Tagespolitik allgemein

Ok, sehe grad wieder diese Doppelmoral einiger Linker: die genozidale SU wegen ihres Sieges gegen den NS zu feiern, ist ok. Oppositionelle im zB Iran sollen sich aber, wenn schon ausländ. Intervention, bitte nur von unbefleckten, weißen Rittern befreien lassen, weil "Imperialismus". Ansonsten brav ausharren und sich unterdrücken lassen. Oder auf die Umsturzkraft des eigenen solidarischen Proletariats hoffen..
Die 'Befreiung' läuft ja wunderbar grade. Trump lehnt es ab mit der demokratischen Opposition zu arbeiten und raus ist nur Maduro und nicht sein Regime.

 
Was ich an der Aussage 'friedlichste Periode der Menschheitsgeschichte' finde ist, dass sie nur aus einer sehr spezifischen, vielleicht sogar privilegierten Perspektive stimmt.

Mit Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts hat sich die Art und Weise, wie Krieg geführt wird, fundamental gewandelt und die zwei fürchterlichsten Konflikte der Menschheitsgeschichte überhaupt heraufbeschworen. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse aus Chemie, Biologie und Physik haben wie ein Brandbeschleuniger zu unfassbar viel Leid geführt und Begriffe wie Moral, Ethik und Menschlichkeit mussten völlig neu entwickelt werden. Der Mensch hat im historischen Kontext eine Entwicklungsstufe erreicht, bei der der gesamte Planet innerhalb weniger Stunden vollständig verwüstet und der größte Teil allen Lebens vernichtet werden kann.

Wir sind nicht privilegiert, denn heute leben wir mit so viel Wissen und solch unfassbarer Macht, dass eine ignorante Anwendung ebendieser schlicht und ergreifend "das Ende" ist.
 
Ich denke, wir sind sehr privilegiert sind. Mit all unseren Errungenschaften sind wir nämlich so weit, wie du sagst.
Ind zur Klimakrise etc. tragen allen voran privilegierte Staaten bei. Die mehr oder weniger alles haben (Medizin, Bildung, sichere Regierung). Die Vorteile (Privilegien) sind also klar vor allem im Westen.
 
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Ind zur Klimakrise etc. tragen allen voran privilegierte Staaten bei.

Wie ich sagte: Ignoranz wird auf die eine oder andere Weise unser Ende bedeuten. Nur weil wir im Westen imstande sind, Dinge zu tun, zu entscheiden und auch besser über diese bescheid zu wissen, hilft das am Ende nicht. Eine Klimakonferenz nach der anderen entpuppt sich als komplett unverbindliche Laberrunde, bei der rein gar nichts erreicht wird. Der Trump und sein Turbo in Hinsicht auf die ungezügelte fossile Energieverprassung könnten gar nicht mehr deutlicher sein. Und auch unser Kanzler macht am Ende nix anderes mit seiner reaktionären Politik.

Das ist keine Ausübung eines Privilegs, sondern das gewissenlose Anhäufen von Schulden.
 
Neulich las ich was von einem angeblichen Deal zwischen Trump und Putin. Von der Art, Russland hält bei Venezuela die Füße still, dafür schenkt die USA die Ukraine her.

In der Timeline, in der wir uns gerade bewegen, wäre ich zugegeben nicht mal mehr schockiert, wenn Trump in einer ähnlichen "Polizeiaktion" Zelensky aus Kiew entführen ließe, um ihn dann an Moskau auszuliefern.
 
Das könnte ein ereignisreiches Jahr werden. Nicht nur was die USA und Mexiko und Grönland betrifft.

Im Iran halten die Proteste gegen die Führung nicht nur an, sie scheinen sich auszuweiten. Die Rede ist schon davon, dass das Regime wanke. Außerdem würden sich mancherorts Polizisten und Sicherheitskräfte auf Seiten der Aufständischen stellen.
 
Trump und Grönland fällt unter Desinformation. Dieser hanebüchene Schwachsinn ist nicht diskussionswürdig.
Gezielte Desinformation der US Regierung? Du denkst sie wollen Grönland gar nicht oder wie meinst du das? Gerade stellen sich mehrere Europäische Staatenchefs hinter Grönland, scheint also doch eine gewisse Diskussionswüdigkeit zu haben.
 
Ich denke Ttump ist so ziemlich egal was seine Leute wollen. Zutrauen würde ich es Ihm. Aber ich denke wir werden bald sehen was kommt.
 
Ich denke Ttump ist so ziemlich egal was seine Leute wollen. Zutrauen würde ich es Ihm. Aber ich denke wir werden bald sehen was kommt.
Trump vielleicht schon. Seine Nachfolger, die wiedergewählt wollen, sehen das eventuell anders.

Da Grönland ja ohnehin keine nennenswerte eigene Verteidigung besitzt und die Amerikaner ja bereits Stützpunkte dort haben, glaube ich allerdings nicht mal dass gewaltsame Auseinandersetzungen nötig wären um Grönland einzunehmen. Und dass Amerikaner auf Dänen schießen kann ich mir trotz allem auch nicht vorstellen.
 
Seine Antwort auf die no Kings Proteste mit Millionen teilnehmer war wortwörtlich ein Ki Video wie er auf die Demonstranten kackt. Ich halte Ihn für so dämmlich.
 
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Seine Antwort auf die no Kings Proteste mit Millionen teilnehmer war wortwörtlich ein Ki Video wie er auf die Dempnstranten kackt. Ich halte Ihn für so dämmlich.
Dass Trumps geistige Verfassung im Freien Fall ist, ist jetzt kein großes Geheimnis mehr. Ich denke daher, dass im Hintergrund längst andere bei wichtigen Entscheidungen das Sagen haben werden, die dann vermutlich keine Lust haben, bei den Midterm Wahlen komplett baden zu gehen.
 
Und doch will ich daran erinnern, dass, wenn wir von der Menschheitsgeschichte sprechen, halt trotzdem einiges beachtet werden muss, wenn es um "friedlichste" Zeiten geht.
Aber darum geht es doch gerade, dass diese Aussage nur im historischen Kontext der gesamten Menschheitsgeschichte Sinn ergibt.
Auch der Dekolonialismus nach 1945 führte zum Abbau von Interessenkonflikten zwischen den Staaten.
 
Die 'Befreiung' läuft ja wunderbar grade. Trump lehnt es ab mit der demokratischen Opposition zu arbeiten und raus ist nur Maduro und nicht sein Regime.


Entkräftet meinen Vorwurf der Doppelmoral keineswegs. Und es war richtig, Maduro auszuschalten. Ob/inwiefern es ein systemisches Problem in Venezuela gibt, ob/inwiefern die Amis einen (guten) nachhaltigen Plan haben, ist wieder ein anderes Thema.

Würdest du in einem repressiven Regime leben, hättest du garantiert zunächst auch Besseres zu tun, als die Kriminalakte der (")Befreier(") zu durchforsten.
 
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