Disney

Ich muss ehrlich sagen, dass mein Interesse an dem Film schlagartig verpufft ist, als ich erfahren habe, dass a) es keine direkte Fortsetzung von Tron Legacy ist und b) Jared Leto eine nicht unbedeutende Rolle hat. Während ich Ersteres wohl noch verschmerzen könnte, habe ich gerade nicht wirklich Lust darauf, zwei Stunden lang Letos Visage zu sehen. Der Kerl ist mir nicht nur extrem unsympathisch, ich wüsste auch nicht, wann ich das letzte Mal einen Film mit ihm in einer tragenden Rolle gesehen hätte, der mir wirklich gefallen hat. Spontan ist das Lord Of War, und der ist jetzt auch schon 20 Jahre her.

Vielleicht gehe ich noch in den Film, wenn mich jemand fragt, ob ich mitwill, aber ansonst wird das für mich ein Film, den ich maximal in ein paar Monaten mal auf D+ nachhole.
 
Jo, Leto hat sich inzwischen durch eine seltsame Außendarstellung und eine miese Auswahl an Filmprojekten wohl zum reinsten Kassengift gewandelt. Bei Tron hat mich das aber jetzt weniger gestört.

Vielleicht gehe ich noch in den Film, wenn mich jemand fragt, ob ich mitwill, aber ansonst wird das für mich ein Film, den ich maximal in ein paar Monaten mal auf D+ nachhole.

Allein wegen der Optik und des Soundtracks würde ich den Film auf jeden Fall im Kino schauen.

C.
 
Ich finde Ihn seit den Kult/Messias Anschuldigungen etwas fragwürdig. Gab ja sogar angebliche stimmen die was von Misshandlungen sprachen.
Finde Ihn eher Unsymptahisch und auch Schauspielerisch nichts spezielles.


 
Der Kerl ist mir nicht nur extrem unsympathisch, ich wüsste auch nicht, wann ich das letzte Mal einen Film mit ihm in einer tragenden Rolle gesehen hätte, der mir wirklich gefallen hat. Spontan ist das Lord Of War, und der ist jetzt auch schon 20 Jahre her.
In „Panik Room“ fand ich ihn ziemlich gut. Den Film übrigens auch. Der ist aber mittlerweile von 2002.
 
Ich finde, Jared Leto hat nach Dallas Buyers Club schauspielerisch nie wieder an diese Leistung anknüpfen können. In dem Film war er glaubwürdig, verletzlich und überraschend zurückgenommen. Man hatte das Gefühl, dass er wirklich in seiner Figur lebt, ohne sie zu überinszenieren. Danach schien er jedoch immer stärker in seine eigene Kunstfigur zu kippen. Er suchte bewusst nach Rollen, die auffallen sollten, statt nach Figuren, die berühren. Das zeigt sich besonders deutlich in Filmen wie Suicide Squad oder House of Gucci, wo sein Spiel zwar äußerlich beeindruckend ist, aber kaum Tiefe hat. Er bleibt auf der Oberfläche, wirkt kalkuliert und exzentrisch, fast so, als wolle er uns mehr durch seine Verwandlung beeindrucken als durch echtes Gefühl. Hinzu kommt, dass viele seiner späteren Filme schwach inszeniert waren oder ihm keine echte emotionale Entwicklung boten. Leto ist zweifellos talentiert, aber seit seinem Oscar scheint er sich zu sehr auf extreme Rollen, Make-up und Method-Acting zu verlassen. Das führt dazu, dass seine Darstellungen oft künstlich wirken.
 
Ich finde, Jared Leto hat nach Dallas Buyers Club schauspielerisch nie wieder an diese Leistung anknüpfen können. In dem Film war er glaubwürdig, verletzlich und überraschend zurückgenommen. Man hatte das Gefühl, dass er wirklich in seiner Figur lebt, ohne sie zu überinszenieren. Danach schien er jedoch immer stärker in seine eigene Kunstfigur zu kippen. Er suchte bewusst nach Rollen, die auffallen sollten, statt nach Figuren, die berühren. Das zeigt sich besonders deutlich in Filmen wie Suicide Squad oder House of Gucci, wo sein Spiel zwar

Find ich sehr schön zusammengefasst und so empfinde ich das auch. Dallas Buyers club sollte ich mir mal wieder ansehen btw. :thup:
 
Kurios ist es allemal, dass ein Animationsfilm, der kaum ein Jahrzehnt alt ist, nun bereits eine Realverfilmung erhält.
Rapunzel bekommt ja auch eine Realverfilmung und Die Eiskönigin soll - auch wenn da noch nichts offiziell ist - auch eine bekommen. Die sind auch beide nicht unwesentlich älter.

Disney ist einfach kreativ bankrott. Ich glaube, die können gar nichts anderes mehr als Fortsetzungen, Remakes und Adaptionen.
 
Alter ist allerdings immer auch relativ. Aus Sicht eines Kindes, der Haupt Zielgruppe, sind 10 Jahre schon ein langer Zeitraum.
Die Tochter einer Freundin ist Jahrgang 2016 und ist erst durch die Realverfilmung Riesen Fan von „Lilo & Stitch“ geworden, weil der Film plötzlich überall präsent war. Bei noch älteren Werken wie Arielle bin ich mir nicht mal sicher ob sie überhaupt noch die Vorlage oder nur das Remake kennt.
 
Kurios ist es allemal, dass ein Animationsfilm, der kaum ein Jahrzehnt alt ist, nun bereits eine Realverfilmung erhält.
Disney ist einfach kreativ bankrott. Ich glaube, die können gar nichts anderes mehr als Fortsetzungen, Remakes und Adaptionen.
Können die auch nicht. Die Kuh wir gemolken bis zum bitteren Ende.
Gehört Ihr eigentlich zur Zielgruppe oder würdet Ihr Euch diesen Film auch von alleine ansehen? Warum fühlt Ihr Euch überhaupt angesprochen? Ist dieser Film nicht mehr was für ein junges Publikum? 8- bis 14-jährige Jungs und Mädchen?

Also „The Rock“ in so einem Film mit einer Thomas-Anders-Frisur, spricht mich gar nicht an, stört mich aber auch nicht, weil das nicht mein Ding ist.

Ich persönlich sehe ihn lieber so:

 
Es wirkt schon etwas merkwürdig, dass Disney Vaiana bereits nach rund zehn Jahren als Realfilm neu auflegt. Der ursprüngliche Film ist weder technisch überholt noch aus dem kulturellen Gedächtnis verschwunden. Im Gegenteil, er wirkt immer noch frisch und präsent. Eine Neuverfilmung ersetzt hier nichts, sondern steht direkt neben einem Werk, das nach wie vor problemlos funktioniert.

Früher lagen zwischen Original und Neuinterpretation oft Jahrzehnte. Filme wie Cinderella oder Das Dschungelbuch wurden erst dann neu erzählt, wenn sie tatsächlich einen gewissen Abstand gewonnen hatten. Diese Distanz fehlt bei Vaiana völlig. Viele Zuschauer kennen den Film noch gut, und für eine ganze Generation ist er weiterhin Teil ihrer Kindheit.

Deshalb entsteht der Eindruck, dass weniger künstlerische Gründe dahinterstehen als wirtschaftliche. Der Stoff hat sich bewährt, also wird er schnell ein zweites Mal verwertet.

Am Ende wirkt die Neuverfilmung weniger wie eine neue Perspektive auf einen alten Stoff, sondern eher wie eine Wiederholung. Nur eben deutlich früher, als man es erwarten würde.
 
Alter ist allerdings immer auch relativ. Aus Sicht eines Kindes, der Haupt Zielgruppe, sind 10 Jahre schon ein langer Zeitraum.
Die Tochter einer Freundin ist Jahrgang 2016 und ist erst durch die Realverfilmung Riesen Fan von „Lilo & Stitch“ geworden, weil der Film plötzlich überall präsent war. Bei noch älteren Werken wie Arielle bin ich mir nicht mal sicher ob sie überhaupt noch die Vorlage oder nur das Remake kennt.
Na ja, als Kind kannte ich eigentlich auch die ganzen "alten" Disney-Meisterwerke bis hin zu "Schneewittchen" - der war auch damals schon deutlich älter als 10 Jahre. Das kann heute natürlich anders sein, denn damals war da vor allem SuperRTL mit seinem Freitagabend-Kinderprogramm der Treiber. Aktuell sind diese alten Filme aber ja dank DisneyPlus zumindest bei entsprechendem Abo nochmal besonders leicht verfügbar.
 
Na ja, als Kind kannte ich eigentlich auch die ganzen "alten" Disney-Meisterwerke bis hin zu "Schneewittchen" - der war auch damals schon deutlich älter als 10 Jahre. Das kann heute natürlich anders sein, denn damals war da vor allem SuperRTL mit seinem Freitagabend-Kinderprogramm der Treiber. Aktuell sind diese alten Filme aber ja dank DisneyPlus zumindest bei entsprechendem Abo nochmal besonders leicht verfügbar.
Als Kind war das Angebot aber auch deutlich anders als heute. Es gab viel weniger Auswahl. Heute ist doch etwas recht schnell wieder aus dem Gedächtnis. Einen zweiten "Lilo & Stitch" Hype hätte es ohne das Remake wohl kaum gegeben.
 
Gehört Ihr eigentlich zur Zielgruppe oder würdet Ihr Euch diesen Film auch von alleine ansehen? Warum fühlt Ihr Euch überhaupt angesprochen? Ist dieser Film nicht mehr was für ein junges Publikum? 8- bis 14-jährige Jungs und Mädchen?
Du, ich würde mir mit meinen 45 Jahren durchaus einen schönen originären Zeichentrickfilm anschauen. Frage beantwortet ?
 
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