Truuine

[Truuine System - Truuine - Südpolarkreis - Offenes Meer - Eiswand - Darth Aster, Matthew und Nira, Akolyth Vorn und die NPCs: Akolyth Qowrow, Major Varro, Asters Garde, Skybridge Bataillon und andere Invasionstruppen]

Es konnte weiter gehen. Nachrückende Truppen kümmerten sich um die Überlebenden im Bunker, während die Sith, Akolythen und die persönlichen Garden ihren Weg fortsetzten. Die Vorgehensweise blieb in etwa gleich, denn auch nach dem letzten Bunker gab es einen weiteren und auch der wollte sie von der Eiswand hinunter schießen.

Irgendwann erreichten sie dann den Punkt, ab dem sie ihr zweites und letztes Kabel benutzen mussten, um dann schlussendlich oben anzukommen. Glücklicherweise schien da jemand nachgedacht zu haben und sie mussten ihr erstes nicht wieder einziehen und erneut benutzen, waren in diesem Augenblick also besonders gefährdet, sondern konnten einfach ein zweites abfeuern und ihr ursprüngliches als eine Art Sicherheitsseil benutzen. Vorn gab zu, dass er daran gar nicht gedacht hatte. Er konnte ganz gut klettern, doch wenn es um die Logistik drum herum ging, war eher eher der Macher als der Planer. Da das Setzen des Zweiten den Laserschwertschwinger und alle unter ihm kurzzeitig einer erhöhten Gefahr aussetzen, schossen nicht alle gleichzeitig, sondern nacheinander. So gab es bei dem Prozess auch keine Verluste, obwohl die Rebellen es versucht hatten.

Nur um kurz darauf scheinbar von dem, was auch immer da hinter der obersten Kante geschah, abgelenkt zu werden. Blasterläufe verschwanden, wenn auch andere dafür auftauchten, doch die Personen dahinter waren offensichtlich nicht mehr so kompetent. Es wurde leichter. Leicht genug, damit Vorn sich wieder dabei erwischte Kritik üben zu wollen.

Was zum Fi**, bitteschön? Wieso gab es da oben jetzt gerade ein Gefecht? War das Imperium ALSO DOCH dazu in der Lage Truppen AUF dem Eispanzer abzuladen, statt nur an dessen äußeren Rändern per Schiff?! Womit hatte Vorn es verdient diese Scheiße HIER abziehen zu müssen, während irgendwelche Affen des Imperiums den leichten Weg hatten gehen können? Und wieso war
Aster ihn ebenfalls gegangen? Wie konnte man so dämlich sein? Ein verschissener falscher Schritt, ein doch durchgekommender Blasterschuss, der einen auf dem falschen Fuß erwischte, und man konnte durchaus fallen und im Eiswasser ertrinken. Ja, dafür musste schon einiges passieren, ABER es war eine Möglichkeit. Wozu diese Wi**se?

Der Rothäutige fühlte sich einen Moment lang so relativ sicher und so wohl darin, Asters beschissenen Planung zu kritisieren, dass er fast wie ein unbeteiligter Zuschauer in Zeitlupe dabei zusah, wie eine weiße pelzige Pranke aus einem der horizontalen Schießscharten heraus kam. Es war so bizarr, weil scheinbar sinnlos, dass Vorn die eigentliche Attraktion noch später wahrnahm und darauf reagierte. Noch ein anderer Talz kam selbstmordattentatsmäßig aus seiner Deckung heraus und warf sich lebensmüde auf ihre Kabel. Vorn, der sein Leben lang von Kreaturen umgeben gewesen war, die immer ihre Haut hatten retten wollen und denen das Konzept „heroische Opferung des eigenen Lebens zu Gunsten der Allgemeinheit“ nur in der Theorie bekannt war, reagierte zu spät. Eine Plasmafackel oder sonst etwas ähnliches wurde aktiviert und noch bevor der Talz getötet werden konnte, schnitt er schon das erste Kabel ab. Nur um eben dann doch zu sterben. Nicht durch Waffenfeuer, sondern mit der Macht. Es geschah so schnell, mit solch einer Gewalt, dass Vorn auf den anderen Sith tippte. Diesen
Kumpel von Aster. Der Talz wurde von seiner aktuellen Position weggerissen und in einem hohen Bogen, alle Gliedmaßen um sich schlagend, in Richtung offenes Meer geworfen. Vorn hatte aber keine Zeit um weiter darauf zu achten, denn es passierten gleichzeitig noch zwei Dinge. Zum einen fiel Aster. Das war aber kein Problem, denn sie besaßen ja noch ihre Sicherheitsseile und der Anzug war auch so eingestellt, dass er es ihnen gesagt hätte, wäre dieses nicht mehr intakt. Also alles gut. Das größere Problem war die Pranke des ersten Talz.

Als hätten die beiden Talz sich nur darauf einigen können, diese Seile der Imperialen loszuwerden, aber nicht darauf, wie sie es tun wollten, hatte der eine sich gleich komplett geopfert. Und der noch im Bunker steckende tat es auf eine andere Weise. Er hielt ein Paket in der Klaue, viel größer als eine normale Granate. Und das verschissene Ding blinkte wie blöde! Vorn schätzte ab, ob die Explosion ausreichen würde um gleich alle Haken gleichzeitig aus dem Eis zu sprengen, doch mangels irgendwelcher Referenzen blieb am Ende nur ein großes Fragezeichen übrig. Er hatte keine verdammte Ahnung! Im Zweifel aber handeln! Seine eigene Deckung komplett fallenlassend, zuckte Vorns rechter Arm nach oben, während das Laserschwert in seiner linken Prothesenhand nahezu erstarrte. Er musste nicht nachdenken, musste nicht kalkulieren, sondern handelte einfach. Die Macht floss durch seinen Körper in die ausgestreckte Hand, erweitere sie auf ätherische Weise, legte in Lichtgeschwindigkeit den Weg bis zum Talz zurück … nur um dann doch zu spät zu kommen! Ein anderer Machtnutzer, Vorn konnte nicht sehen wer, hatte ebenfalls gehandelt. Der Arm des haarigen Rebellen schlug knochenbrechend schnell hoch zurück in den Bunker und der Akolyth rechne schon damit, dass dieser nun von innen explodierte … doch es geschah nichts.

Zumindest nicht im Inneren. Denn nun rächte sich endlich Vorns risikoreiches Handeln. Als hätte man nur darauf gewartet, dass er mal kurz sein Schwert nicht benutzte, landeten gleich SECHS Blasterbolzen fast gleichzeitig in seiner Brust. Drei davon trafen in einem für die Rebellen ungünstigen Winkel auf und wurden einfach zur Seite abgelenkt, doch die anderen schlugen fast senkrecht ein und die Rüstung musste sie absorbieren. Geschockt von dieser Plötzlichkeit und Gewalt der Treffer, wurde der Akolyth wachgerüttelt und sein Schwert wurde wieder benutzt. Für die ersten Sekunden danach, in denen der Mensch auf die Anzeigen seines Kampfanzuges starrte und seine Lippen zusammenpresste, damit rechnend das er gleich die Hitze des Plasmas spüren würde, war es beinahe still. Doch nur in Vorns Kopf. Dann war der Moment aber auch schon wieder vorbei. Die Rüstung hatte ihn wirklich geschützt!

„Ihr dreckigen Fi**fressen!“ brüllte Vorn über das Com in die Umgebung, einen dicken Fi** auf irgendwelche Kommunikationsordnung gebend. Das würde er ihnen heimzahlen! Erst ihnen und dann ihren Freunden! Und falls er sie fand: ihren verschissenen Müttern auch noch!

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[ Innerer Rand / Manaan-Sektor / Truuine-System / Truuine / Südpolarkreis / Eiswand über dem Bunker ] Ridley, Vorn, Matthew und Nira, sowie (NPCs) Cestus Varro, Qowrow, Ridleys Garde, Skybridge Bataillon, Invasionstruppen


Der Kampf um den ersten Bunker entwickelte sich binnen weniger Augenblicke zu einem brutalen Gemetzel, dessen Geräusche sich zwischen Eiswand, Rauch und Blasterfeuer brachen. Cestus analysierte immer wieder den Kampf um sich herum, wie das konzentrierte Sperrfeuer seiner Männer Wirkung zeigte, wie die feindlichen Stellungen unter Dauerbeschuss gerieten und die Bewegungen der Verteidiger unruhiger wurden.

Durch die fast undurchdringbare Abwehr der Lichtschwerter der Sith und das starke Blasterfeuer der angreifenden Truppen, wurde das Verteidungsfeuer der Rebellen fast zum Erliegen gebracht. Während die Truppen in einem langsamen, aber fast unaufhaltbaren Tempo und die Eiswand hochstiegen.

Dann gingen die beiden Akolythen gegen den Bunker vor.

Varro sah nur Bewegungen zwischen Rauch und Eisstaub, blaue und rote Lichtreflexe, dumpfe Erschütterungen im Inneren der Stellung, ehe plötzlich eine deutlich stärkere Explosion durch die Wand vibrierte und eine Wolke aus Dampf und Kristallstaub aus den Öffnungen schoss. Sekunden später verstummte der Widerstand dort fast vollständig.

„Weiter hoch! Nicht stehenbleiben!“ rief Cestus sofort über das Komnetz. „Feuer auf die obere Kante konzentrieren!“


Während sich unter ihnen bereits immer weitere Soldaten an den Seilen nach oben arbeiteten, verlagerte sich der Kampf langsam weiter Richtung Gletscherkante, wo die verbliebenen Maschikulis noch immer verzweifelt versuchten, den imperialen Vormarsch aufzuhalten.

Über ihnen verdichtete sich der Rauch inzwischen immer stärker. Granaten detonierten irgendwo oberhalb der Eiswand, fernes Blasterfeuer hallte dumpf über den Gletscher und über allem lag plötzlich das Heulen von Sternenjägern, das selbst durch den Sturm und das Feuer hindurch klar zu hören war.

Cestus hob kurz den Blick.

Zwischen den dunklen Wolken jagten mehrere D-Typ Jäger über die Eiskante hinweg, dicht gefolgt von einem einzelnen TIE-Interceptor, dessen Silhouette selbst aus dieser Entfernung aggressiver wirkte als die übrigen Maschinen. Offenbar wurde nicht nur am Boden gekämpft und Cestus hoffte das, das die D-Typ Jäger früher oder später den TIE-Interceptor würden besiegen oder zumindest beschädigen können.

Die zweite Salve Enterhaken wurde abgefeuert, schlug weit oberhalb der bisherigen Positionen ins Eis ein und zog neue Seillinien nach oben. Für einen kurzen Moment entstand tatsächlich eine kleine Atempause, während die Rebellen offensichtlich durch die Kämpfe oberhalb der Kante abgelenkt wurden.

Cestus nutzte die Gelegenheit sofort, zog sich mehrere Meter weiter nach oben und spürte dabei das Ziehen der Sicherungsgurte gegen seine Panzerung, während links und rechts von ihm Legionäre nachzogen, sich gegenseitig sicherten oder Feuerstöße Richtung Eisrand schickten.



Dann hörte Major Cestus einen kurzen Aufschrei eines Legionärs, der nach oben deutete. Ein Talz schwang sich plötzlich über die obere Kante.

Varro registrierte die Bewegung zuerst nur aus dem Augenwinkel, sah dann jedoch deutlich, wie sich die Gestalt trotz des Beschusses direkt auf eines der Seile warf. Mehrere Treffer schlugen bereits in den Körper des Rebellen ein, schwarzer Rauch und verbranntes Fell stoben auseinander, doch der Talz erreichte trotzdem sein Ziel.

Ein Brennschneidgerät flammte auf dnd plötzlich sackte ein Teil des Seiles nach unten.
Cestus spürte sofort das Rucken in den Seilen über sich und hob reflexartig den Blick, gerade rechtzeitig, um zu sehen, wie Gouverneur Solaris zusammen mit mehreren Metern losem Kabel nach hinten wegkippte und an ihm vorbei gen Boden stürzte.

Für einen Herzschlag schien alles stillzustehen.
Dann griff das ursprüngliche Sicherungsseil und riss den Gouverneur mit brutaler Gewalt aus dem freien Fall.

„Bei der Imperatorin…“ murmelte einer der Legionäre neben ihm.

Noch während die nächste Booma bereits über die Kante rollte, reagierte Cestus.

„Sofort Absichern!“ schnitt Cestus Stimme sofort durch das Komnetz. „Vor dem Gouverneur einhängen! Schutzformation bilden! Niemand lässt auch nur einen Treffer durch und schießt die Boomas ab bevor sie zu nahe kommen, Los Los LOS!“

Mehrere Soldaten der ersten Kompanie reagierten augenblicklich, hakten ihre Sicherungen um und zogen sich dicht um die Position des noch etwas schräg hängenden Gouverneurs zusammen. Einige pressten sich und den Gouverner vorsichtig aber bestimmt gegen die Eiswand seine Siluette zu verkleinern und andere drehten sich halb in die Schusslinie und eröffneten sofort wieder Feuer nach oben, um den Druck auf die feindlichen Stellungen aufrechtzuerhalten.

Dann hörte Cestus eine Stimme unter sich.
„Major Sir! Ich habe die Waffe des Gouverneurs!“
Cestus sah kurz ungläubig nach unten.

Ein Legionär hielt tatsächlich das Lichtschwert des Gouverneurs tatsächlich in einer Hand. Wenn auch äußerst unbeholfen am unteren Ende des Griffes fest, beinahe wie einen metallenen Stab, offensichtlich bemüht, bloß nichts falsch zu machen, während rings um ihn herum weiterhin Blasterfeuer einschlug.

Trotz der Situation zuckte für einen flüchtigen Moment etwas zwischen Belustigung und Unglauben durch Cestus Gesicht.

„Vorsichtig, Soldat!“ rief er sofort zurück. „Aktivieren Sie diese Ding ja nicht! Sost haben Sie mit viel Pech Ihr leben verwirkt! Geben sie es hoch!“

Cestus selbst klinkte seine Sicherung um und seilte sich mehrere Meter nach unten ab, bis er die Position des Gouverneurs erreicht hatte. Während die Waffe kontrolliert nach oben weitergegeben wurde, bis Cestus sie schließlich selbst entgegennahm und sofort vorsichtig dicht an seinen Körper zog.

Gleichzeitig schlugen neue Blasterbolzen durch die Stelle ein, an der Gouverneur Solaris eben noch die Linie abgesichert hatte.
Die Lücke im Schutzschild der Sith war sofort spürbar geworden und nach ein paar Sekunden wurden auch schon zwei Legionäre getroffen, der sich schützend vor dem Gouverneur postiert hatten.

„Feuer nach oben verlagern!“ befahl Varro ohne Verzögerung. „Alle Blaster auf die obere Kante! Kein Gegner zeigt mehr den Kopf raus!“

Die Antwort der Legionäre kam unmittelbar.

Mehrere konzentrierte Feuerlinien hämmerten nun direkt gegen die Maschikulis und Schießscharten oberhalb der Position des Gouverneurs, während weitere Soldaten begannen, trotz des Feuers weiter aufzusteigen, um die Linie nicht vollständig zum Stillstand kommen zu lassen. Gleichzeitig bemühte sich Medics die zwei getroffenen Legionäre und auch andere getroffen Soldaten unter Beschuss abzuseilen.

Gouverneur Solaris hing noch immer leicht benommen am ursprünglichen Seil, leicht gegen die Eiswand gedrückt, während mehrere Legionäre um Ihn herum eine regelrechte menschliche Schutzwand bildeten und ununterbrochen nach oben feuerten und den Gouverneur neu einhängt damit er wenn gewünscht von dieser Position entweder abgeseilt oder wieder erneut aufsteigen konnte.

Boomas detonierten inzwischen näher.

Eissplitter prasselten gegen die Panzerungen, Blasterbolzen rissen glühende Linien durch den Nebel aus Kristallstaub und Rauch, doch die Männer der ersten Kompanie hielten ihre Position.

Cestus zog sich dicht an Ridley heran.

„Herr Gouverneur?“ fragte er sofort, während seine Stimme trotz des Gefechts kontrolliert blieb. „Können Sie sich bewegen?“

Gleichzeitig hob er das Lichtschwert vor Ridleys Visier. „Ihre Waffe, Sir.“
Er war sich ziemlich sicher das der Gouverneur in Ordnung war. Soweit er wusste war die Rüstung eine Sonderanfertigung gewesen und sollte viel aushalten auch wenn ihm leider aufgrund der Geheimhaltung leider keine genaueren Infos bekannt waren.

Währenddessen, rief er bereits neue Befehle über das Komnetz.

„Weiterfeuern! Niemand bleibt stehen! Nachrückende Reihen weiter hoch! Halten Sie den Ansturm aufrecht!“
Über ihnen ging das Gefecht unvermindert weiter.

Doch trotz des Sturzes blieb für Cestus nur ein einziger Gedanke vollkommen klar.
Sein Auftrag lautete, Gouverneur Solaris und dessen Streitkräfte unter allen Umständen zu unterstützen.
Und solange er selbst noch an dieser Eiswand hing, würde er genau dies tun.



Dann vibrierte plötzlich ein neues Geräusch durch die Luft.

Nicht das dumpfe Rollen von Artillerie oder explodierende Granaten.
Sondern das aggressive Kreischen von Sternenjägern im Tiefflug.
Mehrere Legionäre hoben reflexartig den Blick.

Zwischen den dunklen Wolken jagten mehrere imperialen D-Typ-Jäger inzwischen so tief über die Gletscherkante hinweg, dass ihre Triebwerke selbst durch Sturm, Beschuss und Explosionen klar zu hören waren. Laserfeuer blitzte über der Eiswand auf und spiegelte sich für Sekunden in den vereisten Kanten des Gletschers.

Dann tauchte hinter ihnen plötzlich eine einzelne Silhouette auf.
Schmaler, schneller, aggressiver.

Ein feindliche TIE-Interceptor schoss wie ein Raubtier auf die Formation der imperialen Maschinen zu. Nur einen Augenblick später trafen die ersten grünen Laserbolzen ihr Ziel und einer der D-Typ-Jäger wurde mitten im Flug erfasst.
Die Maschine brach augenblicklich auseinander, verlor Kontrolle und begann brennend Richtung Eiswand zu trudeln.

"Verdammt......FESTHALTEN!" rief Cestus und hielt sich augenblicklich an seinem Seil fest und zog den Gouverneur etwas an sich heran um ihn wenn nötig zu schützen.

Für wenige Sekunden wirkte es beinahe unwirklich, wie der beschädigte Sternenjäger taumelnd durch Schnee und Rauch raste, während brennende Wrackteile hinter ihm herzogen und kurz darauf direkt neben der äußersten imperialen Aufstiegslinie krachte der Jäger mit infernalischer Gewalt in den Gletscher.

Die Explosion ließ die gesamte Eiswand erbeben und löste eine große Wolke von Eis und Staub aus.

Eisbrocken, Trümmerteile und brennende Metallfragmente wurden quer über die Wand geschleudert. Eine Druckwelle jagte durch sämtliche Sicherungsseile und riss mehrere Legionäre brutal gegen das Eis.

Unterhalb der Einschlagstelle verschwand eine ganze Gruppe planetarer Sicherheitskräfte und Legionäre unter einem Schwall aus Schnee und Trümmern. Einer der Legionäre wurde direkt von einem brennenden Flügelteil getroffen und förmlich von der Wand gerissen, während weitere Soldaten mehrere Meter nach unten geschleudert wurden, ehe ihre Sicherungshaken sie stoppten.


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Statt üblichen geschlechtsspezifischen Pronomen, werden in diesem Post experimentell geschlechtsneutrale Neopronomen verwendet. „Hen“ ist zu lesen wie „er/sie“ (Nominativ & Akkusativ). „Hens“ ist zu lesen wie „ihr/sein“ (Genitiv). „Hem“ ist Dativ. Beispiel: „Dies ist Ridley Solaris. Hen ist imperialer Gouverneur und hens Planet heißt Truuine. Legat Talzin ist hem zu Diensten.“ Von Außen spielt Ridley eine Person mit er/sein Pronomen vor, um im chauvinistischen Imperium nicht benachteiligt zu werden.
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Wo war es? Wo war das Lichtschwert?! Sekunden verstrichen, während Ridley versuchte eine Welle von Sternen wegzublinzeln, die sich von den Rändern henses Blickfeldes ausbreiteten. Das HUD der Rüstung offenbarte keine Verletzungen. Und doch brauchte hen einen Moment. Hens Körper kribbelte bis in die Fingerspitzen und statt Bildern wie hen schon die oberste Stellung stürmte, sah hen nur Schwärze in hens Geist. Am Rande registrierte hen, wie Soldaten des Skybridge Bataillon sich zum Schutz vor hen aufbauten, doch ließ das Klingeln in hens Ohren erst nach, als ein Offizier mit Majorsabzeichen das Wort an hen richtete.

Varro. Das war Varro! Ridley nickte, dann erneut. Hen konnte sich bewegen! Nochmal nickte hen und nahm die Waffe aus der Panzerhand entgegen. Hens Muskeln spannten sich, während hen Druck auf das Stück Metall ausübte. Ein Gedanke und die Klinge schälte sich wieder in die Höhe. Plasma. Bereit sich erneut in den Kampf zu stürzen. Ridley schüttelte den Kopf und zwang hens Gedanken in den Fokus. Hen war hier, am Südpol, ein Sith. Hen war gefallen, doch war nicht verletzt worden. So etwas hatte hen erwartet, hatte sich darauf vorbereitet. Genug von dem Schock!


„Ich bin hier, Major.“, sagte Ridley und richtete hens Blick erneut in die Höhe, als das Kreischen von Sternenjägern die Luft zerriss. D-Typen, dann die Raubvogelgestalt der ‚Eissplitter‘. Laser spritzten durch die Luft, dann die Explosion. Varros Arme umfassten hen, zogen hen an sich. Nur am Rande registrierte hen die Muskeln, die sich um hens Körper schlossen. Hens Wahrnehmung war grade woanders. Ridley streckte die Arme in die Luft, griff mit dem Geist hinaus. Hens Gedanken pressten sich gegen die Wrackteile im Anflug, lenkten sie ab. Zur Seite, weg von den kletternden Soldaten. Dann der Einschlag.

Die Eiswand erzitterte. Soldaten schrien, manche starben. Erneut sah hen Sterne, doch diesmal erkannte hen was wieder hochschwappte. Es war nur ein Moment und doch die Einflüsterung in hens Hinterkopf zu registrieren. Das Bild von Leichen. Eine von ihnen trug Major Varros Gesicht. Mit der Macht stieß hen den Major von sich, der an seinem Sicherungsseil zur Seite schwang. Einen Moment später ging ein weiteres Knacken durch die Eiswand. Ein Brocken um die Stelle die Ridleys Sturz abgefangen hatte zeichnete sich ab. Die Gouverneursperson schrie. Das Lichtschwert sirrte, als hen das verbleibende Sicherungsseil durchtrennte, dann fiel Ridley wieder rückwärts. Die Gedankenverschmelzung mit Matthew riss.

Von einem Moment auf den anderen verschwammen die Gestalten der Soldaten. Hen konnte nur noch die Farben der Uniformen unterscheiden, während erst das Blau des Skybridge Bataillon und dann das Weiß von hens Garde an hem vorbeizischte. Dann jedoch wandte hen den Blick hab und fokussierte sich auf das Schiffsdeck. Nur noch Sekunden bis zum Aufschlag. Ridley breitete Arme und Beine aus, legte sich wie ein Brett in die Luft. Und wartete. Mit einem Knall zerschellte der Gletscherbrocken auf dem Durastahldeck.

Dann kam auch Ridley auf. Die Luft wurde hem aus den Lungen gepresst, doch diesmal hatte hen die Geistesgegenwart besessen, sich mit der Macht abzufedern. Viele der Soldaten, die unter Ridley gehangen hatten, hatten nicht so viel Glück. Hen spürte ihre Leben erlöschen wie Kerzen. Einen Moment später war hen wieder auf den Beinen, sah sich um, sah die Augen der umstehenden Soldaten. Spürte den Unglauben, den Schock, der sich in ihren Geistern bahnbrach. Mehrere Soldaten hatten die Augen aufgerissen, ein Mann wich zurück, jemand schrie nach einem Sanitäter. Hen hatte keine Zeit sie zu versichern.
„Solaris hier, ich komme wieder hoch!“, keuchte hen über hens Helmcom. „Warten Sie nicht auf mich, es ist nur noch ein Stück für Sie. Sturmangriff wenn sie können. Matthew, Akolythen, geben Sie es Ihnen!“


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[Truuine System - Truuine - Südpolarkreis - Offenes Meer - Eiswand - Darth Aster, Matthew ("Asters Freund") und Nira, Akolyth Vorn und die NPCs: Akolyth Qowrow, Major Varro, Asters Garde, Skybridge Bataillon und andere Invasionstruppen]

Nach der Stille und den darauffolgenden Beleidigungen hatte Vorn vor allem geatmet. Er hatte der imperialen Technologie nie wirklich getraut. All die angeblichen Leistungen und Wunder, zu denen dieser Anzug angeblich in der Lage sein sollte, er hatte nicht wirklich daran geglaubt. Wieso auch? Wie in Maggas Namen sollte so viel Technologie und Wissen in so eine relativ unscheinbare Rüstung geflossen sein, sodass er gefühlt unbesiegbar für jeden normalen Rebellen war? Für Vorn gab es zwei Ebenen der Existenz. Magga als Gott und Sterbliche. Technologie konnte letztere nur bedingt voneinander abgrenzen, vor allem wenn sie gefühlt auf einer Stufe standen. Ja, die Farbe der Blasterbolzen der Rebellen mochte eine andere sein und deren Waffen auch, aber im Grunde war doch alles auf einem Level, so wie die Totschläger in seiner Kolonie alle in diesem Feld operiert hatten, obwohl manche aus Stahl und andere aus Knochen bestanden hatten. Ja, Unterschiede, aber keine nennenswerten. Also hatte Vorn den Waffen der Rebellen eine ähnliche Zerstörungskraft zugesagt. Vielleicht ein bisschen schlechter, vielleicht mit geringerer Reichweite und so. Aber im Grunde gleich. Das er drei eigentlich tödliche Treffer beinahe zeitgleich kassieren konnte und er spürte nicht einmal die Hitze davon, DAS hatte ihn – zumindest nach dem reflexartigen fluchen – verstummen lassen. Oh wie er es hasste, wenn ihn die Schw***teln doch mal positiv überraschten!

Seine Achtung gegenüber dem Anzug und seiner Konstrukteure wuchs, doch es war wie ein Fels in einem Sturm. Nicht genug, um einen Unterschied zu bewirken. Vorn war frustriert. Seiner Natur nach schlug er entweder aggressiv zu oder er bis sich lange genug auf die Lippen, um mal kurz verstohlen und geduldig zu sein, damit er jemanden aus der Hinterhalt attackieren konnte. Im Grunde einfach nur dazustehen und sich beschießen zu lassen war DEFINITIV NICHT so sein Ding! Aber es half nichts. Es war ja nicht so, als hätte er eine Wahl. Ja, er beschützte die Leute unter sich, aber das ja nur indirekt. Es war ja nicht wirklich so, als wollten die Rebellen nur irgendwelche belanglosen Soldaten abknallen. Sie wollten natürlich den Hauptpreis gewinnen und vor allem ihre eigene Haut retten, indem sie die Machtnutzer ausschalteten. Vorn schützte also vor allem sich selbst und kam deshalb nur schleppend voran. Die Ausbildung bei
Aster und die Grundausbildung hatten geholfen, das konnte man schwerlich verneinen, doch so gut wie der Freund von Aster, dieser andere Sith, war der Akolyth noch lange nicht. Es war geradezu lächerlich, wie viel einfacher dieser Typ mit seiner Doppelklinge voran kam. Oh, er blieb auf etwa der selben Höhe, aber er tat sehr viel mehr mit seiner Macht, reflektierte den feindlichen Beschuss sogar teilweise zurück direkt in den Spalt des Bunkers. Der Unterschied zwischen ihm und den Akolythen war offensichtlich! Kurz und bündig: Vorn war von Frustration erzeugenden Elementen umgeben, egal ob feindlich oder verbündet!

Unnötig zu erwähnen, dass es immer noch schlimmer kommen konnte. Vorn atmete immer noch angestrengt vor sich hin, alle seine Sinne auf den Beschuss vor bzw. über sich gerichtet, da hörte er etwas, dass ihn zwingen wollte den Kopf zu drehen. Es war schon faszinierend. Er hatte dieses Geräusch noch nie in dieser Form gehört und so etwas gab es auch nicht in der Natur, doch seine Instinkte und all sein Holofilme schauen hatten ihn darauf vorbereitet. Etwas war explodiert oder zumindest getroffen worden und nun stürzte es ab. Ein beinahe unbändiger Drang wollte ihn dazu zwingen in die entsprechende Richtung zu schauen und er konnte Asters Freund auch genau das tun sehen, während er dennoch jedweden Beschuss abwehrte. Doch Vorn konnte das nicht. Verlor er den Sichtkontakt zum roten Regen, er würde davon getroffen werden. Also zwackte er nur gefühlt fünf Prozent seiner auditiven Aufmerksamkeit ab und lauschte, wie was auch immer da abstürzte. Und wie es sich schnell näherte. Seine Instinkte heulten auf. Haare setzten sich auf, Schweiß trat aus, Kälte kroch sein Genick herauf. Sein Körper reagierte auf eine Gewissheit, die eigentlich nur vermutet war. Die Macht meldete sich nämlich überhaupt nicht. Was schließlich zu einem Zustand führte, den der rothäutige Mensch nicht mehr ertragen konnte. Er musste hinschauen!

Es war nicht einmal eine Sekunde. Der Kopf fuhr herum, seine Augen erfassten den abstürzenden Jäger und dann schaute er auch schon wieder nach oben. Er war nicht getroffen worden, auch weil er währenddessen übertrieben schnell mit seinem blauen Laserschwert vor sich herumgeschlagen hatte.
Einer der imperialen Jäger war abgeschossen worden und flog gerade, eine Spur aus brennenden Metallsplittern hinter sich herziehend, beinahe kosmisch komisch viel zu genau direkt auf sie zu. Als hätte ein Gott ihn in diese Bahn gezwungen. Doch es war kein Gott. Es war dieser verfluchte TIE Abfangjäger der Rebellen.

So wenig sich der Akolyth auch mit spezifischen Bezeichnungen von imperialen Fahrzeugen und Jägern auseinandergesetzt hatte, ein paar kannte er dann doch. Der typische TIE Fighter war lächerlich beschissen konstruiert worden und aus Vorns Sicht verdienten deren Konstrukteure die Hinrichtung. Indem man sie langsam zu Tode kochte. Was für Wi**ser! ABER. Aber die TIE Interceptor, der sahen schon ziemlich cool aus. Vorn hatte sich dagegen gesträubt, hatte den Arschf***ern vom Imperium keinen Tribut zollen wollen, doch manche ihrer Waffensysteme sahen schon ziemlich … er wollte halt auch mal darin sitzen!

WIE. DEM. AUCH. SEI. Der Rebellenpilot hatte entweder mit galaktischem Glück oder purem Können den imperialen Jäger in einen Protonentorpedo verwandelt und der schlug im nächsten Augenblick ein. Vorn schaute wie gesagt nicht hin, doch als etwas unter und nach rechts versetzt in die gefrorene Eiswand einschlug, das spürte er natürlich. Splitter egal welchen Elementes prasselten auf seine Rüstung ein, während die Detonation alleine ihn kurzzeitig die Balance verlieren ließ. Seine Arme waren nicht betroffen, weshalb er nicht ernsthaft gefährdet wurde, doch seine Augen fanden – ohne das er darüber bewusst nachdenken musste – das Ende seines Seilhakens. Vor
Asters Absturz hatte er dem viel zu wenig - also im Grunde gar keine – Aufmerksamkeit geschenkt, doch nun war er besorgt um seine (wenn inzwischen auch nur halben) Lebensversicherung. Ein paar der größeren Trümmer, manche aus Eis, andere aus Durastahl, waren auch in die Richtung des obersten Bunkerns geflogen und tatsächlich verlor mehr als ein Enterhaken seinen Halt und löste sich. Als ob die Macht seine Wirkenden beschützte, betraf es aber keinen der Laserschwertschwinger. Ein paar Soldaten musste sich aber auf ihre ursprüngliche Sicherung verlassen. NICHT das Vorn das interessierte. Er registrierte es nur, so wie er es bemerkte, wenn eine Wolke nach Süden statt Norden flog.

Der menschliche Akolyth hatte auf diesen improvisierten Anschlag des Interceptorpiloten wortgewaltig antworten wollen, doch es war
Big Q, der zuerst über Intercom seinen Unmut bekundete. Logischerweise verstand sein menschlicher Kamerad kein Wort, doch er fühlte die Wut. Was etwas in dem Menschen auslöste. Als wäre es genug gewesen, dass Vorn sich in seiner Frustration nicht alleine fühlte, spürte er das Aufwallen von Aktionismus. Er wollte sich nicht länger einfach nur beschießen lassen! Die imperialen Würmer unter ihm, ob sie nun starben oder einfach nur abstürzten, waren ihm scheißegal. Genauso wie Aster. Scheiß auf diese schw***telige Fi**fresse! Vorn hatte genug von diesen imperialen Strategien!

Ironischerweise sprach sein Meister kurz darauf von einem Sturmangriff und das war wie das Vaporisieren von allen Regeln. Vorn interpretierte die Worte so, wie er sie brauchte. Keine Rücksichtnahme mehr auf die Männer und Frauen unter ihm, keine Formation, keine Strategie irgendwelcher Schreibtischtäter. Jetzt wurde Blut vergossen. Und Big Q war dabei!
Sie sprachen sich nicht ab (wie auch?!), sondern handelten einfach. Es war entweder geradezu lächerlich oder eine Folge ihrer Ausbildung, wie dem auch sei, beide Akolythen lösten ihren ersten Haken, trieben diesen danach direkt in die Eiswand vor ihnen, lösten danach den eh instabil gewordenen zweiten Haken unter dem obersten Bunker und feuerten ihn danach erneut ab, diesmal einfach in die Durastahlbetonstruktur des Bunkers. Und er hielt! Viel schneller als zuvor, jeden außer sich selbst ignorierend, kamen sie voran. Vorn war es zuvor gar nicht in dem Maße bewusst gewesen, doch es waren tatsächlich gar nicht so wenige Blasterbolzen gewesen, die es gar nicht direkt auf ihn abgesehen hatten, sondern einfach nur vage in seine Richtung geflogen waren. Als er diese nun bewusst ignorierte und sich stattdessen mehr auf den Aufstieg konzentrierte, wurde alles sehr viel leichter.

Zumindest bis etwa zehn Meter vor dem Bunker. Dann schien jemand mit Verstand das Kommando – erneut? - übernommen zu haben und die Rebellen konzentrierten ihr Feuer auf die beiden Akolythen. Der Umschwung war so plötzlich und gewaltig, dass beide Machtnutzer in Ausbildung verharren mussten und sich nur noch verteidigen konnten. Aber auch nur eine Zeit lang. Zehn, zwanzig, es mochten vielleicht auch dreißig Sekunden gewesen sein, dann waren plötzlich
Asters Freund und seine Schülerin neben Asters Akolythen. Aber nicht nur um sich zu verteidigen. Der Sith des Duos konnte noch mehr. Er verteidigte sich, wusste aber auch anzugreifen. Vorn bekam es nicht wirklich mit, denn dafür hatte er keine Zeit und Aufmerksamkeit, doch plötzlich gab es eine regelrechte Explosion im Bunker. Nicht aus Feuer oder Plasma, sondern einfach nur Luft. Gewehrläufe verschwanden, Arme und Beine tauchten hier und da auf, Geschrei war zu hören. Chaos. Ausgelöst durch so etwas wie einen Machtstoß.

Keiner der Machtnutzer ließ diese „feindselige Leere“ ungenutzt. Mal von Aster abgesehen, stiegen sie nun alle in null Komma nichts bis zum Bunker hinauf. Ja, hier und da versuchte einer der Rebellen doch noch mal etwas, doch es war zu wenig, zu unkoordiniert. „Plötzlich“ waren vier Laserschwertschwinger direkt an der Waffenöffnung der Befestigung und ihre leuchtenden Klingen fuhren in diese, vollführten mehr oder weniger gezielte Angriffe. Obschon diese Klingen durch viele Materialien mühelos schneiden konnten, war es nicht so, als gäbe es keinen Widerstand. Man spürte den Unterschied zwischen Luft und Person. Vorn fühlte also, obwohl er es nicht sehen konnte, wie er durch Fleisch und Waffen schnitt und den Durastahlbeton des Bunkers als eine Art Spiegel benutzte, indem er seine Klinge daran abprallen ließ. Weil er eben so wenig Kraft hinein legte, damit sie sich nicht in die Befestigung fraß. Schreie ertönten, elektrisches Ächzen und Funken explodierten, Körperflüssigkeiten flossen. Es waren nur Sekunden und doch war es eine kurze und brutale Zusammenfassung des Sterbens. Von Technologie und von vor allem des Lebens.

Und Vorn fühlte sich anfangs großartig dabei. Er kannte die Rebellen nicht, die ihn seit ihrem Angriff konstant unter Feuer genommen hatten, aber er hatte sie verachtet. Für ihre strategisch intelligente Feigheit, für ihre lästig effektiven Methoden, schlicht für ihre einfache Existenz. Aber er hatte im selben Maße die Inkompetenz der imperialen Strategen gehasst, weshalb er den Feind NICHT DESHALB hatte umbringen wollen. Nein, dafür hatte es ein bisschen mehr gebraucht.

Man konnte nun viel darüber nachdenken und schwafeln, doch am Ende lief alles auf einen simplen Gedanken hinaus: Die Rebellen gaben nicht auf. Also nicht alle als Organisation, sondern die Personen in den Bunkern. Im Grunde opferten sie sich, um Zeit FÜR IRGENDETETWAS zu erkaufen. Diese Geisteshaltung unterschied sich diametral von seiner. Es war so anders, dass es sie schlussendlich sogar ihrer eigenen Menschlichkeit beraubte. Vorn konnte sie nicht mehr als wenigstens halbwegs gleichwertige Lebewesen betrachten. Sein Schwarz traf auf ihr Weiß … nein, nicht einmal das. Auf ihre Leere. Ihr Nichts. Als er die Rebellen mehr zufällig nieder schlachtete und ihn dieser beinahe zufällige Gedanke traf, machte es Klick in ihm. Die Rebellen, perfekt durch den selbstmörderischen Talz repräsentiert, waren … Vorn hatte nicht einmal ein Wort für sie. Nur ein Gefühl... genauer genommen das Fehlen eines Gefühls. Sie waren nichts... nur ein Hindernis … wie eine Barrikade … ein zu überwindendes Problem … in dem Augenblick traf Vorns Blick den eines Rebellen, dem er gerade die Klinge an dem Blastergewehr vorbei ins Brustbein gerammt und dann nach oben gezogen hatte... und er fühlte nichts mehr. Keine Wut, keine Frustration, keine Verachtung. Eine Minute zuvor war er noch genervt gewesen … jetzt schnitt er sich durch... Hindernisse … ein paar mehr und er saß in einem Rumschiff in Richtung Freiheit ... die Kosten ... keine, woran er sich später noch erinnern würde...

[Truuine System - Truuine - Südpolarkreis - Offenes Meer - Eiswand - Darth Aster, Matthew und Nira, Akolyth Vorn und die NPCs: Akolyth Qowrow, Major Varro, Asters Garde, Skybridge Bataillon und andere Invasionstruppen]
 
[ Innerer Rand / Manaan-Sektor / Truuine-System / Truuine / Südpolarkreis / Eiswand ] Ridley, Vorn, Matthew und Nira, sowie (NPCs) Cestus Varro, Qowrow, Ridleys Garde, Skybridge Bataillon, Invasionstruppen


Ridleys Stimme erklang schließlich durch den Helm des Gouverneurs und nahm innerhalb weniger Augenblicke einen erheblichen Teil der Anspannung aus den Reihen der Leute um ihn herum. Allein die Tatsache, dass der Gouverneur noch lebte, wieder bei Bewusstsein war und bereits neue Befehle erteilte, genügte, um die kurze Phase der Unsicherheit zu beenden, die nach seinem Sturz entstanden war.

Cestus Varro hatte in seinem bisherigen Dienst oft erlebt, wie schnell sich die Stimmung einer Formation verändern konnte, wenn eine wichtige Führungsfigur ausfiel oder auch nur scheinbar aus dem Kampf verschwand. Gerade deshalb registrierte er mit sichtbarer Erleichterung, dass Ridley Solaris nicht nur unverletzt genug war, um weiterzukämpfen, sondern bereits wieder damit begann, den Angriff voranzutreiben.


Ridley nahm den Griff des Laserschwertes entgegen und aktivierte die Klinge erneut. Für einen kurzen Moment wirkte es, als würde der Gouverneur sich sammeln, während rund um sie weiterhin Blasterfeuer einschlug und die Legionäre ihre Schutzformation aufrechterhielten.

Cestus wollte gerade weitere Befehle geben, als ihn plötzlich eine unsichtbare Kraft erfasste.
Ohne jede Vorwarnung wurde er mehrere Meter zur Seite gerissen. Sein Sicherungsseil spannte sich schlagartig und ließ ihn durch die Luft schwingen. Reflexartig griff er nach seinem Halt und versuchte, die Kontrolle über seine Position zurückzugewinnen
Noch bevor er verstand, was überhaupt geschehen war, ging ein lautes Knacken durch die Eiswand.

Der Bereich, an dem er eben noch gemeinsam mit dem Gouverneur gehangen hatte, brach mit einem dumpfen Krachen aus dem Gletscher heraus. Tonnen von Eis lösten sich aus der Wand und stürzten in die Tiefe und rissen viele gute Soldaten mit sich.

Cestus starrte für ein paar Sekunden ungläubig nach unten, wo vereinzelte Körper der Soldaten der Blauen Legion zwischen den Eisbrocken vor der Eiswand im Wasser trieben oder vereinzelt auf ein paar Schiffe geschleudert wurden.
Soldaten mit dehnen er eben noch versucht hatte die Wand zu erklimmen.


Erst jetzt begriff Cestus, was passiert war.

Gouverneur Solaris hatte ihn weggestoßen um ihn aus der Gefahrenzone zu bringen und hatte ihn gerettet. Cestus biss sich unter seinem Helm auf die Lippen.“Verdammt!“ sagte er und schlug mit der Unterseite seiner Faust auf die Eiswand. Eigentlich wollte er auf den Gouverneur aufpassen und ihn schützen und nicht andersherum.

Dann hörte er den Befehl des Gouverneurs über den Comlink in seinem Helm und er konnte sich ein leichtes Grinsen nicht verkneifen. Wie konnte er sich jetzt über solche Lappalien aufregen, wichtig war es den Kampf zu gewinnen.


„Ihr habt den Gouverneur gehört Männer“ sagte Cestus grinsend voller Ellan, „Vernichten wir Feinde des Imperiums und bestrafen wir sie an den Mord unserer Kamerad“ dann blickte er wieder nach oben stellte sich hin um wieder weiter nach oben zu klettern und deutet zum Ende Eiswand hoch „Vooooorwäääärts Määäänner“ ein vielstimmiger Ruf hallte durchs Com und Cestus lachte denn nur solche Befehle und Rufe hebten das PTS der Legion auf und das nutzten die Soldaten aus.


Während über ihm weiterhin Blasterfeuer einschlug und vereinzelte Eisbrocken von der beschädigten Gletscherwand herabfielen, richtete Cestus seine Aufmerksamkeit sofort wieder auf das Gesamtbild der Lage.

Der abgestürzte Jäger hatte deutliche Spuren hinterlassen. Mehrere Seile waren beschädigt worden, einige Verankerungen hatten sich gelöst und ein Teil der Formation war kurzzeitig auseinandergerissen worden. Zwischen den Aufstiegsrouten hingen noch immer einzelne Soldaten in ihren Sicherungen, während Sanitäter und Kameraden bereits damit beschäftigt waren, Verwundete zu bergen oder beschädigte Ausrüstung zu ersetzen.


„Captain Korff“, rief Cestus über das Komnetz, während er selbst bereits wieder begann, sich Meter für Meter an der Eiswand hochzuarbeiten. „Ich möchte eine vollständige Übersicht über die Schäden durch den Einschlag. Verluste, Verwundete, beschädigte Aufstiegsrouten und ausgefallene Ausrüstung. Geben Sie die Informationen weiter, sobald Sie ein Lagebild haben.“


Die Bestätigung kam beinahe unmittelbar zurück. Korff klang dabei genauso ruhig wie immer, was Cestus nicht überraschte. Seine rechte Hand gehörte zu jenen Offizieren, die selbst unter Beschuss noch nüchtern arbeiteten und Probleme nicht größer erscheinen ließen, als sie tatsächlich waren.

Kurz darauf folgte bereits der nächste Befehl.
„Pioniere nach vorne. Neue Verankerungen setzen. Beschädigte Seile ersetzen. Ich will jede verlorene Route so schnell wie möglich wieder nutzbar haben.“

Wieder kamen Bestätigungen.

Schon wenige Augenblicke später konnte Cestus erkennen, wie mehrere Spezialisten damit begannen, zusätzliche Enterhaken in das Eis zu treiben und neue Aufstiegslinien vorzubereiten. Die gesamte Aktion wirkte beinahe routiniert, obwohl sie mitten in einem laufenden Gefecht stattfand.


Genau solche Momente bestätigten ihn immer wieder in seiner Überzeugung, dass Disziplin nicht erst auf dem Schlachtfeld entstand, sondern lange davor. Die zahllosen Übungen, die ständigen Kontrollen, die immer gleichen Abläufe nach jedem Training und die teilweise pedantische Ordnung innerhalb des Skybridge-Bataillons zahlten sich genau hier aus. Niemand musste lange überlegen. Niemand musste erst erklären, wer welche Aufgabe übernahm. Jeder kannte seinen Platz innerhalb der Formation und jeder wusste, was von ihm erwartet wurde.

Während er weiter aufstieg, wanderte sein Blick immer wieder über die Männer und Frauen um ihn herum. Überall sah Cestus dieselbe Entschlossenheit. Er sah Erschöpfung, Anspannung und Konzentration, doch nirgendwo erkannte er Zweifel.


Vielleicht war genau das der Punkt, den viele Außenstehende nie verstanden.

Für Cestus bestand die Stärke der Kameradschaft und des Imperiums nicht allein aus Sternenzerstörern, Armeen oder Generälen. Sie bestand aus Millionen von Individuen, die ihre Aufgabe erfüllten, weil sie verstanden hatten, dass Ordnung nur dann funktionierte, wenn jeder seinen Beitrag leistete. Die Soldaten neben ihm waren keine Helden aus Holofilmen. Die meisten von ihnen würden niemals berühmt werden. Viele würden nie mehr Anerkennung erhalten als eine Erwähnung in einem Einsatzbericht. Dennoch kletterten sie diese Eiswand hinauf, während ihnen Blasterfeuer entgegenschlug und über ihren Köpfen Detonatoren explodierten.

Genau deshalb fiel es Cestus schwer, die Denkweise der Rebellen nachzuvollziehen.

Er konnte verstehen, dass Menschen unzufrieden waren. Er konnte verstehen, dass Regierungen Fehler machten. Er konnte sogar verstehen, dass einzelne Beamte oder Offiziere korrupt oder unfähig sein konnten. Was er jedoch nie verstanden hatte, war der Gedanke, dass Chaos die bessere Alternative darstellen sollte. Jeder Konflikt zerstörte Infrastruktur, unterbrach Versorgungsketten, kostete Arbeitskraft und verlangsamte die Entwicklung ganzer Regionen. Während die Rebellen davon sprachen, für Freiheit zu kämpfen, sah Cestus meist nur die Folgen ihrer Entscheidungen. Beschädigte Anlagen. Tote Sicherheitskräfte. Verängstigte Zivilisten. Unterbrochene Lieferwege. Für ihn war das kein Fortschritt, sondern ein Rückschritt.


Ein dumpfes Grollen oberhalb der Kante riss ihn schließlich aus seinen Gedanken.

Irgendwo auf dem Gletscher explodierte erneut ein Detonator, gefolgt von mehreren kurzen Feuerstößen, die zwischen den Verteidigungsstellungen hin und her zuckten. Gleichzeitig hallte das Kreischen von Sternenjägern über die Eislandschaft, während sich die Luftschlacht weiter fortsetzte. Von seiner Position aus konnte Cestus nur einzelne Schatten und Lichtblitze erkennen, doch das genügte bereits, um zu verstehen, dass der Kampf längst nicht mehr nur an der Wand stattfand.

Über ihm bewegten sich die Machtnutzer inzwischen deutlich schneller als zuvor. Der gefallene Bunker lag hinter ihnen und der Widerstand an der Kante wirkte weniger geschlossen als noch vor einigen Minuten. Die Verteidiger schossen zwar weiterhin aus ihren Stellungen, doch ihre Feuerstöße wirkten hektischer, unkoordinierter und es wurde langsam weniger. Immer wieder verschwanden einzelne Köpfe hinter Deckungen, sobald konzentriertes Sperrfeuer der Angreifer die Positionen eindeckte.


Cestus nutzte jede dieser Gelegenheiten.

Mehrfach hob er seinen Blaster, gab kurze präzise Feuerstöße ab und zwang einzelne Verteidiger zurück in ihre Deckungen. Gleichzeitig arbeitete er sich weiter nach oben, zog sich an den Seilen voran, setzte die Stiefel gegen das Eis und spürte, wie die Distanz zur Kante mit jedem Meter kleiner wurde.


Die Umrisse der Befestigungen wurden nun deutlich sichtbar. Rauch zog über die Stellung hinweg. Beschädigte Verteidigungsanlagen zeichneten sich gegen den grauen Himmel ab. Das Feuer der Rebellen kam jetzt aus nächster Nähe.


Und so brachte Major Cestus Varro gefolgt von überleben der ersten Kompanie der Blauen Legion die letzten Meter hinter sich und erreichte die obere Kante der Eiswand.


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Statt üblichen geschlechtsspezifischen Pronomen, werden in diesem Post experimentell geschlechtsneutrale Neopronomen verwendet. „Hen“ ist zu lesen wie „er/sie“ (Nominativ & Akkusativ). „Hens“ ist zu lesen wie „ihr/sein“ (Genitiv). „Hem“ ist Dativ. Beispiel: „Dies ist Ridley Solaris. Hen ist imperialer Gouverneur und hens Planet heißt Truuine. Legat Talzin ist hem zu Diensten.“ Von Außen spielt Ridley eine Person mit er/sein Pronomen vor, um im chauvinistischen Imperium nicht benachteiligt zu werden.
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Ridley straffte sich, während dem Befehl hoch über hem Folge geleistet wurde. Hen spürte die Veränderung in den Auren der kämpfenden Soldaten. Die Spannung, die Angst. Sie waren nur kleine Flämmchen im Vergleich mit den Sith an ihrer Spitze. Die Dunkle Seite brodelte und füllte die eisige Polarluft mit einer Schärfe, die hen in dieser Intensität noch nie wahrgenommen hatte. Etwas regte sich in hens Brust. Etwas, das hens Herz schneller schlagen ließ. Hen musste zu ihnen hinauf!

Für einen Herzschlag blieb Ridleys Blick am zerschmetterten Körper einer blauen Legionärin hängen, die nicht so viel Glück gehabt hatte wie die Gouverneursperson selbst. Statt sich mit der Macht abzufangen, war die Frau mit voller Wucht hunderte Meter tief, rücklings auf das Deck des Schiffes geknallt. Den Major mochte Ridley vor diesem Schicksal bewahrt haben, doch waren all jene Namenlosen, die unter hem gehangen hatten, abgestürzt. Ridley wandte den Blick ab, machte einen Schritt über den unschönen Anblick hinweg – und sprang.

Ridley ignorierte die erstaunten Rufe der kletternden Soldaten, als hen sich machtverstärkt gleich ein Dutzend Meter in die Höhe schwang. Äußerlich zumindest. Unter dem Helm blieb hens Blick auf die Kolonne verborgen, die ihren Gouverneur bewunderte. Die wartenden Soldaten unten auf dem Deck des Schiffes reckten Hälse und Arme. Jene, die sich schon die Eiswand emporarbeiteten, hielten für einen Moment inne. Während hen mit dem Fuß in einem Eisspalt landete, suchte hens Blick schon nach der nächsten Station. Unter dem Helm lächelte die Gouverneursperson und stieß sich wieder ab.

Sprung um Sprung arbeitete hen sich in die Höhe. Überwand in Sekunden, was sich eben angefühlt hatte wie eine Ewigkeit. Eis knirschte unter hens Gliedern, während hen auf Absätzen landete, sich in Ritzen festkrallte, oder das Lichtschwert in die Wand stieß, wenn es gar keinen Halt gab. Das Feuer von oben war erstorben. Die obere Kante war überwunden, der letzte Bunker gefallen. Niemand hinderte Ridley daran, es den anderen sich einen Moment später gleichzutun und sich mit einem Salto über das letzte Hindernis zu schwingen.

Ridley landete, das aktivierte Lichtschwert kampfbereit in der Hand. Auf der Oberfläche des Gletschers hatten Major Varro und das Skybridge Bataillon bereits einen Brückenkopf errichtet. Die Sith hatten sich aufgefächert und boten dem Halbkreis blau gerüsteter Soldaten Schutz, die grade dabei waren tragbare Barrikaden und ein E-Web aufzustellen.

Der feindliche Widerstand schien für den Moment gebrochen. Graue Schwaden gaben ihnen Deckung, verbargen jedoch auch, was vor ihnen lag. Einige Meter entfernt lagen mehrere tote Talz im Schnee, direkt neben ihnen ein weitgehend geleerter Wagen Boomas. Ihr weißes Fell zeigte das verbrannte Schwarz von Lichtschwertwunden. Das Kreischen von Sternenjägern riss Ridleys Aufmerksamkeit zurück zum Hier und jetzt.

Die Eissplitter durchschnitt den Nebel wie ein Messer und verwirbelte ihn. Von einem Moment auf den anderen wurde ein Fetzen des dunklen Himmels sichtbar, dann die Schemen einiger Geschütztürme ein paar Dutzend Meter entfernt. Der Jäger war vielleicht sechs Meter über ihnen vorbeigezogen, nah genug, dass hen die bekannte Aura in seinem Innern ausgemacht hatte.

Hosh Talzin, der ehemalige Legat von Osicia, wirkte ruhig in seinem gestohlenen Gefährt. Etwas angespannt, doch alles in allem gelassen. Nicht einmal die drei D-Typen auf seinen Fersen schienen ihn aus der Ruhe zu bringen. Einen Moment später erkannte Ridley wieso.

Kaum hatten die Jäger die Eiskante aus Richtung des Meeres passiert, drehten sie auch schon wieder ab. Grade rechtzeitig, denn gleich sechs Luftabwehrbatterien feuerten im nächsten Moment eine Barrage auf sie ab. In der Ferne drehte die Eissplitter und flog wieder auf sie zu.

Ridley spürte, dass auch Talzin hen erkannt hatte. Spürte seine Selbstsicherheit. Ridleys Kommandostab hatte mit Luftabwehr auf dem Eis gerechnet. Sie würden ohne Luftunterstützung vorrücken müssen. Nicht einfach, doch die Eiswand war der schwerere Teil gewesen. Ridley konnte Talzins lange gepflegten, brodelnden Hass fast schmecken, während er anlegte.


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