Nomis Ar Somar
Wanderer
Ein neuer? Oder der vom 22. September 2025?Der Trailer zu The Mandalorian and Grogu wird im Kino im Vorprogramm von Avatar: Fire and Ash gezeigt.
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Ein neuer? Oder der vom 22. September 2025?Der Trailer zu The Mandalorian and Grogu wird im Kino im Vorprogramm von Avatar: Fire and Ash gezeigt.
Durchaus möglich, dass ich mich hier verschätzte. Aber ich glaube die Schnittmenge zwischen Leuten, die sich potentiell mehrere Trailer zum Mandalorian Film anschauen würden, aber gleichzeitig die Serie nicht kennen, ist äußerst gering.Der Mando & Grogu-Film wird der erste live action-Film im Kino des Filoniverse. Ich hätte eine Idee, wie man entsprechend das Marketing bei diesem Film (und dem darauffolgenden Heir to the empire-Film von Filoni) gestalten könnte:
Man könnte SWTOR-like Timeline Videos erstellen, welche das Wichtigste der Vorgeschichte aus den Animationsserien & dem Mandoverse zusammenfassen. Wer nichts davon kennt, kriegt schon was mit, worauf die Filme aufbauen. Und wer nicht mehr alles genau im Kopf, kriegt Nostalgie-Bait und kann sich nochmal Sachen gemütlich in ein paar Minuten zu Gemüte führen.
Was haltet ihr von der Idee?
Glaube, das hängt unter Anderem auch davon ab, wie gross das Marketing ausfällt, um das man gar nicht herumkommt.Durchaus möglich, dass ich mich hier verschätzte. Aber ich glaube die Schnittmenge zwischen Leuten, die sich potentiell mehrere Trailer zum Mandalorian Film anschauen würden, aber gleichzeitig die Serie nicht kennen, ist äußerst gering.
Es wirkt halt so, als würde man sagen: "Die, die eh immer in SW ins Kino reingehen, werden schon reingehen und mehr brauchen wir nicht"...Kommts mir nur so vor oder ist die Werbung eher Mau ?
Das könnte halt effektiv für die Nullrunde sogar reichen, ist das Erschreckende.Es wirkt halt so, als würde man sagen: "Die, die eh immer in SW ins Kino reingehen, werden schon reingehen und mehr brauchen wir nicht"...

Gehe auch davon aus, dass Disney nicht mit Marketing für Mando das Marketing für ihre anderen Filme überschatten will. Selbst Marketing für Avatar 3 kam auch ~3 Monate vor Start im Kino.Bei mir lief vor Avatar 3 ein Trailer zu The Mandalorian and Grogu. Das spricht für mich klar dagegen, dass Disney den Film einfach liegen lässt.
Trotzdem bleibt der Gesamteindruck, dass der große Marketing-Push noch nicht begonnen hat. Wenn man bedenkt, dass der Kinostart erst in rund fünf Monaten ist, wirkt das alles noch sehr kontrolliert und bewusst zurückhaltend. Ich gehe davon aus, dass die eigentliche Kampagne erst ab März richtig hochgefahren wird, mit einem Haupttrailer, deutlich mehr Kino-Rotation, TV-Spots und breiterer öffentlicher Präsenz.
Könnte man machen und ich würde mir das auch ansehen. Allerdings ist halt die Frage, ob man die Aufmerksamkeit wirklich darauf lenken will, dass man da eine Serie hat, die zum Film angeblich „benötigt“ wird. Vielleicht will man auch eher die Botschaft senden, dass man den Film problemlos auch so verstehen kann. Was mMn letztlich auch stimmt, da das, was man zum Verständnis braucht, auchDer Mando & Grogu-Film wird der erste live action-Film im Kino des Filoniverse. Ich hätte eine Idee, wie man entsprechend das Marketing bei diesem Film (und dem darauffolgenden Heir to the empire-Film von Filoni) gestalten könnte:
Man könnte SWTOR-like Timeline Videos erstellen, welche das Wichtigste der Vorgeschichte aus den Animationsserien & dem Mandoverse zusammenfassen. Wer nichts davon kennt, kriegt schon was mit, worauf die Filme aufbauen. Und wer nicht mehr alles genau im Kopf, kriegt Nostalgie-Bait und kann sich nochmal Sachen gemütlich in ein paar Minuten zu Gemüte führen.
Was haltet ihr von der Idee?
Das ist gut möglich. Gerade, damit SW weiterhin im Mainstream prominent bleibt und nicht noch mehr wieder zur Nische wird.Vielleicht will man auch eher die Botschaft senden, dass man den Film problemlos auch so verstehen kann.
Die brauchen dafür kein Material, siehe Acolyte. Da hat man die Stimmung schon über ein Jahr vor der Serie begonnen zu vergiften.Was die knappe Zeit für das Marketing angeht: vielleicht möchte man den üblichen Verdächtigen, die den Film aus Prinzip zerreißen wollen, auch weniger Zeit/Material geben, um schon im Vorfeld die Stimmung zu vergiften.
Das ist wohl so. Will man komplex sein, muss man mMn entweder komplett aus dem Kino raus und Star Wars nur noch als eine große Serie erzählen - oder die Geschichte abschließen. Alternativ müsstest du die Filme zeitlich so weit auseinandersetzen, dass Vorwissen nur rudimentär notwendig wird (z.b. 3 Filme Dawn of the Jedi, dann 3x TOR, dann 3x Legacy). Lücken füllen oder direkte Anschlüsse schreiben wäre dann eben wieder schwierig, weil dann immer mehr notwendiges Vorwissen anfällt und damit die Zuschauer, die man braucht, um bei irgendeinem Film auf 800 Mio+ zu kommen, nicht mehr alle mitgenommen werden.Das ist gut möglich. Gerade, damit dass weiterhin im Mainstream prominent bleibt und nicht noch mehr wieder zur Nische wird.
Aber letztlich halt auch auf Dauer frustrierend, dass der Plot entsprechend möglichst immer seicht bleiben muss, damit möglichst alle Zuschauer dahinter steigen.
Jein. Bei TA war z.T. Headland "das Material". Und ich denke man muss da noch unterscheiden zwischen den (semi-)profesionellen Bloggern/Influencern selbst, die sich dann doch eher auf Trailer/Bilder o.ä. stützen, um bei ihrer Jagd nach Rageclicks (oder dem Ausleben ihrer Lebenssicht) den Schein von Objektivität zu wahren und der trägen Wutmasse, die sich dann von solchen Beiträgen aktivieren und in die Kommentarspalten ziehen lässt.Die brauchen dafür kein Material, siehe Acolyte. Da hat man die Stimmung schon über ein Jahr vor der Serie begonnen zu vergiften.
Unterschreibe ich.Disney/Lucasfilm hat sich bei der zeitlichen Planung für den Mandalorian-Film ziemlich verkalkuliert und merkt das mittlerweile auch selbst: Din und Grogu sind doch längst hinter ihrem Hype-Höhepunkt. Dieser war um 2020 herum, als die zweite Staffel rund um Luke Skywalkers epischem Auftritt das Publikum begeisterte. Bereits die dritte Staffel drei Jahre später war nicht mehr so sehr im Gespräch und wirkte eher wie ein Abschluss für SW-Nerds. Das Franchise im Allgemeinen wurde wieder nischiger, weil immer verzweigter. Und jetzt will man nicht so auf die Pauke hauen, weil man weiß, dass man da kein 'The Force Awakens' in den Startlöchern hat, sondern halt „nur“ eine spielfilmlange TV-Episode.
Natürlich nicht. Der Crossover-Film kommt ja danach. Warum sollte TMAG überhaupt dafür Marketing machen?Ja, im Hinterkopf hat man immer diesen Filoni-Film, der „alle Fans und alle Serien vereinen“ soll in einem kunterbunten Avengers-artigen Endfilm gegen Thrawn - aber davon kommt halt im TMAG-Marketing gar nichts rüber.
Sie würden sich, in meinen Augen, einen riesigen Gefallen tun, wenn TMAG den “A Star Wars Story“-Label kriegen würde. (Haben sie bei Andor-S2 trotz Solo-Flop ja auch gemacht.) Weil das wäre zumindest ehrlich …Es wirkt wie ein Film, den man sogar überspringen kann (im Grunde genommen das Schlimmste Prädikat, das ein SW-Film ausstrahlen kann), da die Leute an so Einzel-Stories in Wahrheit nicht so sehr interessiert sind.
da die Leute an so Einzel-Stories in Wahrheit nicht so sehr interessiert sind.
Die Kombination beschreibt komplett das Rogue One-Marketing und den Film.Nicht die Sturmtruppen erregen, sondern Darth Vader hinter ihnen. Nicht der X-Wing erregt, sondern Luke Skywalker darin. Nicht Sigourney Weaver erregt, sondern eine bekannte Figur würde dies tun;
Also mutiges Worldbuilding kriegt ja immer auf die Fresse. Das haben wir mit TLJ und The Acolyte klar gesehen.Die meisten normalen Fans wollen eine epische Geschichte ("Galaxis steht auf dem Spiel", "Dunkler Machtnutzer muckt auf") oder mutiges Worldbuilding ("Wir erklären euch die alten Sith", "Wir erklären euch die ersten Jedi") oder Fan-Lieblinge ("Darth Vader", "Darth Maul", "Luke Skywalker").
Bin nicht ganz sicher, was du meinst.Aber man scheut sich bei Disney bekanntermaßen auch gerne vor Naheliegendem.
Das liegt für mich auf der Hand. Das ist halt das epische, auf das die Leute jahrelang warten. Alles, was auf dem Weg dahin dieses Thema umschifft, ist automatisch kleiner.Natürlich nicht. Der Crossover-Film kommt ja danach. Warum sollte TMAG überhaupt dafür Marketing machen?
Was war da, nochmal? Hatte das einen Lauftext oder so?Sie würden sich, in meinen Augen, einen riesigen Gefallen tun, wenn TMAG den “A Star Wars Story“-Label kriegen würde. (Haben sie bei Andor-S2 trotz Solo-Flop ja auch gemacht.)
Genau so. Die Leute wollen bei SW emotional elektrisiert werden. Dabei rede ich nichtmal von der letztendlichen Qualität, sondern halt erstmal nur vom Marketing.Die Kombination beschreibt komplett das Rogue One-Marketing und den Film.
Ist auch ein Film über Nobodys. Der Film presst aber derart viel visuell schnell Wiedererkennbares auf den Bildschirm, dass man die uninteressante Einzel-Story so kaschieren konnte.
Okay, sagen wir "gutes, mutiges Worldbuilding".Also mutiges Worldbuilding kriegt ja immer auf die Fresse. Das haben wir mit TLJ und The Acolyte klar gesehen.
Also der Hype war bei Obi-Wan durchaus da; zumindest noch bis zu den Trailern bzw ersten Episoden. Die Umsetzung hat bloß vielen nicht gefallen. (Ich selbst konnte letztlich gut mit dieser Kurz-Serie leben.) Und ganz wichtig: es kommt natürlich auf die Umstände der jeweiligen Figur an. Beispielsweise Obi-Wan während seiner Eremiten-Phase war ein heikles Thema und wurde bereits zur Ankündigung kontrovers diskutiert. Und Han Solos Hintergrundgeschichte wollte man seitens des Fandoms lieber auch mysteriös halten (so hat es sich zumindest rückblickend herausgestellt). Aber das Fingerspitzengefühl dafür, dass müssen diejenigen entwickeln, die da mit Millionen jonglieren. Außerdem gäbe es dort draußen ja noch mehr Figuren, die einen SW-Fan ein bisschen mehr wie "zuhause" fühlen lassen würden. Cal Kestis zum Beispiel trendet seit geraumer Zeit ziemlich. Bei Luke Skywalker erreichen selbst KI-Kurzfilme zigtausende Likes, da würde man sicher auch nochmal einen CGI-Luke durchwinken.Also nach der Logik wären Prequels zu den bekannten Figuren (Weil Sequels wird schwer, weil alle Figuren tot.) das Einzige, was bestimmt immer ankommen würde … Oh, wait. Solo ist gefloppt. Und der grösste Streaming-Hit Kenobi bekam keine gute Rückmeldung.
Ich meine so kreative Entscheidungen, die wirken als ob man eher provozieren wolle anstelle dass man die hungrigen Leuten schlicht aus der Hand essen lässt. Die meisten "safe bets", die man bis vor ein paar Jahren noch hatte, hat man ja teilweise eher unglücklich vergeigt. Oder umgekehrt auch Sachen, die man partout nicht (!) tun sollte, hat man dann halt einfach gemacht.Bin nicht ganz sicher, was du meinst.
Beim Staffel 2-Untertitel für Andor kam das „A Star Wars Story„-Label dazu wie bei Solo und Rogue One.Was war da, nochmal? Hatte das einen Lauftext oder so?
Und du glaubst, das wird auch nicht alt werden für die Meisten?Genau so. Die Leute wollen bei SW emotional elektrisiert werden. Dabei rede ich nichtmal von der letztendlichen Qualität, sondern halt erstmal nur vom Marketing.
Viele mögen inzwischen die PT. Dasselbe Problem hatten wir zu Beginn auch dort.Okay, sagen wir "gutes, mutiges Worldbuilding".
Wieviel kosten die Jedi-Spiele eigentlich? Habe da bei Teil 1 was von 60 Millionen $ gelesen auf die Schnelle …Cal Kestis zum Beispiel trendet seit geraumer Zeit ziemlich
Leider …Bei Luke Skywalker erreichen selbst KI-Kurzfilme zigtausende Likes, da würde man sicher auch nochmal einen CGI-Luke durchwinken.
Ich halte es für franchise-immanent. Wie immer im Leben: Wenn es mal richtig läuft, kann kann man mit den Zirkusnummern anfangen (SW-Genrefilme). Bis dahin halt die Basics - wenn man die Werke kommerzialisieren möchte.Und du glaubst, das wird auch nicht alt werden für die Meisten?
Das ist ja richtig. Aber ich wüsste jetzt ehrlich gesagt auch nicht, ob das Worldbuilding in beispielsweise Episode VIII das Hauptproblem der Leute war. Das waren wohl eher Entscheidungen für die Handlung und Dialoge.Viele mögen inzwischen die PT. Dasselbe Problem hatten wir zu Beginn auch dort.
Ja, schon irgendwie. Aber es gibt ja Mittelwege und wie gesagt viele Charaktere.Leider …
Ein Problem ist wohl auch, dass man Grogu eigentlich nicht erwachsen werden lassen kann, weil sonst die Frage auftaucht, warum er als Machtnutzer nicht bei den Geschehnissen der ST mitgemischt hat. Bei Ahsoka gehe ich davon aus, dass man sie sterben lassen wird, aber das kann man bei Grogu eigentlich nicht wirklich bringen, wenn man seine Story nicht extrem düster beenden möchte. Deshalb durfte er auch nicht bei Luke bleiben: Dann wäre er am Ende von Kylo und seiner Gefolgschaft ermordet worden.Man hat augenscheinlich überhaupt keinen Plan für die Figur Grogu außer dass er süß in die Kamera rülpsen soll und idealerweise immer wieder an Dins Seite endet um mit ihm im Rauschschiff durch die Gegend zu fliegen. Das ist eigentlich die typischste aller Grundlagen für eine ewige Comic-Reihe. Aber als Kinofilm bei einem ohnehin massiv gespaltenen und anspruchsvollen Fandom wie dem von SW? Es wirkt einfach irrelevant und mutet wie ein gehobenes DisneyPlus-Projekt an. Ich rede nicht mal von der Produktionsqualität. Ich rede von der Geschichte, die man erzählt.
Na ja, wenn man sich mal die heutige Referenz für so Crossover-Geschichten anschaut, dann war der Marvel-Weg zu den Zeiten, in denen das MCU so wirklich "kickte", eben, dass eigentlich jeder Film, der so rauskam, bereits an sich Marketing für den nächsten Avengers-Film war. Immer wieder lockte man mit dem Versprechen, dass das alles noch wichtig sein wird für das Finale, platzierte eine neue Figur hier, einen weiteren Infinity-Stein da... Dass dem MCU nach "Endgame" nachgesagt wird, gelinde gesagt etwas planlos zu wirken, liegt auch ein Stück weit daran, dass man auch viele Sachen produziert hat, bei denen es so aussieht, als würden sie eben nicht mehr wirklich in "das große Ganze" einzahlen. Ich denke, auch dadurch hat man ein paar Zuschauerzahlen verloren.Natürlich nicht. Der Crossover-Film kommt ja danach. Warum sollte TMAG überhaupt dafür Marketing machen?
Hier sehe ich mich tatsächlich auch. Damals als Kind hat SW auf mich vor allem deswegen eine solche Faszination ausgeübt, weil es "larger than life" war. Das war einfach alles so viel reichhaltiger, so viel aufgeladener, so viel emotionaler als andere Realfilme, die ich zu diesem Zeitpunkt kannte. Und genau deswegen will ich eigentlich nicht, dass Kino-SW "alltägliche" Geschichten erzählt. Kino-SW soll für mich episch sein, mich dort kriegen, wo mich andere Filme nicht kriegen, größer sein. Dass das ein sehr hoher Anspruch ist, ist mir klar, aber es ist genau das, was mich damals zu SW gebracht hat.Genau so. Die Leute wollen bei SW emotional elektrisiert werden. Dabei rede ich nichtmal von der letztendlichen Qualität, sondern halt erstmal nur vom Marketing.



