Serie House of the Dragon

Ich bin völlig begeistert. So langsam könnte man sich mal damit abfinden, dass es Änderungen zum Buch gibt. Das nervt einfach.

Die Folge war super, die Action war super hart und am Schluss wäre ich beinahe mitgestorben.

10 von 10 - danke bitte mehr davon!
 
Geile Folge, was für ein Drachenritt von Anfang bis zum Ende. Sehr geile Wasserschlacht und was für ein trauriges Ende. Die arme Reiterin vom Schafsdieb drachen.... Gerne mehr davon.
Die angedeutete Inzest Sohn/Mutter Szene kam etwas aus dem nichts nicht ? Oder wurde dies mal angedeutet ?
 
@Steven Crant

Ich bin mir ziemlich sicher, dass wir dieselbe Folge gesehen haben. ;) Wahrscheinlich unterscheiden sich eher unsere Erwartungen beziehungsweise unsere Erwartungshaltung.

Dass das Heer der Westlande größtenteils offscreen besiegt wurde, fand ich persönlich schon enttäuschend – vor allem, wenn ich an das Ende der zweiten Staffel denke.

Wir haben auf Seiten der Grünen:
  • die Armee aus Oldtown, also die Streitkräfte der Hohenturms,
  • die Armee der Westlande,
  • die Flotte der Triarchie,
  • und die Armee aus Königsmund, die sich auf dem Weg nach Harrenhal befindet.
Auf Seiten der Schwarzen stehen:
  • die Armee des Nordens (die Winterwölfe), die sich theoretisch mit den Freys zusammenschließen kann,
  • die Flusslande-Armee unter Daemon,
  • sowie die Flotte der Velaryons.
Bei mir hat das die Erwartung geweckt, mehrere große Schlachten zu sehen. Wie bereits geschrieben, ist das Heer der Westlande nun schon aus dem Spiel, ohne dass wir wirklich etwas davon gesehen haben. Die Armee der Hohenturms sitzt herum, die Truppen aus Königsmund ebenfalls. Letztlich war die Flotte der Triarchie die einzige Streitmacht, die tatsächlich zum Einsatz kam.

Ich persönlich hatte mit der Seeschlacht – ich gehe davon aus, dass du diese Schlachtszene meinst – eigentlich erst zu einem späteren Zeitpunkt gerechnet. Ich dachte, wir würden zunächst die eine oder andere Landschlacht erleben.

Die Seeschlacht selbst war durchaus spannend und brutal inszeniert, aber ich hätte mir deutlich mehr gewünscht: mehr eigentliche Seeschlacht und vor allem mehr vom Kampf beziehungsweise Gemetzel auf Driftmark. Die Verfolgungsjagd zwischen der Seeschlange und Sharako Lohar fand ich zwar stark umgesetzt, aber auf diesen eher persönlichen Konflikt hätte ich verzichten können, wenn wir dafür mehr vom großen Ganzen gesehen hätten.

Und wenn man im Vorfeld mit fünf Drachen rechnet und am Ende effektiv nur zweieinhalb bekommt, dann wirkt das auf mich einfach etwas unterwältigend. Ich hatte erwartet, dass die fünf Drachen durch die Flotte der Triarchie fegen würden – ähnlich wie damals in GOT, als Daenerys mit ihren Drachen Jon Schnee gegen die Armee der Toten zu Hilfe kam.

Was man dagegen mit Jacaerys gemacht hat, fand ich richtig gelungen. Er gerät bereits zu Beginn in eine lebensgefährliche Situation und wird nur durch den Einsatz von Mondtänzerin gerettet. Damit hat die Serie sehr geschickt mit den Erwartungen der Buchleser gespielt. Das hat mir wirklich gefallen. Auch sein Tod wurde meiner Meinung nach stark umgesetzt.


Wie gesagt: Für Serienverhältnisse fand ich die Folge durchaus gut. Aber nach dem Finale der zweiten Staffel und als Kenner der Vorlage, hatte ich einfach andere Erwartungen, die bei mir durch den damaligen Aufbau bewusst geweckt wurden.

@Aztlan

Die Geschichte zwischen Aemond und Alicent wurde meiner Meinung nach bislang nicht wirklich angedeutet. An Alicents Reaktion merkt man für mich, dass ihr die Situation unangenehm ist und sie das Ganze nur zulässt, um Aemond aus der Stadt zu bekommen. Ihr Ziel ist es, Rhaenyra die Einnahme von Königsmund ohne größeren Widerstand zu ermöglichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die erste Folge der dritten Staffel von House of the Dragon hinterlässt bei mir einen zwiespältigen Eindruck. Ich habe sie nicht schlecht gefunden. Es gibt einige starke Szenen, interessante Figurenmomente und die Produktion bewegt sich weiterhin auf einem Niveau, von dem die meisten Serien nur träumen können. Trotzdem wollte der Funke bei mir diesmal nicht so richtig überspringen. Ich habe sie auch nicht in einem Rutsch, sondern in drei Etappen gesehen.

Vielleicht liegt das auch daran, dass sich die Folge für mich weniger wie ein Staffelauftakt anfühlt als wie ein verspäteter Abschluss der zweiten Staffel. Man merkt an vielen Stellen, dass hier noch Dinge abgearbeitet werden, die eigentlich schon vor zwei Jahren hätten erzählt werden sollen. Dadurch fehlt ein wenig das Gefühl eines echten Neuanfangs.

Am meisten gestört hat mich die Struktur der Episode. Kaum beginnt eine Szene, springt die Handlung schon wieder woanders hin. Dann ist man bei Rhaenyra, kurz darauf in Königsmund, dann auf See, dann wieder bei einer anderen Figur. Natürlich gehört dieses große Ensemble mittlerweile zur Serie dazu, aber diesmal hatte ich oft das Gefühl, dass die Geschichte nie lange genug an einem Ort bleibt, um wirklich Spannung aufzubauen.

Dabei funktionieren gerade die ruhigeren Szenen erstaunlich gut. Emma D'Arcy liefert erneut eine starke Vorstellung ab. Rhaenyras Frust, ihre Wut und ihre zunehmende Verzweiflung sind jederzeit spürbar. Auch Aemond gefällt mir in dieser Folge. Er wirkt gefährlicher denn je, gleichzeitig aber auch verletzlicher, als er selbst wahrhaben möchte.

Überhaupt zieht sich das Thema Selbstüberschätzung durch die ganze Episode. Fast alle wichtigen Figuren glauben, die Situation im Griff zu haben. Fast alle liegen damit falsch. Das fand ich deutlich interessanter als manche der eigentlichen Kriegsszenen.

Der große Mittelpunkt der Folge ist natürlich die Schlacht in der Gurgel. Technisch gibt es daran kaum etwas auszusetzen. Die Effekte sehen hervorragend aus, die Musik trägt viel zur Atmosphäre bei und einige Einstellungen sind wirklich beeindruckend.

Trotzdem hat mich die Schlacht weniger gepackt als ich erwartet hatte.

Das Problem ist nicht die Umsetzung, sondern der Aufbau. Die Folge nimmt sich kaum Zeit, Spannung entstehen zu lassen. Statt sich konsequent auf diesen einen Schauplatz zu konzentrieren, wird ständig zwischen verschiedenen Handlungssträngen hin und her geschnitten. Dadurch fehlt die Zuspitzung, die frühere Höhepunkte von Game of Thrones so stark gemacht hat.

Hinzu kommt, dass einige der beteiligten Figuren für mich emotional nicht stark genug verankert sind. Man versteht, warum bestimmte Ereignisse wichtig sind. Man versteht auch ihre Auswirkungen auf den Krieg. Aber man fühlt sie nicht immer in dem Maß, wie die Serie es offenbar beabsichtigt.

Was mir dagegen sehr gefallen hat, war die Darstellung der Drachen. Die Folge zeigt erneut, dass diese Kreaturen keine präzisen Waffen sind. Sobald mehrere von ihnen gleichzeitig in den Kampf eingreifen, entsteht Chaos. Niemand kontrolliert die Situation noch wirklich. Freund und Feind geraten gleichermaßen in Gefahr. Gerade diese Unberechenbarkeit verleiht den Drachen eine Bedrohlichkeit, die weit über spektakuläre Feuerbälle hinausgeht.

Auch das Ende der Schlacht mochte ich. Die Serie widersteht der Versuchung, alles in einen großen heroischen Zweikampf münden zu lassen. Die entscheidenden Tode wirken abrupt, unspektakulär und dadurch umso härter. Niemand bekommt den großen Abgang. Niemand erhält einen würdevollen letzten Moment. Das erinnert an die frühen Jahre von Game of Thrones, als der Tod oft einfach kam und keine Rücksicht auf Erwartungen nahm.

Visuell bleibt vor allem das Bild der ineinander verkeilten Schiffe in Erinnerung. Solche Einstellungen zeigen, wie stark House of the Dragon weiterhin aussieht.

Am Ende bleibt für mich eine gute, aber keine herausragende Episode. Vieles ist handwerklich beeindruckend. Vieles funktioniert auf dem Papier. Trotzdem fehlt der Folge etwas. Vielleicht Ruhe. Vielleicht Konzentration. Vielleicht einfach die Zeit, ihre besten Ideen wirklich wirken zu lassen.

Ich bin weiterhin gespannt auf die Staffel. Die Grundlagen für interessante Entwicklungen sind vorhanden. Dieser Auftakt hat mich aber deutlich weniger mitgerissen, als ich es nach der langen Wartezeit gehofft hatte.
 
Etwas seltsam war, dass Raenyra den Wachen, der sie letzte Woche eingesperrt hat, nicht bestraft. Immerhin ist er an Jace Tod mitschuld. Insgesamt gefällt mir die ganze Einsperr-Handlung eher weniger und ließ Rhaenyra unnötig schwach erscheinen.

Ansonsten war die Folge aber einfach nur eeepic. Die Schlacht letzte Woche war bereits optisch gut, aber nicht so episch, wie man es oft von GoT gewohnt war.
Doch sowohl Aemonds kurze Eroberung von Harrenhall als auch Rhaenyras Flucht mit ihren Drachen zur Einnahme von Königsmund erinnerten an die besten GoT-Szenen und waren Gänsehaut pur.

Das Ende mit dem Tod von Otto Hohenturm und dem Besteigen des Throns hätte man auch als Serienfinale nehmen können (wobei ich als Buchkenner weiß, dass da noch viel kommt). War ja ursprünglich auch als Finale von Staffel 2 gedacht. Schade, dass man das prophetische Sich-am-Thron-Schneiden nicht gebracht hat. Wäre IMO ne bessere letzte Einstellung gewesen, als Alicent und Helena, die vor den Thron gebracht werden.

Insgesamt eine tolle Episode, die zu Recht an die besten von "Game of Thrones" erinnert:

9,5 von 10 Punkten!
 
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Und weiter geht's.

Das neue Intro der dritten Staffel gefällt mir inzwischen richtig gut. Letzte Woche war es für mich noch etwas ungewohnt, aber mit den Trommeln bin ich mittlerweile warm geworden. Sie verleihen dem Ganzen deutlich mehr Kraft und passen hervorragend zur Stimmung der Serie.

Den Handlungsstrang rund um Rhaenyras Einkerkerung hätte ich allerdings nach wie vor nicht gebraucht. Er schwächt ihre Position innerhalb ihres eigenen Lagers, den Schwarzen, unnötig. Ich verstehe nach wie vor nicht, warum man mit aller Gewalt versucht, zwischen nahezu jedem Charakter Konflikte und Misstrauen aufzubauen. Es ist fast schon ein Wunder, dass überhaupt noch jemand für irgendjemanden kämpft, wenn sich gefühlt jeder von seinem Gegenüber verraten fühlt, selbst Verrat begeht oder glaubt, über den Tisch gezogen zu werden. Auch der Keil, den man nun zwischen Baela und Rhaena treibt, wirkt auf mich völlig unnötig. Jeyne Arryn war im Buch schließlich eine treue Unterstützerin Rhaenyras, obwohl sie Daemon nicht besonders mochte.

Die Siegesfeier von Daemon gemeinsam mit den Kriegern der Flusslande und des Nordens fand ich dagegen sehr gelungen. Auch dass Daemon anschließend zurückgerufen wird, hat mir gefallen. Die Suche nach der Seeschlange hat zwar einige schöne Charaktermomente geliefert, insgesamt hätte ich sie aber nicht gebraucht. Wie erwartet hat Corlys überlebt. Grundsätzlich finde ich es gut, wenn die Serie mit den Erwartungen der Buchleser spielt, aber inzwischen passiert das für meinen Geschmack etwas zu häufig. Erst die Seeschlange, dann Tyland Lannister – irgendwann nutzt sich dieser Überraschungseffekt einfach ab.

Mit Daemons wachsender Unzufriedenheit gegenüber Ulf dem Weißen und Hugh Hammer setzt sich dieses gegenseitige Misstrauen leider weiter fort. Gibt es in Westeros eigentlich niemanden mehr mit Rückgrat und einem Funken Loyalität? Umso besser fand ich dafür Daemons Auseinandersetzung mit Mysaria. Man sieht sehr gut, wie ihr Einfluss auf Rhaenyra immer weiter zunimmt. Umso bedauerlicher finde ich es, dass Nettles komplett aus der Serie gestrichen wurde.

Harrenhal sieht einfach fantastisch aus und die Eroberung wurde großartig umgesetzt. Aemond kämpft sich entschlossen durch die Burg, während Vhagar alles in Flammen aufgehen lässt. Auch das Ende von Haus Kraft war hervorragend inszeniert. Dass Aemond dabei verwundet wurde, fand ich eine richtig gute Idee und eine gelungene Erweiterung der Geschichte.

Die Eroberung von Königsmund ist zwar bei Weitem nicht so blutig wie im Roman, wurde aber dennoch unglaublich stark umgesetzt. Was für ein großartiger Moment – für mich definitiv auf Game of Thrones-Niveau. Dass der Großmeister sich sofort auf die Seite Rhaenyras schlägt und sich als treuer Diener ihrer Hoheit präsentiert, fand ich eine richtig gelungene Abweichung von der Vorlage. Vor allem da er Jasper Wylde ausliefert, diesen "die Schlimmsten Wörter die ihr kennt einsetzen". Genau so dürfen Änderungen gerne aussehen: Sie erweitern die Geschichte sinnvoll und wirken glaubwürdig.

Auch die Enthüllung, dass Larys Kraft Otto Hohenturm eingesperrt hat, hat mich überrascht. Eine weitere großartige Abweichung vom Buch, die Larys' Verschlagenheit noch stärker hervorhebt und seinen Charakter auf ein neues Niveau hebt. Otto Hohenturm hat letztendlich bekommen, was er verdient hat. Einzig hätte ich mir gewünscht, dass Rhaenyra bei seinem Schicksal nicht einen Moment zögert. Der Tod dieser Schlange war für meinen Geschmack fast noch zu gnädig. Dass Lord Jasper nicht einmal seinen Satz beenden durfte, passte dagegen perfekt. Dieser Verräter hat endlich bekommen, was er verdient hat.

Schade fand ich lediglich, dass Tyland Lannister nicht anwesend war. Dennoch sitzt nun endlich die wahre Königin auf dem Eisernen Thron.

Dass Ser Lorent nun offenbar doch sterben soll, nachdem die Königin ihn zu Beginn noch verschont hat, finde ich schade. Es sei denn, hier wird bereits etwas für die kommenden Folgen aufgebaut – ich bin gespannt. In Game of Thrones und House of the Dragon gab es schließlich schon einige Charaktere, die für tot gehalten wurden und später doch wieder auftauchten. Sogar manche Figuren, die man vermeintlich sterben sah, waren am Ende doch nicht endgültig tot.


Das Ende der Folge war noch einmal ganz großes Kino und hat meine Vorfreude auf die nächste Episode enorm gesteigert.

Für viele meiner grundsätzlichen Kritikpunkte kann diese Folge nichts. Sie hat meine Erwartungen erfüllt und gehört für mich bisher definitiv zu den stärksten Episoden der gesamten Serie.
 
Die zweite Folge ö fühlt sich wie das Finale an, das House of the Dragon am Ende der zweiten Staffel eigentlich hätte liefern müssen. Nach der gewaltigen Seeschlacht räumt die Serie zunächst die Scherben zusammen und führt Rhaenyra schließlich dorthin, wo ihre Reise schon lange hinsteuert. Nach Königsmund. Auf den Eisernen Thron.

Schon die ersten Minuten haben mich gepackt. Die Bilder unter der Wasseroberfläche, die Wracks, das Feuer und die Drachen erzeugen eine fast unwirkliche Atmosphäre. Gleichzeitig schwebt über allem der Tod von Jace. Emma D’Arcy liefert hier für mich eine ihrer bisher besten Szenen der Serie ab. Die Trauer wirkt nicht aufgesetzt oder theatralisch, sondern erschreckend echt. Man spürt den Schmerz in jeder Bewegung, ohne dass die Serie ihn ständig erklären muss.

Danach nimmt sich die Folge Zeit für ihre Figuren. Das gefällt mir deutlich besser als ein ständiges Springen von einer Actionsequenz zur nächsten. Die Begegnungen zwischen Baela und Addam, Daemon und Mysaria oder auch Alicent und ihren Verbündeten bringen neue Dynamik in die Geschichte. Gerade Alicent fand ich diesmal besonders interessant. Sie versucht verzweifelt, noch Einfluss zu nehmen, merkt aber immer wieder, dass ihr die Kontrolle entgleitet. Obwohl sie eine der mächtigsten Frauen Westeros ist, wird sie von den Männern um sie herum zunehmend an den Rand gedrängt.

Auch optisch gehört die Episode zu den stärksten der Serie. Vhagars Ankunft in Harrenhal hat fast schon etwas von einem Horrorfilm. Die riesige Burgruine, das Feuer und die gewaltige Größe des Drachen erzeugen Bilder, die lange im Gedächtnis bleiben.

Der eigentliche Höhepunkt ist für mich aber die Einnahme von Königsmund. Als mehrere Drachen gleichzeitig über die Stadt fliegen, entsteht endlich dieses Gefühl, auf das die Serie seit Langem hinarbeitet. Die Menschen geraten in Panik, Daemon und Rhaenyra marschieren Seite an Seite durch die Burg und am Ende führt jeder Schritt geradewegs zum Eisernen Thron.

Dass ausgerechnet Otto Hohenturm den Preis für diesen Machtwechsel bezahlt, passt hervorragend. Schließlich war er einer derjenigen, die den Konflikt überhaupt erst ins Rollen gebracht haben. Trotzdem wirkt seine Hinrichtung nicht wie ein Triumph. Rhaenyra gewinnt zwar den Thron, doch sie erreicht ihn buchstäblich durch Blut. Genau dieses Bild fasst die ganze Folge perfekt zusammen.

Für mich gehört die Folge zu den besten Episoden von House of the Dragon. Sie verbindet starke Schauspielleistungen mit beeindruckenden Bildern und bringt die Handlung endlich an einen Punkt, auf den lange hingearbeitet wurde. Gleichzeitig bleibt ein kleiner Wermutstropfen. Genau diese Folge hätte sich als Finale der zweiten Staffel eigentlich noch besser angefühlt.
 
Rhaenyras Entwicklung ist für mich das eigentliche Herzstück der zweiten Folge. Spannend ist dabei vor allem, dass sie nicht mit großen Reden erzählt wird. Stattdessen verändert sie sich Stück für Stück. Fast jede wichtige Szene zeigt, dass sie sich innerlich ein wenig weiter von der Frau entfernt, die sie zu Beginn der Episode noch ist.

Am Anfang bestimmt die Trauer um Jacaerys noch jede ihrer Entscheidungen. Als Ser Laurent Marbrand vor ihr auf die Knie geht und bereit ist, für sein Versagen zu sterben, verzichtet sie auf Rache. Sie erkennt, dass seine Hinrichtung ihren Sohn nicht zurückbringen würde. In diesem Moment handelt sie noch so, wie sie es von ihrem Vater Viserys gelernt hat. Mitgefühl und Besonnenheit stehen über dem Wunsch nach Vergeltung.

Doch je weiter die Folge voranschreitet, desto mehr verschiebt sich ihr Blick. Man sieht ihr förmlich an, dass sie begreift, was ihre Rolle als Königin von ihr verlangt. Nicht mehr ihre persönliche Trauer steht im Mittelpunkt, sondern die Verantwortung für ihr Haus und das Reich. Das wird nicht ausgesprochen, sondern vor allem über ihre Blicke und ihr Verhalten vermittelt.

Besonders deutlich wird das im Umgang mit Ser Laurent. Wenig später ordnet sie fast nebenbei an, dass er selbst über seine Todesart entscheiden soll. Das Urteil fällt ohne großes Zögern. Der Mann ist nicht einmal mehr anwesend. Gerade dieser beiläufige Ton zeigt, wie sehr sie sich verändert hat. Aus der Frau, die kurz zuvor noch Gnade walten ließ, wird langsam eine Herrscherin, die akzeptiert, dass manche Entscheidungen hart sein müssen.

Ganz am Ziel ist sie allerdings noch nicht. Als Otto Hohenturm vor ihr steht, drängt Daemon sie dazu, ihn selbst hinzurichten. Aus seiner Sicht gehört genau das zu einer Königin. Rhaenyra kann diesen Schritt aber noch nicht gehen. Sie ist inzwischen bereit, ein Todesurteil auszusprechen. Das Schwert selbst in die Hand zu nehmen, ist für sie noch etwas anderes.

Genau das macht ihre Entwicklung so glaubwürdig. Die Folge zeigt keine plötzliche Verwandlung, sondern einen Menschen, der sich langsam verändert. Rhaenyra lernt, dass Herrschaft nicht nur aus guten Absichten besteht, sondern auch aus Entscheidungen, die ihr persönlich widerstreben. Am Ende der Episode ist sie ihrer Rolle als Königin deutlich näher gekommen.
 
Als die dritte Staffel von House of the Dragon begann, schien zunächst alles auf das hinauszulaufen, was man von der Serie inzwischen erwartet. Armeen marschieren, Drachen steigen auf und jede Episode verschiebt die Fronten des Bürgerkriegs ein Stück weiter. Die dritte Folge schlägt jedoch einen völlig anderen Weg ein. Statt Schlachten und Spektakel interessiert sie sich für eine viel spannendere Frage: Wie fühlt es sich an, eine Krone zu tragen, wenn der Kampf um den Thron vorbei ist und die eigentliche Arbeit erst beginnt?

Anstatt ständig zwischen verschiedenen Schauplätzen zu wechseln, bleibt die Kamera fast die gesamte Laufzeit bei Rhaenyra. Wir erleben die Ereignisse nahezu ausschließlich aus ihrer Perspektive. Dadurch wirkt House of the Dragon für einen Moment weniger wie eine klassische Fantasyserie und mehr wie ein intensives Charakterdrama.

Dabei passiert auf den ersten Blick gar nicht besonders viel. Rhaenyra bewegt sich durch den Roten Bergfried, führt Gespräche, sitzt im Rat und trifft Entscheidungen, die weit unspektakulärer erscheinen als jede gewonnene Schlacht. Die Folge erzählt nicht vom Sieg, sondern davon, was danach kommt.

Rhaenyra sitzt endlich auf dem Eisernen Thron. Jahrelang war das ihr Ziel. Nun stellt sie fest, dass die eigentliche Herausforderung erst beginnt. Das Reich ist finanziell angeschlagen, Vorräte werden knapp, Piraten bedrohen die Küsten und aus allen Richtungen prasseln Forderungen auf sie ein. Adel, Militär und Volk erwarten Antworten, oft gleichzeitig und mit völlig gegensätzlichen Interessen.

Die Folge macht daraus einen psychologischen Belastungstest. Kaum endet ein Gespräch, beginnt das nächste. Türen öffnen sich, neue Bittsteller treten heran und weitere Probleme warten bereits. Einen Moment der Ruhe gibt es praktisch nicht.

Diese permanente Überforderung wird filmisch hervorragend eingefangen. Die Kamera bleibt dicht an Rhaenyra, folgt ihr durch Gänge und Höfe und verliert sie kaum aus dem Blick. Während um sie herum diskutiert wird, richtet sich die Aufmerksamkeit fast immer auf ihr Gesicht. Man spürt förmlich, wie jede neue Information das ohnehin schon enorme Gewicht ihrer Verantwortung noch größer werden lässt.

Auch der Schnitt unterstützt diesen Eindruck. Gespräche gehen ineinander über, Stimmen setzen sich über Szenenwechsel hinweg fort und die Grenzen zwischen einzelnen Situationen verschwimmen. Genau so dürfte sich Rhaenyras Alltag anfühlen.

Überall herrscht Bewegung. Diener räumen Räume aus, Banner werden entfernt und Besitz neu verteilt. Der Rote Bergfried wirkt wie ein Regierungssitz mitten im Umbau. Die Serie macht damit deutlich, dass ein Machtwechsel nicht nur aus großen politischen Entscheidungen besteht. Auch zahllose organisatorische Kleinigkeiten müssen geregelt werden.

Mal geht es um Lebensmittel, dann um fehlendes Gold, die Versorgung der Drachen oder religiöse Fragen. Für sich genommen wirken diese Probleme unscheinbar. Zusammen ergeben sie jedoch das bislang glaubwürdigste Bild davon, wie Herrschaft tatsächlich aussieht. Regieren bedeutet eben nicht nur, große Entscheidungen zu treffen, sondern jeden Tag unzählige kleine.

Gerade deshalb gewinnt Rhaenyras Figur enorm an Tiefe. Sie scheitert nicht daran, dass sie unfähig wäre. Vielmehr wird deutlich, dass viele ihrer Probleme gar keine ideale Lösung besitzen. Sie versteht Corlys ebenso wie Mysaria und sogar Alicent. Doch allen gleichzeitig gerecht zu werden, ist unmöglich.

In den ersten beiden Staffeln war Rhaenyra häufig Symbolfigur, rechtmäßige Erbin, trauernde Mutter oder Anführerin. Hier darf sie zum ersten Mal einfach Herrscherin sein.

Den größten Anteil daran hat Emma D'Arcy. Kleine Blicke, ein kurzes Zögern oder eine kaum sichtbare Veränderung der Körpersprache erzählen oft mehr als lange Dialoge. Besonders in den Szenen, in denen andere auf sie einreden, wird sichtbar, dass sie gedanklich längst beim nächsten Problem angekommen ist.

Die Folge zeigt außerdem, dass Macht keineswegs Sicherheit bedeutet. Im Gegenteil. Je höher Rhaenyra aufsteigt, desto einsamer wirkt sie. Daemon fordert Härte und Entschlossenheit, Mysaria denkt stärker an das Volk und an politische Symbolik. Dazwischen versucht Rhaenyra ihren eigenen Weg zu finden, ohne dass die Serie einfache Antworten liefert.

Gerade das macht die Gespräche so interessant. Fast jede Figur bringt nachvollziehbare Argumente vor. Gleichzeitig birgt jede Entscheidung neue Risiken. Die Folge zeichnet dadurch ein erstaunlich realistisches Bild von Politik, in dem es selten richtige oder falsche Antworten gibt.

Auch der Umgang mit dem Volk bleibt angenehm differenziert. Rhaenyra hört Beschwerden an, verteilt Lebensmittel und zeigt Mitgefühl. Gleichzeitig wird deutlich, dass jede öffentliche Geste auch politische Wirkung entfaltet. Menschlichkeit und Herrschaft lassen sich nicht voneinander trennen.

Immer wieder begegnet sie Menschen mit berechtigten Anliegen. Unabhängig davon, wie sie entscheidet, wird zwangsläufig jemand enttäuscht. Genau darin liegt die Tragik ihrer Rolle. Verantwortung zu übernehmen bedeutet eben auch, Entscheidungen treffen zu müssen, obwohl es oft keine wirklich gerechte Lösung gibt.

Hinzu kommt ihre eigene Trauer, die nie ganz verschwindet. Die Serie erinnert mit kleinen Blicken und stillen Momenten daran, dass der Verlust weiterhin präsent ist.

Bemerkenswert ist außerdem, wie weit sich House of the Dragon von den üblichen Erwartungen an Fantasy entfernt hat. Statt immer größere Schlachten oder spektakuläre Wendungen zu präsentieren, entsteht die Spannung hier aus Gesprächen, Entscheidungen und den Folgen politischen Handelns.

Dadurch wirkt die Episode wie ein Wendepunkt der Staffel. Der Kampf um den Eisernen Thron rückt erstmals in den Hintergrund. Stattdessen stellt die Serie die Frage, was nach dem Sieg eigentlich folgt. Einen Krieg zu gewinnen ist schwer. Ein zerrissenes Reich zu regieren, noch viel schwerer.

Am Ende bleibt vor allem das Bild einer Herrscherin, die erkennt, dass der Thron kein Ziel ist, sondern der Beginn einer neuen Belastung. Er bedeutet Verantwortung, Zweifel und die Gewissheit, niemals allen gerecht werden zu können.

Für mich gehört die dritte Folge deshalb zu den stärksten Episoden von House of the Dragon. Weil sie etwas wagt, das im Fantasygenre viel zu selten gelingt. Sie macht das Regieren selbst spannend und zeigt, dass Geschichte nicht nur auf Schlachtfeldern geschrieben wird, sondern oft in Sitzungsräumen und Gesprächen, in denen Menschen versuchen, aus mehreren schlechten Möglichkeiten die am wenigsten falsche zu wählen.
 
Viel Buchstoff wurde in der Folge nicht verarbeitet, auch wenn die Grundmessage (Rhaenyras Herrschaft verläuft nicht so rund) durchaus die gleiche ist. Trotzdem hat mir die Folge wieder sehr gut gefallen. War spannend zu sehen, dass Rheanyras Happy End doch kein solches Happy End ist. Auch die Musik fand ich stark und passte zu der Atmosphäre.

Die erste Szene mit Ormund Hohenturm war sehr eepic, während der Rest eher Charakterdrama ist. Emma D'Arcy spielt hierbei echt gut. Auch ist es interessant nach all den Schauplatzwechseln einmal eine Folge nur in Königsmund zu erleben.

Von dem her nicht ganz so gelungen wie der Auftakt mit den ersten beiden Folgen aber ein guter "Beginn für die wirkliche Staffel 3":

8 von 10 Punkten!
 
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Ich habe es heute auch noch geschafft, die Folge zu schauen.

Im Deutschen trägt die Folge denselben Titel wie das entsprechende Kapitel im Buch. Das fand ich eine wirklich schöne Entscheidung.

Der Soundtrack war in dieser Folge unglaublich stark und hat mir richtig gut gefallen. Ich freue mich schon darauf, wenn er veröffentlicht wird und man ihn kaufen kann.

Beim Rest bin ich allerdings etwas zwiegespalten. Die Folge gehört für mich definitiv zu den besseren der Serie. Wir bekommen richtig gute Einblicke darin, wie aufwendig es ist, ein Reich zu regieren und mit welchen Problemen eine Herrscherin täglich konfrontiert wird. Entsprechend habe ich mit Rhaenyra sehr mitgelitten. Ich fand es außerdem gelungen, dass die Folge fast komplett aus ihrer Perspektive erzählt wurde. Man spürt ihre Verantwortung und die enorme Bürde, die das Königinsein mit sich bringt. Auch schauspielerisch war das wirklich hervorragend umgesetzt.

Auf der anderen Seite muss ich mich leider wieder darüber aufregen, dass man sich meiner Meinung nach unnötig weit von der Vorlage entfernt und dabei teilweise unglaubwürdige Handlungsstränge aufbaut. Wer soll denn bitte geglaubt haben, dass das wirklich Daeron ist? Das wirkte auf mich sehr konstruiert. Und warum sollte man seinen Drachen überhaupt zurücklassen? Wäre ich Daemon gewesen, hätte ich darauf bestanden, dass Daeron auf Tessarion nach Königsmund fliegen muss. Flankiert von drei weiteren Drachen, wäre eine Flucht praktisch unmöglich gewesen. Spätestens wenn der falsche Daeron versucht hätte, Tessarion zu besteigen, hätte ihn die Blaue Königin wohl kurzerhand verbrannt und die ganze Täuschung wäre sofort aufgeflogen. Dem Hohenturm-Heer wäre es dann ergangen wie ihrem falschen Prinzen.

Gerade deshalb finde ich es schade, dass man sich hier so deutlich von der Buchvorlage entfernt hat. Ich hätte auch zu gerne gesehen, wie die stolzen Hohenturms von einer Armee aus der Weite – angeführt vom Haus Tarly, was gleichzeitig eine schöne Anspielung auf Game of Thrones gewesen wäre – eine deutliche Niederlage hätte einstecken müssen. Im Buch gehen die Grünen schließlich fest davon aus, dass sich die gesamte Weite hinter Aegon II. stellt. Umso größer ist ihre Überraschung, als sich ein erheblicher Teil der Region gegen die Hohenturms und Aegon entscheidet. Aber auch das, hätte man in einer verlängerten Staffel 2 packen müssen.

Ebenfalls überrascht hat mich die Aussage, dass Sonnfeuer der Goldene tot sein soll. Falls das tatsächlich so bleibt, bin ich sehr gespannt, wie die Serienmacher die weiteren Ereignisse umsetzen wollen. Insgesamt bleibt für mich leider der Eindruck bestehen, dass man zugunsten eigener Ideen immer wieder von einer ohnehin sehr starken Vorlage abweicht.

Außerdem hatte ich gehofft, die Eroberung von Stolperstadt zu sehen. Wenn ich mich richtig erinnere, gehört sie – neben der Schlacht in der Gurgel – zu den schlimmsten Massakern des Drachentanzes. Andererseits kann ich nachvollziehen, dass das Budget solchen Szenen inzwischen Grenzen setzt. Produktionen dieser Größenordnung sind mittlerweile einfach extrem teuer geworden.


Abschließend möchte ich aber noch einmal betonen: Wenn ich die Romanvorlage einmal außen vor lasse, war das für mich eine wirklich starke Folge. Ich habe sie sehr gerne geschaut und fand sie insgesamt hervorragend inszeniert. Ich hoffe sehr, dass die Serie dieses Niveau in den kommenden Folgen halten kann.
 
Andererseits kann ich nachvollziehen, dass das Budget solchen Szenen inzwischen Grenzen setzt. Produktionen dieser Größenordnung sind mittlerweile einfach extrem teuer geworden.
Das ist wirklich tragisch geworden. Man kann doch keinen Krieg erzählen ohne Schlachten zu zeigen....das macht es mir schon ein wenig madig.
Vielleicht wird die erste Schlacht um Stolperstadt ein bisschen besser erzählt.

Kann mir noch jemand sagen ob Rhaenyra im Buch sich auch mit den Reichen der Stadt angelegt hat? Das war schon eine sehr sehr dumme Aktion leider.
 
Das ist wirklich tragisch geworden. Man kann doch keinen Krieg erzählen ohne Schlachten zu zeigen....das macht es mir schon ein wenig madig.
Vielleicht wird die erste Schlacht um Stolperstadt ein bisschen besser erzählt.

Kann mir noch jemand sagen ob Rhaenyra im Buch sich auch mit den Reichen der Stadt angelegt hat? Das war schon eine sehr sehr dumme Aktion leider.
Ich habe gestern auch noch daran gedacht, dass die neue Version des Intros mit den Trommeln ja symbolisieren soll, dass nun der Krieg begonnen hat. Ehrlich gesagt haben wir davon bisher aber noch relativ wenig gesehen, da die meisten Schlachten bislang offscreen stattgefunden haben.

Dafür, dass der Drachentanz als einer der schlimmsten Kriege in der Geschichte Westeros gilt, wirkt er im Vergleich zum Krieg der Fünf Könige oder auch zu Daenerys' Eroberungsfeldzug bislang etwas klein. Dabei hätte man die Kämpfe zumindest ähnlich andeuten können wie in Game of Thrones – wie etwa bei Rosengarten, Casterlystein oder dem Wisperwald – oder sie so inszenieren können wie die Schlacht an der Brennenden Mühle in Staffel 2. Ich brauch jetzt nicht in jeder Folge eine Schlacht, ich mag die Folge von gestern sehr, weil sie abseits der Schlachten auf die Herausforderungen von Rhaenyra eingeht. Aber Schlachten sind meiner Meinung nach schon ein essenzieller Teil des Drachentanzes.

Allein in dieser Staffel wurden mit Stolperstadt, den Furten des Roten Arms, der Fütterung der Fische, der Schlacht auf Driftmark im Rahmen der Schlacht in der Gurgel, den Kämpfen der Hohenturms sowie der Eroberung von Königsmund einige Gelegenheiten verpasst, die Brutalität und das Ausmaß dieses Krieges eindrucksvoll auf die Leinwand zu bringen.



Rhaenyra legt sich im Buch nicht direkt mit den reichen Familien der Stadt an. Vielmehr erhöht ihr Meister der Münze nach und nach die Steuern, um die leere Schatzkammer wieder zu füllen. Händler müssen Abgaben und Zölle, die sie zuvor bereits an Aegon gezahlt haben, erneut entrichten, damit die Krone wieder Einnahmen erzielt. Das sorgt zunehmend für Unzufriedenheit – zunächst bei den Händlern und dem niederen Adel.

Die einfache Bevölkerung leidet gleichzeitig unter Hunger. Hinzu kommt, dass immer mehr Menschen, die tatsächlich oder vermeintlich den Grünen angehört haben, hingerichtet werden. Dadurch bekommt Rhaenyra nach und nach den Ruf, habgierig und rachsüchtig zu sein. Als die immer weiter steigenden Steuern schließlich auch die einfache Bevölkerung treffen, wächst die Unzufriedenheit zusätzlich. Im Roman spielen allerdings noch weitere Faktoren eine Rolle, die dazu beitragen, dass sich die Stimmung gegen sie wendet.
 
Liebe diese POV-Folgen. Emma D’Arcy hat richtig gut gespielt. Trotz des vergleichsweise gemächlichen Tempos und der wenigen Schauplätze für mich ne starke 8,5/10. Erinnert mich ein wenig an die guten, alten GoT-Folgen.
 
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