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ROGUE ONE Andor Staffel 1 Fazit

Wie hat dir die Staffel gefallen

  • 10

    Stimmen: 4 17,4%
  • 9

    Stimmen: 8 34,8%
  • 8

    Stimmen: 5 21,7%
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    Stimmen: 1 4,3%
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  • Umfrageteilnehmer
    23

Darth_Seebi

ganz böser Sith
Fand die Staffel jetzt nicht schlecht, aber doch klar hinter "Mandalorian", "Book of Boba Fett" oder "Kenobi".

Die Serie schwächelte vor allem an Tempo-Schwierigkeiten, gab es immer wieder ziemliche Spannungs-Durchhänger und hätte man die Story wohl auch in 10 Episoden erzählen können. Vor allem der Coruscant-Plot (so sehr ich mich freute eeeendlich das imperiale Corsucant zu sehen) hatte Kürzungspotential.

Weiters hab ich bis auf Luthien alle Charaktere eher fad gefunden. Cassian war bereits in "Rogue One" ne Schnach-Socke und wurde IMO in der Serie nicht besser. Ein weitere Kritikpunkt ist das mangelnde Star-Wars-Feeling. Die ersten drei Folgen taucht gar kein Imperium auf, später sind so gut wie alle Rollen menschlich und auch Sturmtruppler, Tie-Fighter oder Sternenzerstörer sieht man nur recht selten. Die Macht oder die Jedi werden nicht einmal erwähnt. Von dem her fühlte es sich manchmal so an, als wollten die Macher lieber irgend eine andere SF-Heist-Serie, aber nicht Star Wars machen.

Beste Folge war IMO Folge 6, welche recht viel SW-Feeling hatte und optisch ne Wucht war. Schlechteste Folge Folge 2, die einfach nur faaad war und ziemlich alle Bögen am Status Quo verharrten.

Für Staffel 2 erhoffe ich mir mehr Tempo (soll ja auch 4 Jahre anstelle von einem abdecken) und mehr SW-Feeling. Dann könnte die Serie durchaus noch etwas werden (schlecht finde ich sie ja jetzt schon nicht, nur das bisher schwächste Real-SW).

Gebe Staffel 1 7 von 10 Punkten!
 

Darth Mornabin

weises Senatsmitglied
Um ohne grosse Umschweife auf den Punkt zu kommen: Das hier war für mich die beste erste Staffel einer SW-Serie.

Obwohl ich das Konzept bezüglich der Entstehung der Rebellion immer noch für komplett ausgelutscht halte und kein Fan davon bin, wenn eine Figur mit Plot Armor durch den Gesamtkontext als Protagonist fungiert, muss ich sagen … Die Staffel hatte was zu erzählen.

Wir haben unterschiedliche Handlungsstränge die allesamt ausreichend Fokus erhalten. (Manche zwar mal mehr mal weniger. Und Saw Gerrera war mehr ein Teaser für Staffel 2.)

Mit Cassian Andor hatten wir endlich mal eine Hauptfigur mit Figurenentwicklung, die tatsächlich auf mehreren Ebenen greifbar ist. Und der Plot musste auch nicht künstlich gestreckt werden, wie bei allen anderen live action-Serien. Und das obwohl Andor-Staffel 1 mit 12 Folgen mit Abstand die Längste ist. Nicht eine Folge Lückenfüller gab es.

Der Fanservice wurde zudem endlich mal stark runtergeschraubt, wofür ich einfach nur dankbar bin. Die Serie ist sonst schon mit dem Kampf Rebellen gegen das Imperium sehr nahe an der Hauptthematik dran. Endlich, endlich hat man mal was anderes gemacht. Es ist meiner Meinung nach schlicht weg nötig neue Möglichkeiten für Storytelling zu erschliessen, wenn es neue SW-Inhalte bis in alle Ewigkeit geben soll.

In Punkten ausgedrückt, gebe ich „Andor“-Staffel 1 eine …

8-9 von 10 Punkten!

Da mich die Serie sehr positiv überrascht hat, gebe ich ihr auch in meinem Gesamtranking von allen SW-Filmen und Serien, bis Staffel 2 durch ist, einen doch sehr grosszügigen Rang. (Ja, es gab noch sonstige Änderungen in meinem Ranking.):

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Mad Blacklord

weiser Botschafter
Mir hat Andor wirklich gefallen, war sicherlich nicht perfekt und Disney+ Serien haben für mich immer so den Eindruck warum es eine Serie und kein Film ist, Andor ist aber so strukturiert das es eher wie 3 1/2 Filme wirkt, endet halt leider auf einen ziemlichen Cliffhanger, aber Stafel 2 kommt ja. Aber ich hatte mal gehört das die erste Staffel 26 Folgen haben sollte, das war also entweder eine Ente oder Disney hat es einfach in zwei aufgeteilt.
Cassian Andor als Anti Held gefällt mir eigentlich ganz gut, auch wenn er in den Archetyp des Widerspenstigen Helden fällt von dem wir die letzten Jahre einige hatten. Aber man sieht einen Charakterwandel, auch wenn es mir lieber gewesen wäre wenn er nach Aldhani der Rebelion beigetreten wäre. Stattdessen wirkt er danach immer noch sehr einzelgängerisch, und das er in einem Imperialen Gefägnis/Arbeitslager landet schien eher ein ironischer Zufall gewesen zu sein.

Luthen mag ich irgendwie fast mehr als Andor, er ist so kalt, kalkulierend, immer ruhig, scheint immer zu wissen was er tun muss, was er zu sagen hat, ist aber am ende doch eher unsicher wie weit er wirklich gehen kann. Selbst wenn er regelmäßig über Leichen geht um seine Ziele zu erreichen.

Der C-Plot um Mon Mothma hat mir allerdings gar nicht gefallen, es wirkte alles so unbezogen zur Haupthandlung, mal sehen ob das in Staffel 2 dann etwas besser verknüpft wird. Aber so wie es derzeit integriert ist könnte man fast alle Szenen mit Mothma rausschneiden und es würde keinen unterschied machen. Ich fand das ganze um Ihre Familie, Ihre Geldprobleme, Ihrer Tochter und das politischen Geplänkel sehr ermüdend.
Nur die Szenen mit Luthen und Ihrer Cousine waren recht interessant. Aber auch nicht zwingend notwendig für die Handlung.


Das Worldbuilding hat mir wiederum sehr gefallen, wir hatte mit Ferrix und Aldhani zwei sehr interessante neue Planeten, auch wenn ich mich langsam frage wie Fortschrittlich die Star Wars Galaxis wirklich ist, jeder Planet scheint jedenfalls seine eigene Kutur zu haben und wir sehen auch mal das einfache Leben der Bevölkerung und deren Riten. Auch wenn die Kultur auf Aldhani auf Grund ihrer langen Isollation etwas monoganer hätten sein können, eine Alienkultur wäre mMn sogar noch besser gewesen, wäre aber wohl zu teuer geworden 50 Alienkostüme bereit zu stellen. Aber wenn Aldhanis Kultur schon so aussieht wie eine Indigene Kultur aus dem norden Russlands oder Mongoliens hätte man das auch mit der Besetzung so darstellen können.

Der ISB und die inneren Strukturen sind auch sehr interessant, speziell wirkt das Imperium hier endlich mal etwas mehr ausgearbeitet da wir es eben nicht nur mit dem Militär und der Politik zu tun haben, sondern wir eben auch Polizei, Sicherheitsdienst, interne Strukturen, Bürokratie, Gerichte und Gefängnisse sehen. Dinge die uns den Alltag in der Star Wars Galaxis unter dem Imperium näher bringen.
Gerade diese Szenen im ISB und diese Streitgespräche, Sticheleien, Implikationen waren immer sehr spannend. Auch wenn ich Director Krennic oder Yularen schon ein bisschen vermisst habe. Aber Major Partagaz und Dedra Meero machen Ihre Sache als Antagonisten sehr gut.

Eine Sache die mich aber irgendwie richtig stört ist der Coup auf Aldhani, dass Imperium die Gehälter für einen ganzen Sektor in Bargeld lagert wundert mich doch schon sehr. Ich hätte ja gedacht das in Star Wars solche Beträge nur digital auf Konten verschoben werden, aber anscheind bekommt jeder Imperiale Soldat und Angestellte am Monatsende eine Hand voll Credits in die Hand gedrückt. Außerdem erscheinen 80 Million für einen ganzen Sektor erschreckend wenig. Ich glaub der Sold für die Crew eines Sternenzerstörers alleine müsste schon fast mehr sein.
(Aber wahrscheinlich sehe ich die Sache zu modern an, wahrscheinlich war der imperiale Credit zu dieser Zeit noch so viel Wert wie der US Dollar 1970. :P)

So ich glaube das reicht vorerst. Eventuell fällt mir später noch was zur ersten Staffel ein. Ich will morgen vielleicht noch was zum Staffelfinale schreiben.

Gebe Andor eine solide 8/10
 

Dr. Sol

Sith Lord aus Leidenschaft
Teammitglied
Die finale Folge muss ich noch sehen, aber was ich nach 11 Folgen gesehen habe ist um Längen besser als das was Disney+ sonst so streamt und für mich nach „Rogue One“ das beste was unter dem Namen „Star Wars“ veröffentlicht wurde.

10/10
 

Case39

weises Senatsmitglied
10/10 Mir ist eine langsame und eingehende Storyentwicklung wichtiger als Action am laufenden Band und überbordender Fan Service. Danke, Tony Gilroy.
Einziger Kritikpunkt am ganzen "Andor" Release...es gibt nur ein mickriges LEGO Set;-)
 
Zuletzt bearbeitet:

Arcturus

Hobbyastronom & Tennistrainer
Als Andor angekündigt wurde, war ich erstmal skeptisch, ob man da wirklich eine interessante Geschichte erzählen kann. Nach den ersten Trailern war mir die Serie immer noch ziemlich egal und ich hatte keine Erwartungen, da mich das Thema nicht so stark interessiert wie der ganze Jedi-Sith-Macht-Aspekt von Star Wars.

Die ersten Folgen waren recht zäh zum Schauen: viele neue Namen, langsames Pacing, kaum Action, wenngleich es auch einzelne starke Momente gab. Doch ab Folge 5 war für mich alles anders.

Es wurde gezeigt, wie die Rebellion agieren muss, um erfolgreich zu sein. Das Imperium muss sich sicher fühlen, indem man bewusst Opfer bringt. Man provoziert es, damit die Leute noch miserabler behandelt werden, um sie zur Rebellion anzuregen. Bombastische Momente wie der Gefängnisausbruch, gepaart mit emotionalen Szenen von recht unbekannten Charakteren (Kino Loy) und perfekter musikalischer Untermalung lassen mein Herz höher schlagen. Das Finale mit der gut dosierten Action hinterlässt auch einen bleibenden Eindruck.

Ich freue mich auf die zweite Staffel und gebe der ersten 9 von 10 Punkten.
 

Don Fortuna

Offizier der Senatswache
Mir hat die Serie Andor Staffel 1 gut gefallen, nur haben mich die drei Episoden 4, 5 und 6 etwas gestört, da bei mir kein
Star Wars Feeling hoch kamm. Ich finde die anderen Serien The Mandalorian und The Book of Boba Fett wesentlich besser, vor allem
deshalb, weil die je Episode ein Abenteuer zeigen und vor allem wegen den vielen Cameos. Bei Andor habe ich über einige Episoden Aliens vermisst,
was mir nicht so gefiel. Kenobi (außer die erste Episode) finde ich aber noch etwas schwächer als Andor.

Ich gebe der Serie 7+ von 10 Punkten, da mir die Stimmung (düster) in der Serie sehr gefallen hat und viele unerwartete Sachen passiert sind.
Zudem haben die Schauspieler eine sehr gute Arbeit gemacht und wirkten auf mich sehr glaubwürdig. Außerdem war die Story gut durchdacht.
 

Nomis Ar Somar

Grauer Jedi
Andor ist halt ein ganz anderes SW als das, was man gewohnt ist. Für viele ist das positiv, für andere negativ. Ich selbst brauchte ein bisschen, um reinzufinden in das Erzähltempo, die Charaktere, die Art der Dialoge und so weiter. Ich fand es jetzt nie wirklich spannend oder im großen Maße unterhaltsam, aber es war technisch sicherlich die bislang hochwertigste SW-Serie; also echt was für's Auge! Ich habe es angefangen (und auch fertig geschaut), weil SW drauf steht. Inhaltlich war mein Interesse eher begrenzt, das hat sich im Laufe der zwölf Episoden auch bestätigt. Es ist fast schon schade, dass der bislang größten „Filler-Serie“ im SW-Universum die penibselste und teuerste Arbeit gewidmet wurde.

Ich gebe mal 6/10 Punkten. Nochmal schauen würde ich es jetzt nicht unbedingt, aber es war halt vor allem optisch eine regelrechte Wucht.
 

Verge of Greatness

Botschaftsadjutant
Ich habe die finale Folge noch nicht gesehen; die Spannung ist bei mir nicht mehr so vorhanden.

Für mich war leider nach dem Angriff auf Aldhani die Luft mit jeder Folge ein klein wenig mehr raus.

Die Szenen im Gefängnis mit Kino Loy waren definitiv sehr sehenswert und Stellan Skårsgard kann für mich nicht viel falsch machen.

Ansonsten ging es für mich einfach nicht mehr so richtig vorwärts oder nur in mikroskopisch kleinen Schritten. Das heißt nicht, dass ich mir in jeder Folge ein Action-Feuerwerk wünsche und ständig irgendwelche Twists und emotionale Ausbrüche erwarte.

Die ersten 6 Folgen haben es langsam angehen lassen und sich sehr schön zum "Finale" hin gesteigert.
Danach stagnierte es.

Dadurch, dass fast alle Charaktere sehr unterkühlt dargestellt werden, fehlte mir dann irgendwann auch die emotionale Verbindung zu ihnen.

Auch finde ich es nicht gut, dass Cassians Kindheit und Jugend angeteast wurde und dann gar keine Rolle mehr für seine Charakterentwicklung spielte.
Ebenso die Suche nach seiner Schwester.
Meiner Meinung nach kann man so etwas nicht in der ersten Folge prominent platzieren und dann nicht mehr erwähnen. Sollte in der zweiten Staffel noch etwas dazu kommen, hätte man tatsächlich besser einen guten Film daraus gemacht.

Ich gebe der ersten Staffel insgesamt 7 von 10 Punkten, da die ersten Folgen mir wirklich extrem gut gefallen haben.

Edit: Ich setze aufgrund des sehr gelungenen Finales meine Gesamtbewertung auf 8 Punkte hoch. :)
 
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