Wenn die Realserien zumindest so geschrieben wären, dass sie auch für Neueinsteiger problemlos verständlich sind, sehe ich da kein Problem.
Na ja, das Problem wäre, dass ich durch den Anfang einer Serie "geködert" werde, an deren Haken am Ende hängt, dass ich mich, wenn ich das Ende der Geschichte sehen will, ggf. durch ein Medium durchquälen muss, das nicht das meine ist.
Gut, dann wäre ich dir sehr dankbar, wenn du mir auch nicht irgendwie unterzujubeln versuchst, ich würde den Animationsserien-Guckern ihre Animationsserien nicht gönnen - zumal ich ja deutlich gemacht hatte, das "Lieber in einem anderen Medium als gar nicht"-Argument durchaus zu verstehen. Ich wollte einfach nur darauf hinweisen, welche Folgekosten ein solches Vorgehen bei mir als Zuschauer halt hätte, wenn man Real- und Animationssektor noch enger zusammenwachsen lässt. Und da wären wir eben dabei:
Nur leider befürchte ich diese Entwicklung die nächsten Jahre immer mehr, solange Filoni das Ganze managed wie bisher. (Könnte sich aber mit ihm im Chefposten aber auch ändern.)
Wenn diese Entwicklung kommt, wird halt mein Guckverhalten sich dahingehend verändern, dass meine Bereitschaft, neue Realserien anzufangen, dadurch sinkt - am Ende würde ich ggf. erst mit einer Realserie beginnen, wenn sie schon längst zu Ende gegangen ist und klar ist, dass ich als "Nur-Realserien-und-Filme-Gucker" auch die ganze Reise mitmachen darf. Machen das noch ein paar Menschen mehr, werden es Realserien also nochmal schwieriger haben.
Edit: Neben den hier genannten Szenarien gibt es im übrigen natürlich auch ein paar Zwischenstufen, mit denen ich persönlich weniger ein Problem hätte. Wenn TA z. B. deutlich weniger offen geendet hätte, man aber die Figuren in einer Animationsserie neue Abenteuer erleben lassen wollen würde, wäre das für mich nochmal ein anderer Fall. Und ein paar Mando-Einzelabenteuer in animierter Form könnte ich mir auch vorstellen, ohne dass ich als Nur-Realsachen-Zuschauer das Gefühl hätte, jetzt irgendwie um etwas "betrogen" worden zu sein.