Ich frage mich wie nachhaltig dieser Eingriff sein, bislang sind Eingriffe in Sachen Regimewechsel bescheiden ausgegangen.
Was bedeutet hier "nachhaltig"?
Ich setze mal dreist deutsche Maßstäbe an:
Das bedeutet zunächst, die Infrastruktur in allen größeren Städten zu Klumpen zu zerschießen, solange Krieg zu führen, bis nur noch Kinder und Opas zu den Waffen gerufen werden können und die politischen Führer in den Suizid zu treiben. Willen brechen. Widerstand vollständig kaputt machen. Totaler Krieg.
Danach wird das Land unter den Eroberern aufgeteilt und die Teile in zwei grundverschiedene Gesellschaftsformen überführt. Die einen kriegen alles und die anderen wollen alles. Und das geht über vierzig Jahre lang so, dass da zwei Systemversuche konkurrieren. Kalter Krieg. Bollwerke. Ideologien.
Bis den Sowjets der Atem ausging. Weil sie logen, betrogen und unterdrückten, um sich die eigenen Taschen zu füllen und alle anderen klein zu halten. The Winner took it all.
Dieses Modell sagt voraus, dass eine USA, die unter einer kleptokratischen Familienbande, welche permanent lügt, betrügt, stiehlt und die Führung mit Gewalt verteidigt, nur eine begrenzte Haltbarkeit hat. Jeder Satellit dieses Systems, muss entweder unabhängig werden oder drauf gehen, wenn das Mutterschiff explodiert.
Wir reden also von Dekaden, in denen sich Dinge entwickeln und Resultate manifestieren.
Nachhaltigkeit im Sinne der DDR hält vielleicht 40 Jahre durch. Ungefähr die selben Chancen würde ich einem postrepublikanischem Trump-Regime zugestehen. Jeder Staat, der von so ner Mafiastruktur abhängt, geht dann mit drauf. An dieser Stelle grüße ich herzlich unsere Bundesregierung und das Europaparlament.
Der Punkt ist, dass Regimewechsel von außen durchaus permanente Folgen haben.