@Sam Rockwell In aller Kürze, bei dem verlinkten Paper von dir, geht es um Symptome der letzen 14 Tage - nicht un langfristige Depressionen. Außerdem geht es auch um Stichproben und wie du außen vor lassen kannst, dass z.B. laut der DAK psychische Erkrankungen auf Platz 3 liegen, was Arbeitsausfälle betrifft, Ist mir ein Rätsel.
"Mit den Veränderungen der modernen Arbeitswelt gehen Belastungen einher, die die psychische Gesundheit von Arbeitnehmenden negativ beeinflussen können. Im Einklang damit zeigt sich ein Anstieg des Anteils der Arbeitsunfähigkeits(AU)-Tage aufgrund von psychischen Störungen auf zuletzt 17,7 % im Vergleich zu 10,9 % im Jahr 2007, womit 2021 Kosten in Höhe von 42,9 Mrd. € aufgrund von Bruttowertschöpfungsverlusten und Produktionsausfällen verbunden waren"
(
https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/38789543/), ist jetzt Amerika, aber das ist zweitrangig.
Natürlich sollte man das nicht überinterpretieren, aber in deinen Überlegungen scheint das 0 vorzukommen.
Ich selbst bin im sozialen Bereich tätig und ich kann dir sagen, dass (und ja, ich habs überprüft) psychische Erkrankungen bei uns on sehr chronofizierter Form zugenommen haben. Da ist in Teilen sehr viel mehr zu leisten, als das, was gelernt wurde und da hilft auch keine Fortbildung.
Ich kann dir mal ein Beispiele geben, dass vielleicht deutlich macht, was ich meine.
Es gab da beispielsweise einen Suizid in einer Wohngruppe
Quelle
Sicher und zum Glück passiert das nicht jeden Tag, ist aber kein Einzelfall.
Unter anderem in der stationären Jugendhilfe kommen psychische Erkrankungen sehr gehäuft vor. Und am Ende sind es da natürlich such die Betreuuenden, die immer wieder damit konfrontiert werden.
Vielleicht ist das, auch wenn der Job gelebt wird, nicht die beste Ausgangslage bis 70 da zu bleiben.