Comicverfilmung Marvel Cinematic Universe

Mich persönlich hat bisher noch kein Spider Man Film so richtig gefesselt. Ich finde viele davon streckenweise unterhaltsam und kann nachvollziehen, warum sie so beliebt sind, aber für mich gehörten sie nie zu den Filmen, auf die ich besonders hingefiebert habe.

Trotzdem glaube ich, dass man den Erfolg von Brand New Day ganz gut erklären kann. Spider Man hat inzwischen einen Stellenwert erreicht, den kaum eine andere Superheldenfigur besitzt. Die Figur spricht Kinder genauso an wie Erwachsene und verbindet spektakuläre Action mit einem Helden, der trotz seiner Fähigkeiten erstaunlich nahbar bleibt. Spider Man gilt als die beliebteste Superheldenfigur.

Hinzu kommt, dass No Way Home für viele weit mehr war als nur ein weiterer Marvel-Film. Der Film war ein großes Nostalgieereignis und hat mehrere Spider-Man-Generationen zusammengeführt. Das Ende hat Peter Parker zudem an einen völlig neuen Punkt seiner Geschichte gebracht. Entsprechend groß war die Neugier, wie es mit ihm weitergeht.

Ich glaube außerdem, dass der Zeitpunkt eine Rolle spielt. Marvel hatte in den vergangenen Jahren eine Serie von Filmen, die kaum noch das Gefühl vermittelt haben, ein echtes Kinoereignis zu sein. Bei Brand New Day scheint genau dieses Gefühl zurückgekehrt zu sein. Wenn dann noch relativ gute Kritiken und Rekordmeldungen dazukommen, entwickelt das schnell eine Eigendynamik.
 
Wie kommt das? Kann mir jemand erklären, warum ausgerechnet diese ("hundertste") Spiderman-Verfilmung die Massen so anzieht?
Spiderman gehört noch zur alten Garde, die Filme waren auch bisher alle ziemlich gut. Außerdem will man wissen, wie es nach dem letzten offenen Ende weitergeht. Hollands Spidey ist einem ans Herz gewachsen.

Ich will den Film zb mehr sehen als Doomsday.
 
Mich persönlich hat bisher noch kein Spider Man Film so richtig gefesselt. Ich finde viele davon streckenweise unterhaltsam und kann nachvollziehen, warum sie so beliebt sind, aber für mich gehörten sie nie zu den Filmen, auf die ich besonders hingefiebert habe.

Trotzdem glaube ich, dass man den Erfolg von Brand New Day ganz gut erklären kann. Spider Man hat inzwischen einen Stellenwert erreicht, den kaum eine andere Superheldenfigur besitzt. Die Figur spricht Kinder genauso an wie Erwachsene und verbindet spektakuläre Action mit einem Helden, der trotz seiner Fähigkeiten erstaunlich nahbar bleibt. Spider Man gilt als die beliebteste Superheldenfigur.

Hinzu kommt, dass No Way Home für viele weit mehr war als nur ein weiterer Marvel-Film. Der Film war ein großes Nostalgieereignis und hat mehrere Spider-Man-Generationen zusammengeführt. Das Ende hat Peter Parker zudem an einen völlig neuen Punkt seiner Geschichte gebracht. Entsprechend groß war die Neugier, wie es mit ihm weitergeht.

Ich glaube außerdem, dass der Zeitpunkt eine Rolle spielt. Marvel hatte in den vergangenen Jahren eine Serie von Filmen, die kaum noch das Gefühl vermittelt haben, ein echtes Kinoereignis zu sein. Bei Brand New Day scheint genau dieses Gefühl zurückgekehrt zu sein. Wenn dann noch relativ gute Kritiken und Rekordmeldungen dazukommen, entwickelt das schnell eine Eigendynamik.
Danke für die Einschätzung.

Nun, ich habe die aus den 70ern gesehen, dann noch die Raimi-Trilogie sowie die beiden Garfield-Filme. Den ersten mit Holland hab ich nach 30 Minuten abgebrochen. Mir hat der Stil und das Casting überhaupt nicht gefallen.

Jetzt wollte ich den neuen Teilen doch mal eine Chance geben und vielleicht sogar auch ins Kino, hab dann aber gesehen, dass DisneyPlus alle Filme von der Plattform gelöscht hat. Recht nervig.
 
Bei mir zb ist es wegen den sehr guten letzten Teilen und auch wegenden guten Games, das verstärkt den Reiz den im Kino zu sehen. Als ich Odissey gesehen habe gabs sogar einige verkleidete Spiderman Zuschauer im Kino, kenne dies sonst eher von Mexico, in der CH habe ich dies abseits von Conventions nie gesehen. Finde ich cool :)
 
Die MCU-Version hatte von Anfang an das nicht zu unterschätzende Alleinstellungsmerkmal, Teil einer "größeren Welt", mit Crossovern und von Fans lange gewünschten Interaktionskonstellationen zu sein (also ganz wie in den Comics und im Sinne der Figurenerfinder), als allein und isoliert mit ihren Problemen dazusitzen, die sich - zumindest in den drei Raimi-Filmen - dann doch arg wiederholten (Peter-MJ-Hickhack, Geldsorgen etc). Dieser Spider-Man kann urplötzlich in kosmische Konflikte katapultiert werden, in denen es um mehr geht als NYC oder seinen Zwist mit den beiden Goblins.

Desweiteren haben sich die Holland-Filme jedes Mal gesteigert. Von einem eher langatmigen Erstfilm zu einem (inhaltl. völlig sinnlosen, aber emotional mitnehmenden) dritten Teil, dessen Ende, wie Sam erwähnte, neugierig auf Fortsetzungen gemacht hat. Freue mich daher auf BND, den ich in diesen Tagen zu sehen gedenke -- hier v.a. auf den Punisher.

Eine Extra-Anmerkung möchte ich für die vielleicht größte Stärke der Reihe machen: die (Haupt-)Antagonisten. Ob Vulture, Mysterio, der wiedergekehrte Goblin -- alle bekamen überzeugende Charakterzeichnungen, nachvollziehbare Motive und sinnvolle Rollen in Peters Laufbahn bzw. Entwicklung zu erfüllen. Sämtliche Darsteller haben einen erstklassigen Job hingelegt und hinterließen das Gefühl, dass da storytechnisch sogar noch mehr Potential vorhanden ist (Mysterios Tod schmerzt mich immer noch).
 
Zurück
Oben