The Mandalorian & Grogu - News, Trailer etc.

Gut, das ist ja dann wieder eine andere Aussage. Ich verstehe im Gegensatz schon, welche Probleme man mit dem Konzept dieser langen "Baby-Phase" haben kann. Warum mich das aber nicht stört, habe ich versucht, im Edit meines vorigen Posts anzudeuten. Zudem weiß ich halt nicht, ob ein "Yoda-Baby" auf dieselbe Weise unmündig ist wie ein Menschenbaby. In mancher Hinsicht sicherlich ja, aber dass da jetzt z. B. irgendwelche Windeln gewechselt werden müssten, hat man meiner Erinnerung nach nie gezeigt, und davon gehe ich auch nicht aus. Mehr noch: Ich glaube, Grogu könnte viel unabhängiger sein, als wir es ihm nach "Menschenbaby-Maßstäben" zutrauen würden.
Was mich dabei vor allem nervt: Yoda soll der weise Jedi-Meister mit 900 Jahren Erfahrung sein.

Aber mit Grogu bedeutet das im Kontext: Yoda braucht deutlich länger um geistig gleich weit zu kommen wie ein Mensch.

Die Diskussion, ob der Film einfach Staffel 4 als Film ist oder der Film eine andere Handlung hat und daher Staffel 4 ersetzt, gab es ja schon an anderer Stelle:
https://www.projektstarwars.de/thema/the-mandalorian-produktionsthread.59177/page-12#post-1892985

Ich konnte jetzt deinem Post nicht entnehemn, ob du noch davon ausgehst, dass man die Staffel als Film umsetzt oder ob der Film eine neue Handlung bekommen hat.
Die Handlung von Staffel 4 ist der Film. Wenn die Serie noch eine Staffel kriegt, ist halt Staffel 4 dann die eigentliche Staffel 5.
 
Was mich dabei vor allem nervt: Yoda soll der weise Jedi-Meister mit 900 Jahren Erfahrung sein.

Aber mit Grogu bedeutet das im Kontext: Yoda braucht deutlich länger um geistig gleich weit zu kommen wie ein Mensch.
Ist denn schon gesetzt, dass sich "Yodalinge" ähnlich linear entwickeln wie Menschen? Vielleicht sind sie mit 100 dann eben doch "voll ausgewachsen" und Yoda hat noch 800 Jahre Zeit, richtig viel Erfahrung zu sammeln. Vieles hängt da für mich einfach davon ab, wie man Grogus weiteren Lebensweg gestaltet - womit wir wieder am Ausgangspunkt wären: das Problem, dass man Grogu eigentlich nicht erwachsen werden lassen kann, oder sich zumindest etwas Gescheites für Grogu ausdenken muss, das erklärt, warum er bei der ST nicht mitmischt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok, dann sind wir da anderer Meinung. Aber das lässt sich ja aus der verlinkten Diskussion entnehmen. Ich habe das so gelesen, dass man eben die fertigen Staffeldrehbücher nicht angefasst, sondern etwas anderes gemacht hat.
Ja, ich glaube Favreau dahingehend halt nicht wirklich …

Weil sonst verstehe ich nicht, warum der Mando & Grogu-Film nicht bereits auf der Celebration 23 angekündigt wurde wie der Filoni-Film, wo auch schon feststand, dass die Drehbücher zu Staffel 4 vorliegen.

(Nach dem Motto: Warum sollte man Teil 2 noch vor Teil 1 ankündigen?)
 
Ja, ich glaube Favreau dahingehend halt nicht wirklich …

Weil sonst verstehe ich nicht, warum der Mando & Grogu-Film nicht bereits auf der Celebration 23 angekündigt wurde wie der Filoni-Film, wo auch schon feststand, dass die Drehbücher zu Staffel 4 vorliegen.

(Nach dem Motto: Warum sollte man Teil 2 noch vor Teil 1 ankündigen?)
Ich habe die Timeline nicht im Kopf: hatte man die 4. Mando-Staffel definitiv angekündigt?
 
Nicht definitiv angekündigt. Aber Favreau sagte, dass die Drehbücher für Staffel 3 & 4 back-to-back geschrieben worden sind.
Dann könnte es natürlich bedeuten, dass man schon zum Zeitpunkt der C23 nicht mehr sicher war, was werden sollte: Staffel 4? Staffel 4 als Film? Ein Film, der nichts mit den Drehbüchern zu tun hat?

Du glaubst ihm nicht. Ich nehme ihn hier beim Wort. Man wird sehen (oder auch nicht...)
 
Dann könnte es natürlich bedeuten, dass man schon zum Zeitpunkt der C23 nicht mehr sicher war, was werden sollte: Staffel 4? Staffel 4 als Film? Ein Film, der nichts mit den Drehbüchern zu tun hat?

Du glaubst ihm nicht. Ich nehme ihn hier beim Wort. Man wird sehen (oder auch nicht...)
Der Punkt ist auch: Warum sollte man zwischen zwei Staffeln eine Filler-Folge auf einen Kinofilm strecken?

Und da Schattenrat + Zeb dabei sind, glaube ich nicht, dass der Film für das Mandoverse irrelevant sein wird. (Doppelte Verneinung: Ich bin überzeugt, dass der Film relevant fürs Mandoverse ist.)
 
Der Punkt ist auch: Warum sollte man zwischen zwei Staffeln eine Filler-Folge auf einen Kinofilm strecken?

Und da Schattenrat + Zeb dabei sind, glaube ich nicht, dass der Film für das Mandoverse irrelevant sein wird. (Doppelte Verneinung: Ich bin überzeugt, dass der Film relevant fürs Mandoverse ist.)
Ich glaube tatsächlich, dass mit der Entscheidung TMAG ins Kino zu bringen, die Serie im TV beendet wurde. Und ich vermute, dass diese Entscheidung eine Folge der Neuausrichtung (wieder mehr Filme und weniger Serien) ist. Und damit denke ich, dass die ominöse 4. Sfaffel, die noch geschrieben wurde, als man noch mehr an die Serien auf D+ glaubte, eben beiseite gelegt und ein neues Skript gemacht wurde und dass diese alten Drehbücher niemals verfilmt werden.
Ich kann mir kein Szenario vorstellen, in dem TM nach dem Kinofilm wieder ins TV wandert.
Wird es ein Misserfolg, sind die Figuren verbrannt (außer Cameos im Mandoverse-Film). Ist es ein Erfolg, wird es noch eine Fortsetzung geben oder die Gewichtung im Mandoverse-Film wird in die Richtung Mandalorian/Grogu geändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Damit haben sie es sich halt unmöglich gemacht, dass ein grösserer Konflikt zwischen 6 & 7 überhaupt stattfinden kann.

Wurde wahrscheinlich schon alles gesagt, aber: Was ist in der SW-Lore überhaupt ein Krieg und ab wann wird's ein großer? Wir haben aktuell, hier bei uns, je nach Definition, sechs aktive Kriege. Präsent sind davon wie viele? Einer, zwei? Wenn man bisschen drüber nachdenkt, dann war's ja auch vollkommen unrealistisch, dass selbst während des Galaktischen Bürgerkrieges die ganze Galaxis betroffen war.
 
Wenn man bisschen drüber nachdenkt, dann war's ja auch vollkommen unrealistisch, dass selbst während des Galaktischen Bürgerkrieges die ganze Galaxis betroffen war.

War es auch nicht. Die Rebellion ist ne kleine Schar, deren Verbleib mit buchstäblich tausenden Probe-Droids in der bekannten Galaxis erkundet wurde. Mit einem Sith Lord in direkter Verantwortung für diese Suche. Im direkten Vergleich dazu war Darth Maul auf der Suche nach Amidala in Episode I ungleich erfolgreicher und schneller. Das zeigt, wie gut die Allianz ihre Spuren verwischen und im Untergrund agieren konnte. Von einem galaxisweiten Flächenbrand, wie den Klonkriegen, ist der Galaktische Bürgerkrieg sehr weit weg.
 
Wurde wahrscheinlich schon alles gesagt, aber: Was ist in der SW-Lore überhaupt ein Krieg und ab wann wird's ein großer? Wir haben aktuell, hier bei uns, je nach Definition, sechs aktive Kriege. Präsent sind davon wie viele? Einer, zwei? Wenn man bisschen drüber nachdenkt, dann war's ja auch vollkommen unrealistisch, dass selbst während des Galaktischen Bürgerkrieges die ganze Galaxis betroffen war.
War es auch nicht. Die Rebellion ist ne kleine Schar, deren Verbleib mit buchstäblich tausenden Probe-Droids in der bekannten Galaxis erkundet wurde. Mit einem Sith Lord in direkter Verantwortung für diese Suche. Im direkten Vergleich dazu war Darth Maul auf der Suche nach Amidala in Episode I ungleich erfolgreicher und schneller. Das zeigt, wie gut die Allianz ihre Spuren verwischen und im Untergrund agieren konnte. Von einem galaxisweiten Flächenbrand, wie den Klonkriegen, ist der Galaktische Bürgerkrieg sehr weit weg.
Der Punkt am galaktischen Bürgerkrieg ist denke ich eher, dass das Gefühl des selbst Betroffenseins eher aus den "schillernden" und/oder galaxisweit bekannten Schauplätzen herrührt:
das Ghorman-Massaker trifft einen sehr bekannten Planeten. Anschläge auf Coruscant. Mit Alderaan wird einer der bekanntesten Planeten einfach so vernichtet. Der Todesstern, auf dem zigtausende Imperiale ausgelöscht werden. Mandalore. Und am Schluss halt das Ende des Imperators selbst, was zu einer neuen Regierungsform führt.
Ich denke, das reicht, um diesen Krieg in der kollektiven Erinnerung groß wirken zu lassen und sich persönlich betroffener zu fühlen.
Ist ja auch das, was @Ben anreißt: Kriege verschwinden auch bei uns unter dem Radar, wenn sie diese Punkte nicht erfüllen.

Was nun die GFFA angeht? Ich habe gestern ja gesagt, dass Finns Satz "Der letzte Krieg endete bei Endor" nicht unbedingt als Maßsstab genommen werden sollte, weil er historisch kaum viel wissen dürfte.
Ich möchte aber ergänzen, dass er vermutlich aber auch unter denen, die nicht in der FO groß geworden sind, viele finden würde, die zustimmen und den Zeitraum zwischen Endor und Jakku eher als Epilog sehen, in dem das nach Endor vorhersehbare Ende eben noch abgearbeitet werden musste und man deshalb das Endor mit der Vernichtung des Imperators setzt. Solch eine Haltung findet man mMn auch in den Romanen um das Alphabetgeschwader wieder.
Insofern hätte ich, wie schon erwähnt, keine Problem damit, wenn größere Ereignisse zwischen E6 und E7, die aber eben nicht an bekannten Schauplätzen spielen oder direkt große politische Folgen haben, zwar stattfinden, in der Öffentlichkeit aber eher weniger Widerhall finden oder eher als Geschichten statt Geschichte abgetan werden oder zumindest im Erinnern nicht mit dem GB oder den Klonkriegen konkurrieren kann.

Exkurs: Dabei kommt mir der Gedanke, dass man Palpatine/das Imperium etwas mit Napoleon vergleichen könnte. Der erste Todesstern war Palpatines Russlandfeldzug. Hat ihn nicht vernichtet, aber seine Verwundbarkeit gezeigt und seinen Feinden Auftrieb gegeben. Endor ist dann die Völkerschlacht und die ST dann die 100 Tage + Waterloo - oder, wenn man die ST ignorieren will - war eben die Zeit bis Jakku die Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo.
 
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