Realserie Ahsoka

Hayden Christensen ist in Staffel 2 mit dabei.

Es ist ja in den letzten Jahren wirklich ruhig um ihn geworden. Ich wüsste jetzt nicht mal, in welchem Film ich ihn zuletzt gesehen habe. Da gab es ja die Filme „Das Haus am Meer“ und „Jumper“. So lange ist es schon wieder her. Außer in „Ashoka Staffel 1“ natürlich. Daher freut es mich, ihn mal wieder in einer Rolle zu sehen.

Wie groß sein Part sein wird, werden wir aber erst im nächsten Jahr erfahren.

Will jetzt keine Vorfreude dämpfen. Aber das war schon seit der letzten Celebration April 2025 klar.
 
Staffel 2 erscheint am 20. Januar 2027


 

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Hayden Christensen liefert wie üblich ab. So insgesamt muss ich sagen, dass allein vom Trailer her dieses Projekt in einen Kinofilm hätte umgewandelt werden sollen anstelle der nächsten Mandalorianstaffel. So große Weltraumschlachten kommen auf der Kinoleinwand schon besser als zu Hause.

Aber das Lichtschwert bei 8 oder 9 Sekunden schlägt für mich den Propeller der Inquisitoren in seiner Dämlichkeit. Ist das so ein interner Wettbewerb bei Lucasfilm? "Wer kann das bekloppteste Lichtschwertdesign erdenken?" Oder wurde der Trailer komplett oder in Teilen mit KI gemacht und niemand hat sich das Ding vor Veröffentlichung nochmal angeschaut?
 
Wow, was für ein mega Trailer! Ich hoffe wirklich, dass es nach Staffel 2 noch weitergeht. Optisch sieht das alles einfach fantastisch aus, und Hayden Christensen ist wieder richtig stark. Ich bin gerade echt total gehyped und kann es kaum erwarten!
 
Hayden Christensen liefert wie üblich ab. So insgesamt muss ich sagen, dass allein vom Trailer her dieses Projekt in einen Kinofilm hätte umgewandelt werden sollen anstelle der nächsten Mandalorianstaffel. So große Weltraumschlachten kommen auf der Kinoleinwand schon besser als zu Hause.
Ahsoka hat halt zu viele Querverweise zu anderen Serien.
 
Ahsoka hat halt zu viele Querverweise zu anderen Serien.
Naja … Die Serie ist schon in der Konzeption gleichzeitig ein Rebels Sequel und ein Mandalorian Spin Off.

Oben drauf, werden diverse TCW-Highightthemen aufgegriffen.
Und jetzt muss Staffel 2 noch Gas geben, weil Mando Staffel 4 zum TMAG-Film umfunktioniert wurde & eine halbe Mando-Staffel jetzt auch reingepresst wird ehe man die Figuren bereit hat für den Filoni-Film/Abschlussserie.

(Wenn Projekt Nekromant auch nochmal Thema werden sollte, werden sie TBB mit Omega zwangsläufig auch mitreinnehmen müssen.)
 
Für mich wirkt das stellenweise wie zwei verschiedene Serien. Einmal den Restimperium vs Allianz-Teil und einmal den Jedi-Hexen-Kram... Hoffe, das lässt sich gut verbinden..bei den verantwortlichen Kreativpersonen denke ich aber eher: nein.
 
Für mich wirkt das stellenweise wie zwei verschiedene Serien. Einmal den Restimperium vs Allianz-Teil und einmal den Jedi-Hexen-Kram... Hoffe, das lässt sich gut verbinden..bei den verantwortlichen Kreativpersonen denke ich aber eher: nein.
Also es ist jetzt nicht unüblich, dass Serien einen A Plot und einen B Plot parallel verfolgen. In der OT zum Beispiel hattest du ja auch zwei Plots, einmal Rebellion gegen Imperium und einmal wie vereinbart Luke sein Dasein mit seiner Familiengeschichte, also Darth Vader. In diesem Sinne wird hier nicht unbedingt ein Sonderweg gegangen. Aber ich verstehe deine Skepsis und teile sie durchaus auch.
 
Sieht ziemlich episch aus. Cool dass man Ani mal wieder sieht + junge Ashoka. Auch Thrawn könnte was werden. Wirkt fast mehr wie ein Trailer zu einem neuen Film als ne Serie. Wird Fix geschaut.
 
Wir wissen ja alle, dass Trailer alles versprechen können. Vielleicht sind das mit Abstand die besten 2 Minuten der ganzen Staffel und den Rest kann man vergessen.

Aber rein vom Trailer her gefällt mir das auch sehr gut.
Ich finde auch gut, dass die beiden Handlungsstränge "geografisch" getrennt sind. Da kann sich die Serie in der anderen Galaxie mit Mystik austoben und in der Hauptgalaxis kann klassische Rebellen-vs-Imperium Action gezeigt werden.
Ich hoffe, es wird nicht auf Krampf versucht beide Handlungsstränge zusammen zu führen. Meiner Meinung nach ist das nicht nötig und würde die Stories nur einschränken.
 
Bei Anakin bin ich sehr zwiegespalten. Sein Auftritt in der ersten Staffel hatte für Ahsoka eine emotionale Funktion. Sie musste sich ihrer Vergangenheit, ihrem Verhältnis zu ihrem ehemaligen Meister und der Frage stellen, wie sehr dessen Fall ihr eigenes Leben noch bestimmt. Das fand ich nachvollziehbar und mit Hayden Christensen natürlich auch sehr wirkungsvoll umgesetzt. Eigentlich hätte man diese Geschichte damit zu einem ziemlich runden Abschluss bringen können.

Nun ist Anakin erneut dabei, diesmal als Machtgeist, und zusätzlich bekommen wir offenbar weitere Szenen aus den Klonkriegen. Christensen hat zudem angekündigt, dass Anakin Ahsoka weiterhin beraten und sie mit der Frage konfrontieren wird, ob sie eine Jedi ist. Das kann durchaus interessant werden, trotzdem sehe ich die große Gefahr, dass Anakin allmählich zum Fan-Service-Dauerbrenner der Serie wird. Hayden Christensen kommt beim Publikum hervorragend an, die gemeinsame Vergangenheit von Anakin und Ahsoka bietet reichlich nostalgisches Material und Clone-Wars-Rückblenden lassen sich wunderbar vermarkten. Da liegt es natürlich nahe, immer wieder darauf zurückzugreifen. Irgendwann sollte Ahsoka als Figur aber auch ohne Anakin als emotionale Stütze bestehen können.

Etwas künstlich reaktiviert wirkt auf mich auch die Jedi-Frage. Ausgerechnet „Bist du eine Jedi oder nicht?“ wird nun als eine der entscheidenden Fragen ihres Lebens präsentiert. Dabei beschäftigt sich Ahsokas Geschichte seit vielen Jahren genau damit. Sie hat den Orden verlassen, sich von dessen Institution und einigen seiner Vorstellungen gelöst und lebt trotzdem viele der Ideale weiter, für die die Jedi im besten Sinne stehen. Gerade diese Zwischenposition gehört für mich längst zum Kern der Figur. Wenn Staffel 2 daraus noch einmal eine große Identitätskrise machen möchte, müsste sie dieser Frage deshalb wirklich einen neuen Aspekt abgewinnen. Andernfalls läuft man Gefahr, eine Entwicklung noch einmal durchzuspielen, die eigentlich längst stattgefunden hat.

Fast größere Sorgen macht mir allerdings die schiere Menge dessen, was die Staffel offenbar unterbringen möchte. Thrawn ist zurück und müsste eigentlich genügend Stoff für eine große Geschichte liefern. Gleichzeitig sitzen Ahsoka und Sabine auf Peridea fest, Ezra ist wieder in der bekannten Galaxis, Baylans Suche muss fortgesetzt werden und auch Shin Hati braucht eine vernünftige Entwicklung. Dazu kommen die Nachtschwestern, Mortis, Anakin, die Klonkriege und nun auch noch Ackbar.

Für einen Trailer ist das natürlich großartig. Alle paar Sekunden taucht eine bekannte Figur, ein vertrautes Motiv oder irgendein Bild auf, bei dem man als Fan sofort genauer hinschaut. Eine Staffel muss daraus aber mehr machen als eine Abfolge schöner Momente. Gerade bei nur wenigen Folgen besteht die Gefahr, dass vieles angerissen wird, ohne wirklich Raum zur Entfaltung zu bekommen.

Besonders schade wäre das bei Thrawn. Seine Rückkehr wurde über einen langen Zeitraum vorbereitet und eigentlich müsste er jetzt als zentrale Bedrohung der Handlung etabliert werden. Wenn er am Ende nur einer von zahlreichen Handlungssträngen zwischen Mortis, Machtgeist-Anakin, Clone-Wars-Rückblenden und diversen Wiedersehen ist, hätte man viel Potenzial verschenkt.
 
Nun ist Anakin erneut dabei, diesmal als Machtgeist, und zusätzlich bekommen wir offenbar weitere Szenen aus den Klonkriegen.
Da bin ich nach den Trailer nicht sicher, ob es tatsächlich nur Flashbacks und Machtgeist-Interaktionen sind.

Die Szenen im Wald … Wer soll der neue Lichtschwertschwinger sein?

Klar, wir hatten auch schon in TCW Jedi, welche sich als Verräter entpuppt haben …

Aber der Gegner im Wald wirkte auf mich mehr wie ein Schwinger eines exotischen Lichtschwertes mit exotischen Nachtschwester ähnlichen Tätowierungen.

Wir wissen noch nicht viel über die Geschichte & Kultur der Nachtschwestern auf Peridea. (Könnte auf der anderen Seite ja auch ein männliches Äquivalent zu den Hexen geben … Auf Dathomir gibt es seit TOTE nebst den Nachtschwestern auch den Berg-Clan.) => Aber wie soll Anakin auf Peridea kämpfen …

Und jetzt lehne ich mich vermutlich etwas zu weit aus dem Fenster … Aber ich sehe es als Option.

Es wird unter Garantie eine Mortis-Verbindung auf Peridea geben:
- Der Vater hatte für Anakin eine Rolle als sein Ersatz im Sinn …
- Durch Ahsoka und die Eule Morai kommt im Mortis-Bezug das Thema Wiederauferstehung ins Spiel …
- Die Handlung verlegt sich in eine neue Galaxis => Freifahrtsschein um alles zu machen was man will.

Ich könnte mir vorstellen, dass Anakin weit abseits der bekannten GFFA auch lebendig nach ROTJ wieder eine Rolle spielt. Genug Set-Up wäre tatsächlich da. :crazy (Und @Sam Rockwell anmerkte: Anakin als Dauerbrenner würde garantiert neue Zuschauer locken.)

Wenn Filoni immer noch an den Abschlussfilm festhält … Dann könnte ich mir so eine Extremenentscheidung tatsächlich vorstellen um die Disney + Zahlen zu pushen.
 
Da bin ich nach den Trailer nicht sicher, ob es tatsächlich nur Flashbacks und Machtgeist-Interaktionen sind.

Die Szenen im Wald … Wer soll der neue Lichtschwertschwinger sein?

Klar, wir hatten auch schon in TCW Jedi, welche sich als Verräter entpuppt haben …

Aber der Gegner im Wald wirkte auf mich mehr wie ein Schwinger eines exotischen Lichtschwertes mit exotischen Nachtschwester ähnlichen Tätowierungen.
Das könnte dann wohl Marrok sein. Ein Machtnutzer mit Nachtschwesterverbindungen, der Ahsoka und Anakin währender Klonkriege über den Weg läuft, diese Begegnung überlebt und nach den Klonkriegen als Erster Bruder rekrutiert wird. Nachdem er dann als Inquisitor irgendwann umkommt, wird er mit Nachtschwestermagie (zu denen er eben irgendeine Verbindung hatte) wiederbelebt.

@Sam Rockwell : was Ahsokas Entscheidung betrifft bin ich auch skeptisch, ob das nicht zu wiederholend wird. Andererseits war es recht schnell nach ihrem Ausscheiden auch gar keine echte Option mehr, als Jedi zu leben - unabhängig von ihrerer ursprünglichen Entscheidung. Jetzt aber hat sie Luke, der einen Orden gründen will (und Grogu) getroffen und Ezra lebt auch noch und die Option, dass ein neuer Orden entsteht ist nun erstmals seit knapp 30 Jahren wieder realistisch auf dem Tisch. Vielleicht führt das dazu, dass sie sich mit ihrer Entscheidung wieder auseinandersetzen muss.
 
Der Trailer hat mich total abgeholt. Besonders die Sequenzen zwischen der jungen Ashoka und dem jungen Anakin waren in der ersten Staffel mein Highlight. In der zweiten Staffel darf es deutlich mehr sein.

Habe nur große Fragezeichen, wer der unbekannte Lichtschwertträger in der Vergangenheitssequenz sein soll. Wer möchte raten?
 
Ich könnte mir vorstellen, dass Anakin weit abseits der bekannten GFFA auch lebendig nach ROTJ wieder eine Rolle spielt. Genug Set-Up wäre tatsächlich da. :crazy (Und @Sam Rockwell anmerkte: Anakin als Dauerbrenner würde garantiert neue Zuschauer locken.)

Wenn Filoni immer noch an den Abschlussfilm festhält … Dann könnte ich mir so eine Extremenentscheidung tatsächlich vorstellen um die Disney + Zahlen zu pushen.

Die Überlegung finde ich durchaus interessant, gerade weil Filoni mit Mortis, Morai und Peridea inzwischen genügend Elemente auf dem Tisch liegen hat, um Anakin noch einmal auf eine Weise einzubinden, die über einen gewöhnlichen Machtgeist hinausgeht. Ausschließen würde ich deshalb inzwischen auch eher wenig. Eine tatsächliche Rückkehr Anakins ins Leben wäre für mich allerdings eine der schwierigsten Entscheidungen, die man treffen könnte.

Das liegt weniger daran, dass eine Wiederauferstehung innerhalb der zunehmend mystischen Handlung vollkommen undenkbar wäre. Mein Problem wäre vielmehr, was man anschließend mit diesem Anakin anfangen soll. Anakin Skywalker trägt eine Schuld, die sich nicht dadurch erledigt hat, dass er am Ende seinen Sohn rettete und den Imperator vernichtete. Er hat als Vader über viele Jahre hinweg Menschen ermordet, gefoltert und terrorisiert, an der Vernichtung der Jedi mitgewirkt und einem Regime gedient, das ganze Welten unterdrückte. Im Jedi-Tempel standen ihm Kinder gegenüber, die ihn kannten und ihm vertrauten. Auch sie hat er getötet.

Natürlich gehört zu Star Wars ganz wesentlich der Gedanke, dass Anakin am Ende zu sich selbst zurückfindet. Das ist für mich aber etwas anderes als die Aussage, seine Taten seien dadurch wiedergutgemacht. Luke rettet seinen Vater vor allem in einem moralischen und persönlichen Sinne. Er beweist, dass in Vader noch etwas von Anakin vorhanden ist. Die Opfer Vaders werden dadurch nicht wieder lebendig und seine Schuld verschwindet nicht. Gerade diese Unterscheidung finde ich für die Figur enorm wichtig.

Als Machtgeist lässt sich dieses Problem noch einigermaßen elegant umgehen. Anakin befindet sich dann außerhalb der normalen gesellschaftlichen Ordnung. Er kann Ahsoka etwas vermitteln, sie mit ihrer Vergangenheit konfrontieren oder selbst als Ausdruck der metaphysischen Seite der Macht funktionieren. Sobald man ihn aber tatsächlich wieder als lebenden Menschen nach auf die Bühne stellt, stellt sich zwangsläufig die Frage, wie dieser Mensch mit seiner Vergangenheit weiterleben soll. Und ebenso wichtig wäre die Frage, wie alle anderen mit ihm umgehen sollen.

Genau deshalb fand ich schon Anakins Auftritt in der ersten Ahsoka-Staffel etwas problematisch. Emotional funktioniert die Begegnung für mich durchaus. Nur sitzt Ahsoka dort plötzlich ihrem ehemaligen Meister gegenüber, der nach ihrer Trennung zu Darth Vader wurde, und die naheliegendsten Fragen werden erstaunlich konsequent ausgespart. Was ist mit dem Jedi-Tempel? Was ist mit den Kindern? Was ist mit Padmé? Wie konnte aus dem Menschen, den Ahsoka kannte, jener Mann werden, der all diese Dinge tat? Und vor allem: Wie blickt Anakin selbst darauf zurück?

Das muss nicht bedeuten, dass Ahsoka ihn in einer solchen Situation einem Verhör unterziehen müsste. Aber gerade zwischen diesen beiden Figuren läge darin doch ungeheuer viel dramatisches Material. Stattdessen konzentrierte sich die Serie weitgehend darauf, was Anakin für Ahsokas persönliche Entwicklung bedeutet. Seine eigene Vergangenheit als Vader blieb merkwürdig abstrakt.

Bei einem wiederauferstandenen Anakin könnte Filoni dieser Frage überhaupt nicht mehr ausweichen. Dann wäre Vader keine ferne Vergangenheit eines Machtgeistes, sondern ein lebender Mann müsste mit der Tatsache weiterexistieren, dass er für unermessliches Leid verantwortlich ist. Ihn anschließend einfach wieder zum heroischen Anakin aus The Clone Wars zu machen, der mit dem Lichtschwert gegen die nächste Bedrohung zieht, würde für mich überhaupt nicht funktionieren. Seine Schuld müsste praktisch jede Begegnung und jede Entscheidung dieser Figur überschatten.

Gerade deshalb halte ich Darth Mornabins Theorie erzählerisch für interessanter, als mir ihre mögliche Umsetzung lieb wäre. Die Bausteine für etwas sehr Seltsames und sehr Großes sind tatsächlich vorhanden. Mortis, die Rolle, die der Vater einst für Anakin vorgesehen hatte, Ahsokas eigene Verbindung zu Mortis und Morai sowie Peridea als weitgehend unbeschriebenes mythologisches Terrain geben Filoni ausgesprochen viel Spielraum. Ich würde deshalb nicht behaupten, dass eine solche Entwicklung unmöglich ist.

Nur wäre die eigentliche Herausforderung nicht, Anakin glaubwürdig wieder lebendig zu bekommen. Die viel schwierigere Frage käme eine Minute später: Was macht man mit einem lebenden Anakin Skywalker nach Darth Vader?



Das könnte dann wohl Marrok sein. Ein Machtnutzer mit Nachtschwesterverbindungen, der Ahsoka und Anakin währender Klonkriege über den Weg läuft, diese Begegnung überlebt und nach den Klonkriegen als Erster Bruder rekrutiert wird. Nachdem er dann als Inquisitor irgendwann umkommt, wird er mit Nachtschwestermagie (zu denen er eben irgendeine Verbindung hatte) wiederbelebt.

@Sam Rockwell : was Ahsokas Entscheidung betrifft bin ich auch skeptisch, ob das nicht zu wiederholend wird. Andererseits war es recht schnell nach ihrem Ausscheiden auch gar keine echte Option mehr, als Jedi zu leben - unabhängig von ihrerer ursprünglichen Entscheidung. Jetzt aber hat sie Luke, der einen Orden gründen will (und Grogu) getroffen und Ezra lebt auch noch und die Option, dass ein neuer Orden entsteht ist nun erstmals seit knapp 30 Jahren wieder realistisch auf dem Tisch. Vielleicht führt das dazu, dass sie sich mit ihrer Entscheidung wieder auseinandersetzen muss.

Das ist sicherlich ein Punkt, der die erneute Beschäftigung mit Ahsokas Verhältnis zum Jedi-Orden plausibler machen könnte. Mit Luke und seinem entstehenden Orden existiert erstmals wieder eine reale Alternative zu dem Weg, den sie seit ihrem Austritt gegangen ist. Trotzdem frage ich mich, wie unmittelbar diese Frage in Staffel 2 überhaupt werden kann.

Ahsoka befindet sich schließlich weiterhin auf Peridea und damit in einer anderen Galaxie. Momentan ist völlig offen, ob und wann ihr überhaupt die Rückkehr in die bekannte Star-Wars-Galaxis gelingt. Luke, sein neuer Orden und auch die Frage, ob Ahsoka darin einen Platz haben könnte, sind für sie deshalb zunächst einmal ziemlich weit entfernt.

Gerade deswegen fände ich es etwas merkwürdig, wenn ausgerechnet jetzt die Frage „Bin ich eine Jedi?“ wieder zu ihrem zentralen persönlichen Konflikt erhoben würde. Interessanter fände ich, wenn ihre Situation auf Peridea tatsächlich einen neuen Blick auf diese alte Frage erzwingt. Dann wäre es keine Wiederholung einer längst geführten Identitätsdebatte, sondern eine Weiterentwicklung. Entscheidend wird für mich also weniger sein, dass Filoni das Thema noch einmal aufgreift, sondern ob er Ahsoka dabei zu einer Erkenntnis führt, die über das hinausgeht, was wir über ihre Haltung zu den Jedi eigentlich seit Jahren wissen.
 
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