The Mandalorian & Grogu - News, Trailer etc.

@Aztlan

Sigourney Weaver war erst vor ein paar Wochen wieder im Kino zu sehen. Und nein, ich meine nicht Avatar 3, sondern in Dust Bunny, an der Seite von Mads Mikkelsen.

Das passt eigentlich ganz gut zu ihr. Neben den großen, ikonischen Rollen taucht sie immer wieder in kleineren, ungewöhnlicheren Projekten auf.


@Antiriad

Ich gehe eher davon aus, dass Lucasfilm Sigourney Weaver braucht als umgekehrt. Geld dürfte für sie kaum eine Rolle spielen, nicht zuletzt wegen des Erfolgs der Avatar-Reihe. Es ist für mich schwer vorstellbar, dass finanzielle Gründe ausschlaggebend dafür waren, dass sie sich für The Mandalorian and Grogu entschieden hat.
Weaver kommt mir wie Keanu vor bzw jemand der wirklich nur Rollen annimmt die Ihr Spass machen und Sie wie auch immer ansprechen. Sie scheint ja gerade was scifi angeht dort ihre Heimat gefunden zu haben, mir kommt es zumindest so vor als würden ihr solche Rollen speziell zusagen.
 
Hmm, Pedro Pascal wird morgen 51 Jahre alt und liegt damit etwa in meiner Altersklasse. Meinem Eindruck nach sieht er völlig altersgemäß aus. Für seinen Oscar-Auftritt war er zudem geschminkt – ohne Maske würden seine Falten deutlicher hervortreten. Positiv hervorzuheben ist, dass er im Gegensatz zu vielen anderen Schauspielerinnen und Schauspielern offenbar zu seinem Alter steht.

Zum Vergleich bietet sich Charles Bronson an, der mit 46 Jahren deutlich älter wirkte. ;)

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Ich finde, sein Gesicht steht ihm gut. Ich vermute aber, dass die Kamera auch einen Weichzeichner hatte. In diesen alten Filmen wurde einfach brutal die Realität gezeigt und wie man halt aussieht, wenn man nichts machen lässt.
 
In diesen alten Filmen wurde einfach brutal die Realität gezeigt und wie man halt aussieht, wenn man nichts machen lässt.
Der eigene Lebensstil kommt da noch hinzu. Da brauche ich nur in den Bekanntenkreis schauen. Vor allem die, die in der Jugend mit dem Rauchen angefangen haben und heute immer noch munter weiter paffen. Dann kommt noch regelmäßiger Alkoholkonsum hinzu…
 
Der entscheidendste Faktor für die Faltenbildung ist wohl das Sonnenlicht. Genauer gesagt die über Jahre hinweg immer wiederkehrende UV-Strahlung, die sich gewissermaßen aufsummiert.

In meinem Kollegium lässt sich das ziemlich gut beobachten. Viele der Männer haben über Jahrzehnte im Verein Fußball gespielt oder stehen noch immer regelmäßig auf dem Platz. Das bedeutet stundenlange Exposition gegenüber der Sonne. Training unter der Woche, Spiele am Wochenende, oft ohne besonderen Schutz. Das Gesicht ist dabei der Strahlung direkt ausgesetzt, und zwar nicht punktuell, sondern immer wieder. Monat für Monat. Jahr für Jahr.

Die UV-Strahlung greift die Struktur der Haut an, baut Kollagen ab und erschwert gleichzeitig dessen Neubildung. Bei manchen graben sich die Falten schon in den Dreißigern erstaunlich deutlich ein.

Es sind oft gerade die, die viel draußen waren, deren Gesichter tiefe Falten zeigen.

Aber man stelle sich einen Italowestern vor, in dem die Hauptfiguren glatte, faltenlose Gesichter haben. Das würde nicht funktionieren. Gerade diese wettergegerbten Gesichter, gezeichnet von Sonne und Zeit, machen die Figuren glaubwürdig.
 
Pedro Pascal hat mal gesagt, ohne seinen Schnurrbart würde er wie seine eigene Oma aussehen. Das ist was dran. ;)
Ich finde ihn auch altersgerecht, nur die Kleidung auch manchmal zu abgehoben. Aber so ist das halt mit den Promis.
Mir alle mal lieber als diese furchtbar verzogenen MAGA Gesichter.

Sah Charles Bronson eigentlich jemals anders aus? :D
 
Laut Schätzungen soll der Film am Eröffnungswochenende in den USA zwischen 70–85 Millionen US-Dollar einspielen und wäre damit das schwächste Eröffnungswochenende eines Disney Star Wars-Films aller Zeiten. (Sogar weniger als der Solo-Film.)

Wenn das stimmt wird der Film sogar Probleme haben, eine Nullrunde zu machen.

 
Der kommerzielle Erfolg von The Mandalorian and Grogu wird sich kaum allein aus Markenstärke oder Nostalgie speisen. Entscheidend ist, wie der Film direkt nach dem Start aufgenommen wird, durch Kritiken ebenso wie durch die oft noch wirkmächtigere Mundpropaganda. Gerade im Zeitalter sozialer Medien entfaltet ein Blockbuster seine eigentliche Dynamik erst in den Tagen danach. Wird er als zugängliches, emotional packendes und visuell starkes Abenteuer wahrgenommen, das sowohl Kinder als auch Erwachsene anspricht, kann sich ein nachhaltiger Kinoerfolg entwickeln. Die Beziehung zwischen dem stoischen Mandalorianer und dem verspielten Grogu bringt dafür eigentlich beste Voraussetzungen mit. Sie ist einfach zu verstehen, emotional greifbar und funktioniert auf einer sehr grundlegenden erzählerischen Ebene.

Genau darin liegt aber auch die Gefahr. Der Film darf sich nicht in jener selbstreferenziellen Lore verlieren, die schon die dritte Staffel von The Mandalorian streckenweise ausgebremst hat. Dort hatte man zunehmend das Gefühl, dass die Geschichte nicht mehr für sich selbst erzählt wird, sondern vor allem als Baustein für ein größeres Franchise dient. Handlungsstränge wirkten eher wie Vorbereitung für kommende Projekte als wie Teile einer in sich stimmigen Erzählung.

Ein Film braucht Fokus, Tempo und eine klare emotionale Linie. Wenn The Mandalorian and Grogu stattdessen zu sehr in Hintergrundgeschichten, Verweise und halbfertige Erzählfäden abdriftet, verliert er genau das, was ihn für ein breites Publikum interessant machen soll.

Das Risiko ist dabei ziemlich klar. Neue Zuschauer fühlen sich schnell außen vor, wenn zu viel Vorwissen vorausgesetzt wird. Und selbst Fans können die Lust verlieren, wenn sie das Gefühl haben, dass ihnen keine abgeschlossene Geschichte geboten wird, sondern nur ein weiterer Zwischenschritt im großen Star Wars Plan.

Am Ende hängt also alles an der Balance. Der Film muss klar im Star Wars Universum verankert sein, aber trotzdem für sich selbst funktionieren, als eigenständiges Abenteuer mit emotionalem Kern. Gelingt das, stehen die Chancen gut, dass er auch finanziell überzeugt. Verzettelt er sich dagegen wieder in unausgegorener Lore, wird sich das schnell in durchwachsenen Kritiken und entsprechend schwacher Mundpropaganda niederschlagen und damit ziemlich direkt an der Kinokasse bemerkbar machen.
 
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