Realserie Ahsoka

Das liegt weniger daran, dass eine Wiederauferstehung innerhalb der zunehmend mystischen Handlung vollkommen undenkbar wäre. Mein Problem wäre vielmehr, was man anschließend mit diesem Anakin anfangen soll. Anakin Skywalker trägt eine Schuld, die sich nicht dadurch erledigt hat, dass er am Ende seinen Sohn rettete und den Imperator vernichtete. Er hat als Vader über viele Jahre hinweg Menschen ermordet, gefoltert und terrorisiert, an der Vernichtung der Jedi mitgewirkt und einem Regime gedient, das ganze Welten unterdrückte. Im Jedi-Tempel standen ihm Kinder gegenüber, die ihn kannten und ihm vertrauten. Auch sie hat er getötet.
Nur wäre die eigentliche Herausforderung nicht, Anakin glaubwürdig wieder lebendig zu bekommen. Die viel schwierigere Frage käme eine Minute später: Was macht man mit einem lebenden Anakin Skywalker nach Darth Vader?
An Filonis Stelle würde in diesem konkreten Fall so vorgehen:

Anakin nimmt als Busse für seine Taten die Rolle des Vaters ein und wird auf ewig verdammt bei Erhalten des Gleichgewichts zu helfen. (Das war ursprünglich in TCW auch der Grund, weshalb der Vater Anakin nach Mortis gelockt hat.)
 
Ahsoka befindet sich schließlich weiterhin auf Peridea und damit in einer anderen Galaxie. Momentan ist völlig offen, ob und wann ihr überhaupt die Rückkehr in die bekannte Star-Wars-Galaxis gelingt. Luke, sein neuer Orden und auch die Frage, ob Ahsoka darin einen Platz haben könnte, sind für sie deshalb zunächst einmal ziemlich weit entfernt.

Gerade deswegen fände ich es etwas merkwürdig, wenn ausgerechnet jetzt die Frage „Bin ich eine Jedi?“ wieder zu ihrem zentralen persönlichen Konflikt erhoben würde. Interessanter fände ich, wenn ihre Situation auf Peridea tatsächlich einen neuen Blick auf diese alte Frage erzwingt.
Das könnte durchaus auch in Peridea möglich sein. Eventuell steht sie vor einer moralischen Entscheidung - oder auch nur der Frage, wie sehr sie dem Willen der Macht vertraut - die einen dogmatischen Jedi in die eine Richtung, jemanden wie Ahsoka, der aber nach einem eigenen Kodex lebt, in die andere Richtung ziehen würde. Eventuell wenn es darum geht Sabine für das größere Wohl in eine - vermeintlich - ausweglose Lage zu schicken.
Da wäre dann wirklich ein Konflikt - in Verbindung mit Lukes Existenz und seinen Plänen - der sie neu definieren lassen würde, wer sie endgültig sein will.

An Filonis Stelle würde in diesem konkreten Fall so vorgehen:

Anakin nimmt als Busse für seine Taten die Rolle des Vaters ein und wird auf ewig verdammt bei Erhalten des Gleichgewichts zu helfen. (Das war ursprünglich in TCW auch der Grund, weshalb der Vater Anakin nach Mortis gelockt hat.)
Das wäre eine ziemlich elegante Lösung mMn, da er damit auch noch gleichzeitg die Prophezeiung (zu großen Teilen) abgearbeitet hätte.
Aber ob sie sich trauen, sooo tief in den Mortis-Arc zu gehen? Ein Wagnis wäre das schon.
Andererseits: mit Baylans Suche, den Hexen, Ahsokas inneren Kämpfen, Marroks Zustand und Zombie-Troopern hat man den mythischen Part sowieso schon ziemlich intensiviert. Warum also nicht?
 
Das könnte dann wohl Marrok sein. Ein Machtnutzer mit Nachtschwesterverbindungen, der Ahsoka und Anakin währender Klonkriege über den Weg läuft, diese Begegnung überlebt und nach den Klonkriegen als Erster Bruder rekrutiert wird. Nachdem er dann als Inquisitor irgendwann umkommt, wird er mit Nachtschwestermagie (zu denen er eben irgendeine Verbindung hatte) wiederbelebt.

@Sam Rockwell : was Ahsokas Entscheidung betrifft bin ich auch skeptisch, ob das nicht zu wiederholend wird. Andererseits war es recht schnell nach ihrem Ausscheiden auch gar keine echte Option mehr, als Jedi zu leben - unabhängig von ihrerer ursprünglichen Entscheidung. Jetzt aber hat sie Luke, der einen Orden gründen will (und Grogu) getroffen und Ezra lebt auch noch und die Option, dass ein neuer Orden entsteht ist nun erstmals seit knapp 30 Jahren wieder realistisch auf dem Tisch. Vielleicht führt das dazu, dass sie sich mit ihrer Entscheidung wieder auseinandersetzen muss.

Den Spoiler habe ich übersehen.

Ich habe mal in Wookieepedia nachgesehen. Marrok scheint ja nach dem aktuellen Stand der Dinge tatsächlich ein Jedi gewesen zu sein. Von Nachtschwesterverbindungen vor Ashoka ist nichts bekannt. Wenn die Szene tatsächlich eine Rückblendung in die Klonkriege ist, würde ich mich fragen, weswegen Marrok hier gegen Anakin und die junge Ashoka kämpft? Klar, er könnte gefallen sein, aber dann sehe ich ihn gegenwärtig nicht bei der Inquisition nach dem Kampf gegen die beiden.

Beim Aussehen dieser Augen musste ich irgendwie an "den Sohn" denken. Das ganze wirkt mir gerade aber auch wegen dieses seltsamen Lichtschwerttypes so seltsam, dass ich von etwas völlig Neuem ausgehe, was dann auch für die gegenwärtige Zeit von Ashoka eine Rolle spielen wird. Ggf. ein Akolyth und Verehrer der Mortis-Götter?
 
Beim Aussehen dieser Augen musste ich irgendwie an "den Sohn" denken. Das ganze wirkt mir gerade aber auch wegen dieses seltsamen Lichtschwerttypes so seltsam, dass ich von etwas völlig Neuem ausgehe, was dann auch für die gegenwärtige Zeit von Ashoka eine Rolle spielen wird.

Deswegen bin ich von einem noch unbekannten Machtnutzer auf Peridea ausgegangen.
Aber der Gegner im Wald wirkte auf mich mehr wie ein Schwinger eines exotischen Lichtschwertes mit exotischen Nachtschwester ähnlichen Tätowierungen.

Wir wissen noch nicht viel über die Geschichte & Kultur der Nachtschwestern auf Peridea. (Könnte auf der anderen Seite ja auch ein männliches Äquivalent zu den Hexen geben … Auf Dathomir gibt es seit TOTE nebst den Nachtschwestern auch den Berg-Clan.) => Aber wie soll Anakin auf Peridea kämpfen …

Marrok scheint ja nach dem aktuellen Stand der Dinge tatsächlich ein Jedi gewesen zu sein
Naheliegend. Um von den Inquisitoren erst ausgebildet zu werden, ist Marrok zu alt. (Marrok war schliesslich für die Inquisition bereits 1 Jahr nach ROTS in MSL aktiv.)
 
An Filonis Stelle würde in diesem konkreten Fall so vorgehen:

Anakin nimmt als Busse für seine Taten die Rolle des Vaters ein und wird auf ewig verdammt bei Erhalten des Gleichgewichts zu helfen. (Das war ursprünglich in TCW auch der Grund, weshalb der Vater Anakin nach Mortis gelockt hat.)
Sollte dies mit Ani kommen wäre dies echt ne elegante lösung ( obwohl ich kein fan von person x kommt zurück bin )
Gerade ein Ani der zurückkommt hört sich für mich schon stark wie ne kreative kapitulation an. Das muss doch kreativer gehen.
 
@Darth Mornabin

Mit der Idee könnte ich wahrscheinlich schon deshalb wenig anfangen, weil sie mich an das Ende von Loki erinnern würde. Auch dort wird eine ursprünglich sehr menschlich gezeichnete Figur am Ende auf eine geradezu kosmische Ebene gehoben und übernimmt eine übergeordnete Funktion für die Ordnung des Universums. Das war mir bei Loki bereits eine Nummer zu groß.

Bei Anakin hätte ich ein ähnliches Problem, vielleicht sogar noch stärker. Seine Geschichte interessiert mich vor allem als menschliche Tragödie. Er scheitert an seiner Angst vor Verlust, trifft daraus katastrophale Entscheidungen, wird zu Vader und findet im Verhältnis zu seinem Sohn ganz am Ende noch einmal zu einem Rest seiner früheren Menschlichkeit zurück. Wenn daraus anschließend die Geschichte eines Wesens wird, das gewissermaßen zum Nachfolger des Vaters aufsteigt und auf ewig über das Gleichgewicht der Macht wacht, verschiebt sich für mich der Schwerpunkt der Figur zu sehr.

Das hätte etwas von der Entwicklung Lokis zum kosmischen Hüter, nur eben in der Star-Wars-Mythologie. Ich verstehe durchaus den Reiz daran: Anakin würde am Ende doch noch jene Aufgabe übernehmen, für die ihn der Vater auf Mortis vorgesehen hatte, und seine ewige Verpflichtung könnte zugleich als Buße für Vader gelesen werden. Thematisch ließe sich das also durchaus rund bekommen.

Mir wäre es trotzdem zu drüber. Ich brauche weder Loki als beinahe göttlichen Verwalter des Multiversums noch Anakin als metaphysischen Hausmeister des Gleichgewichts der Macht. Gerade bei Anakin würde ich es stärker finden, wenn sein Ende in Return of the Jedi seine letzte große Tat als Mensch bleibt und alles danach tatsächlich nur noch ein Nachhall davon ist.
 
@Darth Mornabin

Mit der Idee könnte ich wahrscheinlich schon deshalb wenig anfangen, weil sie mich an das Ende von Loki erinnern würde. Auch dort wird eine ursprünglich sehr menschlich gezeichnete Figur am Ende auf eine geradezu kosmische Ebene gehoben und übernimmt eine übergeordnete Funktion für die Ordnung des Universums. Das war mir bei Loki bereits eine Nummer zu groß.

Bei Anakin hätte ich ein ähnliches Problem, vielleicht sogar noch stärker. Seine Geschichte interessiert mich vor allem als menschliche Tragödie. Er scheitert an seiner Angst vor Verlust, trifft daraus katastrophale Entscheidungen, wird zu Vader und findet im Verhältnis zu seinem Sohn ganz am Ende noch einmal zu einem Rest seiner früheren Menschlichkeit zurück. Wenn daraus anschließend die Geschichte eines Wesens wird, das gewissermaßen zum Nachfolger des Vaters aufsteigt und auf ewig über das Gleichgewicht der Macht wacht, verschiebt sich für mich der Schwerpunkt der Figur zu sehr.

Das hätte etwas von der Entwicklung Lokis zum kosmischen Hüter, nur eben in der Star-Wars-Mythologie. Ich verstehe durchaus den Reiz daran: Anakin würde am Ende doch noch jene Aufgabe übernehmen, für die ihn der Vater auf Mortis vorgesehen hatte, und seine ewige Verpflichtung könnte zugleich als Buße für Vader gelesen werden. Thematisch ließe sich das also durchaus rund bekommen.

Mir wäre es trotzdem zu drüber. Ich brauche weder Loki als beinahe göttlichen Verwalter des Multiversums noch Anakin als metaphysischen Hausmeister des Gleichgewichts der Macht. Gerade bei Anakin würde ich es stärker finden, wenn sein Ende in Return of the Jedi seine letzte große Tat als Mensch bleibt und alles danach tatsächlich nur noch ein Nachhall davon ist.
Wie gesagt:
Das ist nicht meine Wunschvorstellung … Aber in die Richtung könnte ich mir vorstellen, dass Filoni denkt.

Bezüglich menschliche Tragödie vs. kosmische Ebene:
Die Läuterung Vaders ist mein Highlight bezüglich der Figur Anakin Skywalker.
Kosmische Ebene … Da ist das Kind für mich schon in TPM mit der Prophezeiung in den Brunnen gefallen.
Die Mortis-Storyline hat später versucht mit dem Wiederherstellen des Gleichgewichts mehr Fleisch zu geben, nachdem dies in der PT zwar immer handlungsrelevant war, aber halt nie erklärt wurde.

Insofern wäre das für mich mit Anakin als Ersatz für den Vater von Mortis einfach eine Lore-Erweiterung, mit dessen Grundsäule ich schon eine sehr gemischte Meinung habe. Hängt letztlich von der Umsetzung ab, ob ich dem überhaupt was abgewinnen könnte entsprechend.

Zu drüber ist es für mich ohnehin schon, sobald man die Mortis-Tür aufmacht. (Trotzdem: Das ist die letzte inhaltliche Idee von GL im Bezug auf SW, die mir konzeptionell gefällt.)
 
Hier werden wirklich interessante Ideen diskutiert. Mich freut es vor allem, dass Star Wars endlich mal wieder zum Fantasieren und Spekulieren einlädt: „Was könnte passieren? Was bedeutet das? Was könnten diese Szenen aus dem Trailer bedeuten?“ Genau solche Diskussionen habe ich vermisst.

Ich persönlich bräuchte allerdings keine Rückkehr Anakins im Sinne einer tatsächlichen Wiederauferstehung. Mir reicht es vollkommen, wenn er als Machtgeist erscheint und auf diese Weise Einfluss auf die Ereignisse nimmt. Natürlich sind ewiges Leben, die Überwindung des Todes und in gewisser Weise auch die Rückkehr von den Toten feste Bestandteile der Star Wars-Geschichte. Trotzdem würde es mir bei Anakin völlig genügen, wenn er als Machtgeist interveniert. Diese Möglichkeit wurde meiner Meinung nach leider auch in der Sequel-Trilogie viel zu wenig genutzt.

Beim Thema Staffel 1 bin ich definitiv ganz bei @Sam Rockwell , was den Umgang mit Anakins Schuld und Vergangenheit betrifft. Gerade Ahsoka hat dazu schließlich einen viel stärkeren persönlichen Bezug als fast alle anderen Figuren. Sie war selbst eine Jedi, sie kannte Padmé und war mit ihr befreundet. Gleichzeitig weiß sie natürlich ganz genau, was Darth Vader für die Galaxis und insbesondere für die Rebellen bedeutet hat und welche Verbrechen er begangen hat.

Genau deshalb hat mir in Staffel 1 eine ruhigere Folge gefehlt, in der Ahsoka und Anakin wirklich miteinander darüber sprechen. In der Welt zwischen den Welten bekommt man zwar einige Brotkrumen hingeworfen, aber ein richtiges, tiefgehendes Gespräch hat mir dort gefehlt. Für meinen Geschmack ging es viel zu schnell und zu stark darum, Ahsokas Lebenswillen wieder zu stärken, damit sie weitermacht beziehungsweise ins Leben zurückkehrt.

Als Ahsoka in The Book of Boba Fett zu Luke sagt, dass so viel von seinem Vater in ihm steckt, sind mir tatsächlich die Tränen gekommen. Für mich war das ein unglaublich emotionaler Moment, weil in diesem einen Satz so viel mitschwingt. Genau ein Gespräch auf diesem emotionalen Niveau hätte ich mir zwischen Ahsoka und Anakin gewünscht.

Und Hayden Christensen ist meiner Meinung nach genau der richtige Schauspieler, um solche Szenen zu tragen. Gerade deshalb hoffe ich, dass man diese Chance in Zukunft noch nutzt.
 
@Jin
Ich mache mal ohne Spoiler weiter, obwohl ich damit angefangen habe. Aber war eigentlich von mir ne merkwürdige Idee, ich bin ja auch nur am Spekulieren...
Ja aktuell geht man davon aus, dass die Inqusitoren alles frühere Jedi waren. Allerdings hätte ich kein Problem damit, wenn sich herausstellt, dass Palpatine da auch andere Machtnutzer, die ihm aufgefallen sind, rekrutiert hat.
Und da die Macher aus Marrok in Staffel 1 ausdrücklich einen mit Nachtschwestermagie wiederbelebten Inquisitor machen, könnte ich mir da schon einen Zusammenhang vorstellen.
Deswegen bin ich von einem noch unbekannten Machtnutzer auf Peridea ausgegangen.
Für mich sieht es aber eher so aus, als würde der unbekannte Schwertschwinger im Wald mit der jungen Ahsoka kämpfen (nachdem er Klone niedergemacht hat), was dann Peridea als Ort ausschließen und eine Rückblende nahelegen würde.
Beim Aussehen dieser Augen musste ich irgendwie an "den Sohn" denken. Das ganze wirkt mir gerade aber auch wegen dieses seltsamen Lichtschwerttypes so seltsam, dass ich von etwas völlig Neuem ausgehe, was dann auch für die gegenwärtige Zeit von Ashoka eine Rolle spielen wird. Ggf. ein Akolyth und Verehrer der Mortis-Götter?
Das klingt ganz schlüssig, zumal die Nachtschwestern ja die Mortis-Charaktere in ihrer Kultur verinnerlicht haben.
Ich könnte mir einfach vorstellen, dass Ahsoka nach den Ereignissen in Saffel 1 und nachdem sie vielleicht mehr über Baylans Plan herausgefunden hat, in Rückblenden einiges zusammenträgt, was sie über die Nachtschwestern und ihren Kult weiß und dabei eben an diese uns noch unbekannte Episode aus den Klonkriegen denkt (könnte ja sein, dass Anakin und seine Klone bei der Auskundschaftung eines Planeten über ein Nest von Nachtschwestern/Mortis-Akolythen gestolpert sind. Der Kampf ist dann nur der für den Trailer passende "Action-Teil" dieser Rückblende, während sie vielleicht im Zuge dieser Mission einen Brotkrumen an Information über Mortis etc. herausfinden, der damals eher nebensächlich war, jetzt aber Bedeutung bekommt.
Und Palpatine erfährt natürlich von dieser Mission, findet den Schwertschwinger und rekrutiert ihn später.
Wahrscheinlich war Marrok dann aber doch wirklich nur ein Random-Inqusitor, der dann von Morgan mittel ihrer Nachtschwesterfähigkeiten als persönlicher Bodyguard wiederbelebt wurde und sein Zustand soll zeigen, welche Macht sie durchaus besitzt...

@Darth Mornabin @Sam Rockwell

Bin auch kein Freund des kosmischen Anakins (oder des kosmischen Lokis), aber diese Aufgabe als Buße einzubauen, hätte für mich einen gewissen Reiz. Je älter ich werde, desto mehr stört es auch mich, wie glatt die Wiedergutmachung Anakins für viele (auch Fans) läuft. Gerade diese Szene am Ende von E6 als Anakin bei Obi-Wan und Yoda steht und erlöst auf die Feier schaut, finde ich zunehmend unangenehm. Klar, durch TCW hat Anakin viele Fans und man freut sich, dass er am Ende doch noch etwas entscheidend Gutes tut, aber ein Hinweis darauf, dass er durchaus noch mehr zu begleichen hat (was eigentlich fast nicht möglich ist), wäre für mich wünscheswert. Ob das jetzt die Mortis-Aufgabe sein muss, sei dahingestellt, aber das würde diesen mMn etwas überdimensionierten Plot-Punkt für mich etwas aufwerten. Vermutlich.
Möglicherweise sehe ich es dann und bin trotzdem unzufrieden.
 
Für mich sieht es aber eher so aus, als würde der unbekannte Schwertschwinger im Wald mit der jungen Ahsoka kämpfen (nachdem er Klone niedergemacht hat), was dann Peridea als Ort ausschließen und eine Rückblende nahelegen würde.
Ja … in Staffel 1 hatte die junge Ahsoka in der WzW aber auch den Verstand der älteren Ahsoka. Das muss hier nicht viel anders sein. Nur halt dieses Mal ohne Rückblick-Setting.

Nebstdem diese Staffel jetzt schon durch den Trailer alleine (wie zuvor vermutet) sau viele Plotpunkte für 8 Folgen hat. Wir müssen nicht noch reinnehmen:
  • Origin Story Marrok
  • Ganz neue TCW-Rückblickstory einbauen, die aber auf bereits bekannten Sachen aufbaut. Dann nehmt die bereits vorhandene Mortis-Story aus TCW & was es auf Peridea gibt.
Ich denke Filoni ist sich selber bewusst, dass er dieses Mal auf die Tube drücken muss. Allein schon mit dem, was er bereits auffahren muss. Da muss nicht noch mehr reinkommen, es wirkt jetzt schon leicht überladen.
 
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