Episode 1-3 neu drehen?

Obi-Wan sagte in der OT klipp und klar, dass Yoda sein Lehrer war.
Da erwartet natürlich jeder, dass Yoda als Obi-Wans Lehrer in Erscheinung tritt und war um so verwirrter, als er es in den Prequels dann nicht tat.
Stattdessen trat dann plötzlich in Episode 1 dieser Qui-Gon in Erscheinung, und jeder fragte sich zurecht: "Wer bist du, und was hast du mit Yoda gemacht?"
Natürlich, aber ein Grundschulehrer ist genauso Lehrer wie ein Lehrer auf weiterführenden Schulen oder in einer Ausbildung und Luke sollte gerade erst die grundlegenden Kenntnisse erlangen.
Selbst wenn man sich mit dieser Lösung nicht anfreunden kann, dann sagt Yoda am Ende von ROTS eindeutig:
YODA: How to commune with him. I will teach you.

Wie viel Belege braucht es denn noch, um Yoda als Obi-Wans Lehrer zu akzeptieren?

Davon abgesehen: Stell dir mal vor du wärst in der Person von Obi-Wan Kenobi und möchtest Luke dann Yoda als Lehrmeister attraktiv machen. Dann sagst du doch eher den verwendeten Wortlaut als:
"Dort wirst du Yoda treffen, der zwar nicht mein Lehrer war, das war Qui-Gon, den kennst du aber leider nicht, also vergiss das wieder. Jedenfalls dieser Yoda, der kann das auch ganz toll."
 
Sorry, aber wenn hier einer ignorant ist, dann bist das du. Siehe:


Du sprichst von einem offensichtlichen Fehler, wo schlichtweg keiner ist. Bestenfalls ist es eine Ungereimtheit.
Wie du es ausdrücken willst, ist egal und beschönigt die Sachlage nicht. In der OT wurde damals ein Sachverhalt etabliert, in der PT wird dieser anders gezeigt. Das ist ein Widerspruch und damit, ja, ein Fehler, denn schließlich soll die PT keine Interpretation sein, sondern die offizielle Vorgeschichte der OT.

Genauso kann ich behaupten, dein Nichname "Geist" sei ein Fehler, weil du - so darf und muss ich annehmen - kein Geist im herkömmlichen Sinne bist.
Ein vollkommen an den Haaren herbeigezogener Vergleich. Passender wäre, wenn ich im Posting A behaupte, 30 Jahre alt zu sein, und im Posting B wenige Minuten später, ich wäre 25. Laut dir wäre das ja nicht mal ein wirklicher Widerspruch, sondern bestenfalls eine kleine Ungereimtheit :konfus:
 
Davon abgesehen: Stell dir mal vor du wärst in der Person von Obi-Wan Kenobi und möchtest Luke dann Yoda als Lehrmeister attraktiv machen. Dann sagst du doch eher den verwendeten Wortlaut als:
"Dort wirst du Yoda treffen, der zwar nicht mein Lehrer war, das war Qui-Gon, den kennst du aber leider nicht, also vergiss das wieder. Jedenfalls dieser Yoda, der kann das auch ganz toll."
Wenn wir schon hypothetische Änderungen der OT-Aussagen als Argumentation benutzen, dann sei als Gegendarstellung diese hier vorgestellt: "Dort wirst du Yoda treffen, der Jedimeister welcher der Großmeister des Ordens war."
Hätte der Satz so gelautet, wäre die Darstellung in der PT dem angemessen gewesen.
 
Davon abgesehen: Stell dir mal vor du wärst in der Person von Obi-Wan Kenobi und möchtest Luke dann Yoda als Lehrmeister attraktiv machen. Dann sagst du doch eher den verwendeten Wortlaut als:
"Dort wirst du Yoda treffen, der zwar nicht mein Lehrer war, das war Qui-Gon, den kennst du aber leider nicht, also vergiss das wieder. Jedenfalls dieser Yoda, der kann das auch ganz toll."
Man sollte es vielleicht nicht nur an dieser einen Szene festmachen sondern auch an den anderen Dialogen die Geister Ben mit Yoda so führt. Daraus lässt sich schon mehr heraushören als bloß eine Beziehung von einem Kindergartenkind zu seinem Kindergärtner.


Ein weiteres kleines Detail was ich übrigens schade finde ist das Obi-Wan keine weiteren Schüler außer Anakin hatte. Aus dem Gespräch das Ben mit Luke auf Tatooine führt geht hervor das Obi-Wan mehrere Schüler hatte. Auch wenn er von Vader und Anakin als zwei Schülern spricht und somit zur Lügengeschichte gehört. Trotzdem, zumindest in TCW könnten sie ja noch einen neuen Padawan für ihn einbauen.
 
An der Beziehung zwischen Yoda und Obi-Wan sehe ich nicht das geringste Problem, auch nicht vor dem Kontext der OT. Im Gegenteil, aus der PT geht doch eigentlich in AotC und RotS sehr klar hervor, dass Obi-Wan noch immer ein sehr lernendes Verhältnis zu Yoda hat. Er ist nicht sein direkter Lehrmeister, aber doch definitiv sein Mentor, sein ganzes Leben im Orden lang. Bens Worte in TESB sind also wahr, weil sie auf einer sehr persönlichen Ebene den Tatsachen entsprechen.
 
Natürlich, aber ein Grundschulehrer ist genauso Lehrer wie ein Lehrer auf weiterführenden Schulen oder in einer Ausbildung und Luke sollte gerade erst die grundlegenden Kenntnisse erlangen.

Genaugenommen gibt es nicht mal dafür einen festen Beleg, dass Yoda tatsächlich Obi-Wans Grundschullehrer war.
Man könnte darauf schließen, da man Yoda 5 Jährige Knirpse unterrichten sieht, aber das muss noch nicht bedeuten dass er Obi-Wan tatsächlich auf diese Weise unterrichtet hat.
Und irgendwie nahm es der Beziehung Obi-Wan - Yoda auch sehr viel an Magie, wenn Obi-Wan plötzlich nur noch ein Schüler von sehr vielen über nur einen kurzen Zeitraum war.
Da hatte ich mir damals doch eine etwas innigere Beziehung erhofft.
 
Na ja in Jedi-Padawan kann man ganz deutlich herauslesen das Obi-Wan, Yodas Liebling war und das er ihn auch als Grundschullehrer bei gestanden hat.
Aber Obi-Wan sagt in EP 5 das Yoda auch sein Lehrmeister war. Und der einzige Lehrmeister ist der mit dem der Padawan reist. Aber in der PT wird Yoda nur als ein Lehrer dargestellt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, Dinge anhand von Sekundärliteratur zu lösen ist aber doch der suboptimalste aller Wege, oder?
Zumal George Lucas von heute auf morgen ohnehin alles auf den Haufen schmeißen könnte, was Autoren über die Vorgeschichte Obi-Wans verfasst haben.

Ich hätte mir da schon eine eindeutigere Lösung in den Filmen erhofft.

Geist schrieb:
Nein, eigentlich sagt Ben, dass Yoda Lukes Lehrmeister sein wird und dass Yoda auch ihn unterrichtet hat. Und das stimmt auch.

Zitat Obi-Wan: "Ich dachte ich könnte ihn [Anakin] ebensogut unterrichten wie Yoda."

Daraus würde man doch eigentlich erstmal eher deuten, dass Yoda eine ebensowichtige Rolle für Obi-Wans Ausbildung spielte wie Obi-Wan für Anakin, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ok er sagt "Dort soll Yoda dein Lehrmeister sein, der Jedi-Meister der auch mein Lehrer gewesen ist."

Aber dafür haben wir später auf Dagobah volgendes:
Yoda: "Viel Zorn in ihm, genauso wie einst in seinem Vater"
Obi: "War ich nicht auch so bevor du mich Unterwiesen hast"

Naja, Dinge anhand von Sekundärliteratur zu lösen ist aber doch suboptimalste aller Wege, oder?
Zumal George Lucas von heute auf morgen ohnehin alles auf den Haufen schmeißen könnte, was Autoren über die Vorgeschichte Obi-Wans verfasst haben.

Ich hätte mir da schon eine eindeutigere Lösung in den Filmen erhofft.

Ja das ist nicht das Optimale, aber leider hat GL es vermasselt das in den Filmen zu klären, wie so vieles.
 
Daraus würde man doch eigentlich erstmal eher deuten, dass Yoda eine ebensowichtige Rolle für Obi-Wans Ausbildung spielte wie Obi-Wan für Anakin, oder?
Das tut er auch. Spätestens nach Qui-Gons Tod.

Ich kann nur nochmal betonen, dass die PT eine sehr harmonische Lehrer-Schüler-Beziehung zwischen Yoda und Obi-Wan zeigt, welche noch weit über Obi-Wans eigentliche Grundausbildung hinausgeht. Das macht die Sache doch nur umso stärker und bedeutender. Nach Qui-Gons Tod war Yoda stets Obi-Wans Mentor, bei dem er Rat gesucht hat. Jedi-Meister zu sein bedeutet nicht, dass man aufgehört hat zu lernen. Yoda, mit wegen seines enomen Alters und seiner Erfahrung, dürfte für jeden noch so weit fortgeschrittenen Jedi ein Vorbild und eine Mentor-Figur gewesen sein.
 
ich finds lustig wie da über einen satz diskutiert wird.
denn wie schon gesagt, wenn man widersprüche oder dämliche szenen sucht, dann findet man auch (übrigens in beiden teilen der hexalogie...)

Ich bin der meinung dass kein widerspruch besteht wenn obi-wan yoda als seinen lehrmeister bezeichnet. Yoda ist halt DER überjedi und bringt vielen was bei. Nicht nur 5-jährigen jünglingen oder seinem persönlichen padawan.

aus der aussage dann einen widerspruch zu finden ist imo korinthenkackerei für leute, die in der PT nicht dass sehen was sie sich 20 jahre ausgemalt haben (ginge mir vielleicht auch so).

zusätzlich soltle man bedebnken, dass obi-wan luke auch nicht immer die wahrheit gesagt hat. ("Darth Vader hat deinen vater verraten und ermordet").

ihr solltet nicht versuchen den geschmack von ANDEREN durch eure persönlichen Ansichten zu ändern...egal wie "objektiv", "legitim" oder "klar ersichtlich" sie sind...sie sind es nämlich nicht (subjektive meinung und so)

so...ich geh tee trinken
 
Einen Kritikpunkt habe ich noch vergessen:
Ich finde es schade, dass die Klonkriege in den Filmen zu kurz kommen, bzw. dass so wenig daraus gemacht wurde.
Man sieht in Episode II wie der Krieg beginnt, während er in Episode III gleich wieder endet - da hätte man meiner Meinung nach mehr draus machen können.
Insgesamt hat man es sich meiner Meinung nach zu leicht gemacht, indem man den Großteil der Klonkriegs-Thematik auf das EU und die Cartoon Serien verschoben hat.

Ich bin gar nicht der Meinung, dass man mehr Kämpfe hätte zeigen müssen.
Schlachten gibt es in der PT schließlich genug. Nur nehmen sie nicht die selbe Stellung ein, wie in der OT.
Bei den Klonkriegsschlachten auf Geonosis und Coruscant sowie die kleinen Scharmützel auf Utapau und co hat man immer das Gefühl, dass sie bloßes Beiwerk sind und für die Handlung keine größere Rolle speieln (siehe Beitrag weiter oben).
Auch kommt die politische Brisanz der Klonkriege meiner Meinung nach auch gar nicht richtig zur Geltung, unter anderem weil Count Dooku als Charakter einfach viel zu kurz kommt.

Die OT hatte es in der Beziehung komfortabler, da die Rebellion sich durch alle Episoden zog, und dem Helden der Geschichte, Luke Skywalker, mehr Spielraum zum Held sein gelassen wurde.
So konnte Luke bei vielen Gelegenheiten (Zerstörung des 1. Todessterns, Schlacht von Hoth, Befreiung Hans aus Jabbas Palast, Schlacht von Endor) sein Heldentum unter Beweis stellen.
Anakin gelingt das in der PT dagegen nur bedingt.
Anakins größte Heldentat in den Filmen ist für mich eigentlich das gewonnene Boonta Eve-Rennen, was erstens eine sehr selbstlose Tat und für ein Menschenkind eine beachtliche Leistung war.
Die Zerstörung des Droidenkontrollschiffes kann ich dagegen schwer als Heldentat verbuchen, weil der Torpedotreffer eigentlich nur ein Glückstreffer war (Anakin hatte ja keine Ahnung, was er da überhaupt für Knöpfe drückt).
In Episode II benimmt er sich dann wie ein jämmerlicher Jammerlappen, der andauernd von irgendjemanden gerettet werden muss und nur irgendwelchen Klonen Befehle erteilen kann, also insgesamt überhaupt keine gute Figur macht.
Und zu Beginn von Episode III, ist er dann plötzlich der strahlende Held, zudem alle aufsehen.
Dazwischen liegen drei Jahre, in denen die wichtigsten Ereignisse der Klonkriege passieren, und über die man keine Kenntnis hat, wenn man nur die Filme konsumiert.
Klar kann ich mir durch Sekundärliteratur und Kinderserien dieses Wissen aneignen.
Aber ich hätte doch ganz gerne mit Anakin in den Filmen ähnliche Heldentaten erlebt wie mit Luke Skywalker.

Vielleicht wäre es besser gewesen, die Klonkriege schon in Episode I beginnen zu lassen, dann hätte man sich eine Episode mehr Zeit nehmen können, um die Klonkriege richtig auszuarbeiten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den Klonkriegsschlachten auf Geonosis und Coruscant sowie die kleinen Scharmützel auf Utapau und co hat man immer das Gefühl, dass sie bloßes Beiwerk sind und für die Handlung keine größere Rolle spielen (siehe Beitrag weiter oben).
So war es eben auch. Der Krieg war – gerade für Palpatine – nur Beiwerk und Tarnung für seine eigentlichen Absichten. Wichtig war, was durch diesen Krieg passiert ist, nicht was in ihm passiert ist.

Die OT hatte es in der Beziehung komfortabler, da die Rebellion sich durch alle Episoden zog, und dem Helden der Geschichte, Luke Skywalker, mehr Spielraum zum Held sein gelassen wurde.
So konnte Luke bei vielen Gelegenheiten (Zerstörung des 1. Todessterns, Schlacht von Hoth, Befreiung Hans aus Jabbas Palast, Schlacht von Endor) sein Heldentum unter Beweis stellen.
Anakin gelingt das in der PT dagegen nur bedingt.
Anakins größte Heldentat in den Filmen ist für mich eigentlich das gewonnene Boonta Eve-Rennen, was erstens eine sehr selbstlose Tat und für ein Menschenkind eine beachtliche Leistung war.
Die Zerstörung des Droidenkontrollschiffes kann ich dagegen schwer als Heldentat verbuchen, weil der Torpedotreffer eigentlich nur ein Glückstreffer war (Anakin hatte ja keine Ahnung, was er da überhaupt für Knöpfe drückt).
In Episode II benimmt er sich dann wie ein jämmerlicher Jammerlappen, der andauernd von irgendjemanden gerettet werden muss und nur irgendwelchen Klonen Befehle erteilen kann, also insgesamt überhaupt keine gute Figur macht.
Und zu Beginn von Episode III, ist er dann plötzlich der strahlende Held, zudem alle aufsehen.
Wo du da den Unterschied hernimmst, erschließt sich mir nicht.
Du hast aufgezählt bei Luke: Zerstörung des 1. Todessterns, Schlacht von Hoth, Befreiung Hans aus Jabbas Palast, Schlacht von Endor.
Bei Anakin sehe ich: Podrennen, Doidenkontrollschiff (die Wirkung eines Erfolgs zählt, nicht dessen Anbahnung), Schlacht von Geonosis, Rettung des Kanzlers.
Da bin ich also bei vier „Heldentaten“ jeweils. Davon abgesehen ist Anakin auch kein Held, sonst würde er kaum Palpatines Phrasen erliegen...

Dazwischen liegen drei Jahre, in denen die wichtigsten Ereignisse der Klonkriege passieren, und über die man keine Kenntnis hat, wenn man nur die Filme konsumiert.
Klar kann ich mir durch Sekundärliteratur und Kinderserien dieses Wissen aneignen.
Genauso ist es doch in der OT. Der Luke aus TESB ist auch nicht der aus ROTJ. Von Vader gar nicht zu sprechen…

@Geist
Wenn du bei deinem "Fehler" gar nicht die Obi-Wan-Geschichte meintest, dann erlangen wir beide einem Missverständnis.
 
Ich wäre für eine Neuverfilmung der PT. Erstens wird sogar das genug Geld einspielen, zweitens muss das Budget dafür ja nicht unbedingt so groß sein (wenn man weniger CGI verwendet, nämlich). Wer sich's anschauen will, schaut sich's an. Wenn es nicht gefällt, kommt's nicht in den personal Canon. Wenn schon, dann schon. Nachteile sehe ich eigentlich kaum.

Wenn das geschieht, wünsche ich mir aber folgende Änderungen:
1)
Intelligenterer Einsatz der CGI. Auch nicht ganz so hübsche Settings. PT darf hübscher sein als OT, aber nicht zu "shiny".
2)
Mehr Drama, weniger Action. Space Opera ist Space Opera. In der PT gibt es zu viele Kämpfe, was Zeit wegnimmt, um das wichtige Zeug zu zeigen (Anakins schleichender Wandel, Liebe zu Padmé, etc.).
3)
Bessere Dialoge
4)
Besseres Skript (weniger Figuren z.B.)
5)
Bessere Schauspieler (Portmans Spiel war einfach nur grotesk, Christiansen noch nicht erfahren genug)
6)
Nicht so viel Protz-Protz. Wohldosiertes Protz-Protz
7)
Episode 1 streichen, Episode 2 als Anfangspunkt nehmen und eine "nach Anakins Fall" Episode drehen, in der die Überlebenden Jedi von Order 66 gegen das Imperium revoltieren.
 
Wo du da den Unterschied hernimmst, erschließt sich mir nicht.
Du hast aufgezählt bei Luke: Zerstörung des 1. Todessterns, Schlacht von Hoth, Befreiung Hans aus Jabbas Palast, Schlacht von Endor.
Bei Anakin sehe ich: Podrennen, Doidenkontrollschiff (die Wirkung eines Erfolgs zählt, nicht dessen Anbahnung), Schlacht von Geonosis, Rettung des Kanzlers.

Anakin hat bei der Zerstörung des Droidenkontrollschiffes einfach nur unverschämtes Glück gehabt. Er wollte eigentlich ja gar nicht den Torpedo abfeuern, sondern einfach nur raus.
Das ist für mich schon ein Unterschied zu Lukes koordiniertem Angriff auf den Todesstern.
Anakins Glückstreffer ist meiner Meinung nach so ähnlich gewesen wie die paar Kampfdroiden, die Jar Jar Binks ausversehen erledigt hat.
Und wo durfte Anakin bei der Schlacht von Geonosis denn den Held spielen?
Was hat er bei der Schlacht von Geonosis denn zustande gebracht, außer ein "aim for the fuel cells!", worauf die Klone wahrscheinlich auch selber gekommen wären?
Bei der Verfolgung Count Dookus hätte er sogar beinahe Befehlsverweigerung begangen.
Dass Anakin in Episode III hingegen mal kurz den Helden spielen durfte, habe ich nie bestritten.

Davon abgesehen ist Anakin auch kein Held, sonst würde er kaum Palpatines Phrasen erliegen...

Doch, gewissermaßen ist Anakin schon der Held der PT, zumindest bis zum gewissen Grad.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich denke, die effekte sind nicht (nur) der grund, warum sich die PT als totalflop erwießen hat. der grund dafür ist meiner meinung nach das eher schwache drehbuch und vor allem die schlecht durchdachten und dargestellten charaktere. der größte reinfall ist da natürlich anakin. hätte ziemliches potential gehabt, welches absolut nicht ausgeschöpft wurde. meiner meinung nach ist er zu jung, zu unsympathisch, zu unmännlich, zu jämmerlich und vor allem von einem völlig talentlosen darsteller verkörpert, der nicht in der lage ist, einen epischen fantasyfilm zu tragen. ich hätte ihn erstens ein paar jahre älter gemacht, vom charakter her eher ruhig und besonnen, ein gefürchteter kämpfer, der jedoch im grunde ein gutmütiger kerl ist und vor allem kein so ein milchbubi sondern ein MANN, man hätte ihn an die proatagonisten aus alten filmen anlehnen können, wie etwa joe collins aus "Brute Force" (1947), Milton Warden aus "From here to Eternity" (1953) Rio aus "One Eyed Jacks" (1961) usw. so eine art achilles eben, ein im grunde guter, sympathischer kerl mit ner respekteinflößender aura. christian bale wäre einfach perfekt für die rolle gewesen. der hat in equilibrum bewiesen, was er draufhat.
die duelle hätte ich anders insziniert. in der PT sind sie einfach nur langweilig, das rumgehüpfe und die achtfachen rückwärtssalti gehen mit der zeit auf die nerven, auch das, dass die kämpfe ohne dialog ablaufen.

padme als königin darzustellen bleibt wohl nicht aus. es ist halt so ne art gesetzt dass sich in derartigen filmen die eher einfachen helden in prinzessinnen, königinnen oder derartiges verlieben. ich hätte sie aber anders dargestellt, nicht als so dermaßen abhängig, unterwürfig und dauertrauernd. auch die liebesszenen müsste man umschreiben, bzw. kürzen. diese fürchterlichen dialoge gehen natürlich gar nicht.
und das mit dem gebrochenen herzen müsste man auch umschreiben, besser sie taucht unter und stirbt an einer krankheit, weil sie die atmosphäre auf alderaan nicht verträgt oder dergleichen.

bei palpatine müsste man es so anstellen, dass man nicht gleich merkt, dass er der künftige imperator ist. die rolle hätte man mit nem anderen schauspieler besetzen können und er hätte in den ersten zwei filmen überhaupt nicht als sidious auftreten sollen, sondern sein jeweiliger handlanger hätte als eigenständige person auftreten sollen und erst nach der zeit stellt sich heraus, dass palpatine die fäden zieht. was die bösewichte betrifft, ist es so, dass der PT der eine, charismatische antagonist einfach abgeht. palpatine ist dafür meiner meinung nach einfach lahm. ohne ausstrahlung, eindimensional und sein versuch, luke in ROTJ zu bekehren fand ich äußerst plump. man hätte maul, der ja durchaus cool aussieht eine größere rolle spielen lassen sollen, mit mehr dialig und dass er in allen drei filmen auftritt, und nicht nur als bloße kampfmaschine. grievous hätte auch so seinen reiz, taucht aber erst zu spät auf. interessant wäre auch eine frau als antagonistin gewesen. dooku hätte man sich sparen können, zu der zeit hat lee in sämtlichen fantasyfilmen den bösewicht gespielt, hat mich ja gewundert, dass er nicht voldemort bei hp wurde.

außerdem hätte ich anakin einen besten freund zur seite gestellt, der zwar nicht so mächtig ist wie er und dafür ein eher lustiger charakter, der die ganze stimmung etwas auflockert. dieser wäre jedoch im 3. film getötet worden (von einem jedi) wodurch anakins zorn so groß wird, dass er die fronten wechselt. nicht etwa wegen so einem dämlichen traum, dass padme bei der geburt des kindes sterben würde :rolleyes:

weiters hätte ich den jediorden so dargestellt, dass wirklich ein paar mitglieder korrupt sind und falsch spielen, sodass anakins wut auf diese auch begründet ist. yoda hätte man wieder mit ner puppe darstellen sollen.

zu anakins wandel: wie gesagt, etwas handfestere gründe, die ihn dazu bewegen, sich palpatine anzuschließen, die szene die impliziert dass er kinder umbringt, ist überzogen und macht es am ende schwer, zu dulden, dass er tatsächlich erlöst wird. ferner finde ich dem moment, in welchem obi wan ihn in der lava einfach liegen lässt schrecklich. obi wan hätte ihn aus seinem leid erlösen sollen.also wäre es besser, wenn anakin versehentlich über eine kante stoplert und hineinfällt, obiwan ihn noch retten will, jedoch versagt und ihn danoch sucht aber nicht findet.

naja, es gibt noch viel mehr dinge die an der PT nicht stimmen, aber das wären halt die mankos die mir besonder auffallen.
 
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