Serie House of the Dragon

Ja diese Befürchtung habe ich leider auch, ich hoffe dass er sein Werk weitergibt bzw jemanden angagiert es zu beenden. Bei Berserk war es ja nach dem Tod des Autors ja auch noch möglich. Gibt es in diese Richtung Gerüchte um seine Einstellung zu diesem Thema? Ich kann mir nicht vorstellen dass er will dass sein Werk ewig unvollendet bleibt.

Edit habe mal kurz chatgpt gefragt, bitter sollte es so sein...

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George R.R. Martin hat keinen Nachfolger bestimmt. Er hat ausdrücklich erklärt, dass sein Werk mit ihm enden wird. Wenn er stirbt, wird niemand anderes die Hauptbücher von Das Lied von Eis und Feuer (A Song of Ice and Fire) beenden. [1, 2, 3, 4]
Hier ist, was man über seine Haltung und Zukunftspläne weiß:

    • Kein Co-Autor: Er möchte nicht, dass ein anderer Autor seine Geschichte fortsetzt. Er hat festgelegt, dass alle Notizen und Entwürfe nach seinem Tod vernichtet werden sollen, damit niemand das Werk unvollständig oder im falschen Stil ergänzt. [1, 2, 3, 4]
    • Eigener Weg der Bücher: Martin hat betont, dass die Buchreihe Das Lied von Eis und Feuer zu einem anderen und deutlich komplexeren Ende kommen wird als die umstrittene HBO-Fernsehserie Game of Thrones. [1]
    • Aktueller Status: Er arbeitet immer noch an dem sechsten Band, The Winds of Winter. Aufgrund seiner kreativen Herangehensweise, dem Ändern von Handlungssträngen und seiner Beteiligung an verschiedenen TV-Serien, geht die Arbeit jedoch sehr langsam voran
 
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George R.R. Martin hat keinen Nachfolger bestimmt. Er hat ausdrücklich erklärt, dass sein Werk mit ihm enden wird

Also ich will ja nicht daran zweifeln, dass er das gerne so haben möchte.....aber ich bin mir sehr sehr sicher dass irgendwann jemand sein Werk weiterführen wird. Es ist einfach zuviel Geld im Spiel als dass man hier die Finger davon lassen könnte ;-)
 
Ich finde seine Haltung mit dem verbrennen der Notizen und dass niemand es beenden soll auch etwas egoistisch sollte es denn wirklich stimmen. Er weiss ja wie sehr die Leute seine Welt schätzen und lieben, wieso dies mit Ihm beerdigen?
Paten rechtlich kann er es eh nicht wig schützen, aber für den einten oder anderen Fan würde es wohl über seine Lebensspanne gehen wenn man so lange warten müsste bis die Rechte bzw patente verblassen. Schade das ganze
 
Die Staffel fällt mal wieder ziemlich durchwachsen aus. Angesichts der Tatsache, dass erneut nur acht Episoden vorgesehen sind, bezweifle ich stark, dass noch wirklich viel passieren wird. Und wenn doch, dann bestimmt sehr stark komprimiert.

Ein klarer Pluspunkt ist allerdings, dass man mit Ormund einen wirklich coolen Antagonisten geschaffen hat.

Ich halte es zwar für unwahrscheinlich, aber sollte Sunfyre tatsächlich tot bleiben, würde das die Serie für einige Fans ohnehin ruinieren. Mit dem Whitewashing der Schwarzen und Rhaenyra konnte man sich ja vielleicht noch irgendwie arrangieren – spätestens ab diesem Punkt würde es dann aber ins Unerträgliche übergehen.

A Knight of the Seven Kingdoms kann man im direkten Vergleich wirklich nur ausdrücklich loben.
 
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Ich halte es zwar für unwahrscheinlich, aber sollte Sunfyre tatsächlich tot bleiben, würde das die Serie für einige Fans ohnehin ruinieren. Mit dem Whitewashing der Schwarzen und Rhaenyra konnte man sich ja vielleicht noch irgendwie arrangieren – spätestens ab diesem Punkt würde es dann aber ins Unerträgliche übergehen
Ich denke zwar dass der Kadaver noch so **frisch** aussah ist ein klarer Indiz dass der Drache noch lebt, der liegt ja schon viele Wochen/Monate dort nicht? Unmöglich dass der nicht verwest wäre
 
Von welchem Whitewashing sprichst du? Fällt mir kein einziges Beispiel ein. Bei HotD wurde doch das Gegenteil gemacht. Viele weiße Charaktere im Buch sind in der Serie schwarz.
Ich denke er meinte nicht die Hautfarbe sondern dass man die Schwarzen (hier ist das Banner gemeint ;) ) viel Netter darstellt und zu sympatieträgern macht im Vergleich zu den verhassteren Grünen die man eher als die Bösen darstellt.
@Agustin Prada oder?

Er hat ihm ja immerhin eine Schuppe ausgerissen....ich wäre ehrlich enttäuscht wenn das Ding noch leben würde.

Stimmt, aber der Kadaver liegt monate rum und sieht noch so frisch aus? Wenn man dann noch die Buchversion anschaut ist ein Koma oder so was vielleicht gar nicht so weit hergeholt. Ka ich könnte mir dies gut als Cliffhanger am schluss vorstellen bzw dass der Drache in der letzen Szene die Augen aufreisst oder so was.
 
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Ich denke er meinte nicht die Hautfarbe sondern dass man die Schwarzen (hier ist das Banner gemeint ;) ) viel Netter darstellt und zu sympatieträgern macht im Vergleich zu den verhassteren Grünen die man eher als die Bösen darstellt.
@Agustin Prada oder?

Ganz genau, danke dir :)

In den Büchern gibt es halt kein klassisches Gut-Böse-Schema, so wie es sich durch die Serie zieht. Dort sind beide Fraktionen gleichermaßen durch ihre Macht korrumpiert. Und genau das war doch letztlich der Grund, weshalb die Targaryen-Dynastie verkümmert ist und ihre größte Waffe verloren hat.

In der Serie wirkt es aber so, als würde Rhaenyra fortwährend nur an irgendwelchen übertrieben ungerechten äußeren Umständen scheitern.
 
Zu Sonnfeuer:

Ich tue mich da ehrlich gesagt auch schwer.

Einerseits kann Sonnfeuer laut Buchvorlage eigentlich nicht tot sein. Es wäre also durchaus möglich, dass die Serie seinen vermeintlichen Tod nur eingeführt hat, um die Leser des Buches bewusst auf eine falsche Fährte zu locken.

Andererseits müsste ich dann aber auch sagen, dass ich so eine Wendung ziemlich plump fände. Wenn Sonnfeuer plötzlich doch überlebt hat, nachdem die Serie seinen Tod so deutlich angedeutet hat, wirkt das eher wie ein billiger Überraschungseffekt. Ich fand die Umsetzung im Buch an dieser Stelle deutlich gelungener. Aber wer weiß schon, was die Serienmacher letztendlich vorhaben.


Zum Whitewashing der Schwarzen:

Das ist mir tatsächlich auch schon relativ früh aufgefallen. Die Serie bemüht sich sehr, Rhaenyra in einem möglichst positiven Licht darzustellen, obwohl sie in der Buchvorlage genauso Fehler macht und teilweise auch äußerst brutal durchgreift.

Ein gutes Beispiel ist die Suche nach Aegon. In der Serie erklärt Rhaenyra ihn schließlich für tot. Das ist zwar eine Lüge, wirkt aber im Vergleich zur Buchvorlage fast schon gnädig. Dort erklärt sie ihren Bruder eben nicht für tot, sondern schickt stattdessen Inquisitoren Ritter aus, um jeder noch so kleinen Spur von Aegon nachzugehen.

Und ehrlich gesagt bezweifle ich stark, dass diese Trupps höflich an die Türen geklopft und freundlich nachgefragt haben. Wenn in irgendeinem Dorf jemand behauptete, sein Nachbar sei ein Anhänger Aegons oder würde ihn verstecken, dann halte ich es für deutlich wahrscheinlicher, dass die Beschuldigten ohne zu zögern aus ihren Häusern gezerrt wurden. Die Familien konnten vermutlich schon froh sein, wenn am Ende "nur" der Verdächtige gefoltert oder hingerichtet wurde.

Gerade solche Grautöne fehlen mir in der Serie etwas. Im Buch wirken beide Seiten wesentlich ehrgeiziger und Rachsüchtiger und dadurch auch glaubwürdiger, denke ich.

Ich bin allerdings sowohl im Buch als auch in der Serie durch und durch Anhänger der Schwarzen.

Prinzessin Rhaenys Targaryen – die Königin der Herzen – hat sich für Rhaenyra entschieden und ihr bis zum Schluss die Treue gehalten. Sie hat sogar ihr Leben für ihre Königin geopfert. Das allein reicht mir schon als Argument.

Daher gibt es für mich ohnehin nur eine rechtmäßige Herrscherin: Rhaenyra aus dem Hause Targaryen, die Erste ihres Namens, Königin der Andalen, der Rhoynar und der Ersten Menschen, Herrin der Sieben Königslande.


Zu George R. R. Martin und den Büchern:

Ich weiß nicht. Seit der ganzen Diskussion um das Ende von Game of Thrones und den Reaktionen von George R. R. Martin habe ich manchmal das Gefühl, dass die Bücher deutlich weiter sind, als er uns glauben machen möchte.

Natürlich kann es auch genauso sein, wie er es selbst sagt. Aber manchmal frage ich mich, ob er vielleicht bewusst wartet und die Bücher erst nach seinem Tod veröffentlicht werden sollen. Dann müsste er den unvermeidlichen Hass, die Kritik und die endlosen Diskussionen über das Ende nicht mehr selbst erleben, während der Verlag trotzdem ein Vermögen damit verdienen würde.

Denn über eines bin ich mir ziemlich sicher: Egal wie das Ende aussieht, es wird riesige Diskussionen auslösen. Es wird viele Leser geben, die zufrieden sind, aber genauso viele, die enttäuscht oder sogar wütend sein werden. Diese Einschätzung basiert vor allem auf dem, was wir damals nach dem Ende der Game of Thrones-Serie erlebt haben.

Auch die Aussage, dass all seine Manuskripte vernichtet werden sollen, falls er stirbt, kann ich mir ehrlich gesagt nur schwer vorstellen.

Und spätestens, falls er Kinder oder andere Erben hat, könnte ich mir gut vorstellen, dass dieser Wunsch ohnehin nicht umgesetzt wird. Wenn man sich anschaut, was nach dem Tod von J. R. R. Tolkien alles veröffentlicht wurde und wie erfolgreich diese Werke bis heute sind, dann dürfte jedem klar sein, welches wirtschaftliche Potenzial darin steckt. Ich könnte mir deshalb eher vorstellen, dass irgendwann nahezu jede Notiz, jede Skizze oder jedes Fragment veröffentlicht wird, das George R. R. Martin hinterlassen hat.

Aber vielleicht liege ich damit auch völlig falsch. Wer weiß das schon?

Mir bleibt jedenfalls die Hoffnung, dass wir irgendwann doch noch weitere Bücher aus Das Lied von Eis und Feuer und seiner faszinierenden Welt bekommen.
 
Endlich bekommen wir wieder etwas aus den Büchern zu sehen.
Der Hinterhalt zu Beginn war eine nette Idee. Zwar vermischt die Serie hier zwei verschiedene Ereignisse, aber dafür ist Kriston Kraut endlich tot. Fast genauso, wie ich es mir erhofft hatte. Was für ein Glück!

Ich hätte allerdings gerne noch den Dialog aus dem Buch gesehen. Dort sagt Pat aus Langblatt zu Kraut, während dieser von den Pfeilen getroffen wird und zu Boden geht:

Kriston Kraut:
"Wie Ihr wünscht. Wir können gleich hier anfangen, wir vier. Ich gegen Euch drei. Genügt das nicht?"

Kraut wird von den Pfeilen getroffen und geht zu Boden.

Pat aus Langblatt:
"Ich hätte gerne noch drei mehr. Ich möchte keine Lieder darüber hören, wie tapfer Ihr gestorben seid, Königsmacher. Ihr habt Zehntausende auf dem Gewissen."

Als Pet den Satz beendet, lebt Kraut schon nicht mehr.
Wahrscheinlich hat man diesen Dialog weggelassen, weil die Serie von den Zehntausenden Toten bisher kaum etwas gezeigt hat. Durch die vielen ausgelassenen oder nur erwähnten Schlachten wirkt diese Aussage in der Serie weniger greifbar als im Buch.

Trotzdem bin ich einfach nur glücklich, dass Kriston Kraut endlich weg ist. Meiner Meinung nach hat er nichts anderes verdient. Ich bin gespannt, ob Alicent überhaupt noch erfahren wird, dass er tot ist.

Die Ratssitzung war insgesamt ganz unterhaltsam. Das mit den Baratheons finde ich allerdings etwas unglücklich umgesetzt. Die Serie greift zwar einen Aspekt aus den Büchern auf, verlegt ihn aber in einen deutlich späteren Zeitraum.

Im Buch kommen die Baratheons mit diesem vorgeschobenen Vorwand zu den Grünen. Ich kann mir allerdings kaum vorstellen, dass Rhaenyra den Baratheons auch nur ein Wort glauben oder sie so glimpflich davonkommen lassen würde. Immerhin trägt Lord Borros eine Mitschuld am Tod von Lucerys und hat sich bewusst auf die Seite der Grünen gestellt. Deshalb wirkt es auf mich wenig glaubwürdig, dass dieser Fähnchen-im-Wind-Lord von Rhaenyra einfach wieder als Verbündeter akzeptiert wird.

Daemon tat mir in dieser Folge wirklich leid, als die Stadtwache ihre goldenen Mäntel zurückgab und die Gruppe geschlossen den Dienst quittierte.

Hier begeht die Serie meiner Meinung nach den nächsten Fehler. Rhaenyra ist schließlich nicht erst seit gestern Königin. Es sind inzwischen einige Tage, wenn nicht sogar Wochen vergangen. Da kann mir niemand erzählen, dass man in dieser Zeit keinen Weg gefunden hat, die Stadtwache zu bezahlen.

Das Buch ist an dieser Stelle deutlich konsequenter. Dort erhöht beziehungsweise führt Rhaenyra neue Steuern ein, um dringend benötigte Einnahmen zu erzielen. Das sorgt zwar für Unruhen in der Bevölkerung, wirkt aber deutlich nachvollziehbarer.

Dass Daemon anschließend selbst durch die Stadt patrouilliert und sogar einen der Attentäter ausschaltet, hat mir wiederum sehr gefallen. Ulf der Säufer hat dabei auch mal wieder etwas abbekommen – sehr schön. Und Hugo Hammer scheint inzwischen ebenfalls zu bereuen, dass er seinem Ehrgeiz gefolgt ist.

Dass die Seeschlange mittlerweile so mürrisch und verbittert wirkt, finde ich etwas schade. Alyn hat ihm aber ordentlich Kontra gegeben. Umso schöner fand ich es, dass Corlys am Ende wieder etwas zur Besinnung kommt – auch wenn er dann leider direkt überrascht wird.

Außerdem gefällt mir das Outfit von Lady Arryn richtig gut. Schön war auch, die Mondtore endlich wieder zu sehen.

Wow... zwischen Baela und Alyn hat es ja ganz schön schnell gefunkt.

Dass Helaena noch nicht gestorben ist, hat mich ehrlich überrascht. Da die Serie mit der gesamten Schwangerschaftsgeschichte inzwischen ohnehin stark von der Buchvorlage abweicht, ist nur noch schwer vorherzusagen, wie und woran sie letztendlich sterben wird. Vor allem jetzt, da Alicent ebenfalls fortgeschickt wurde.

Die Handlung rund um Ormund und Daeron gefällt mir dagegen weiterhin sehr gut. Ich freue mich außerdem, dass Ser Gawan Hohenturm weiterleben darf und nun in Stolperstadt angekommen ist. Endlich bekommt er auch etwas zu tun. Schade zwar, dass das Attentat gescheitert ist, aber die Szene selbst war wirklich gelungen. Ebenso gefällt mir, dass die Beziehung zwischen Daeron und Gawan Hohenturm weiter ausgebaut wird.


Alles in allem war das für mich eine starke Folge mit vielen gelungenen Charaktermomenten. Und immerhin haben wir den Schlachtertanz gehabt, wenn auch in sehr kleiner Ausführung.
 
Gute Folge, Geschichte nimmt wieder fahrt auf. Gerne mehr davon. Die Harrenhall Geschichte ist zwar wie immer ein etwas Nerviger Habdlungsstrang zumindest für mich. Schade nur dass man der Serie nicht mehr Episoden gönnt.
 
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