Rund um den Computer

Gibt es eigentlich ein spezielles Browser Plug-In oder Addon mit dem man die Popupfenster blockieren kann die einen nach Cookies und Datenschutzbedingungen ect. fragen? Bzw eines wo man vorher schon zustimmen kann was man zulassen/blockieren will? Die Einstellungen über den Browser über Cookies und Verlauf sind mir etwas unzureichend.
 
Gibt es eigentlich ein spezielles Browser Plug-In oder Addon mit dem man die Popupfenster blockieren kann die einen nach Cookies und Datenschutzbedingungen ect. fragen? Bzw eines wo man vorher schon zustimmen kann was man zulassen/blockieren will?

Meine Erfahrungen damit sind ernüchternd gewesen. Das Problem erwächst in der Uneinheitlichkeit des Webs an sich. Jeder Seitenbetreiber setzt die Cookie-Abfrage anders um. Da ist sowohl reine Semantik*, als auch Technik** entscheidend. Unter dem Strich wäre die faktische Erwartung an ein solches Tool, dass jede Webseite farblich und layoutmäßig und unter der Haube so aussähe, wie das PSW, aber die Wirklichkeit des Webs nun mal eben eine wunderbare Vielfalt an Gestaltungen und Techniken ist.

* Es wird gefragt, was man haben will, ob man zustimmt, ob man verneint, manchmal sogar doppelt verneint, manchmal ist ein Button bunt unterlegt, manchmal muss man Radiobuttons betätigen und seltenst ist dieser Mechanismus zugunsten des Kunden ausgelegt.

**Manche Seitenbetreiber pfeifen auf den Dialog einfach. Diese Fensterchen sind komplett nichtssagend; rechtlich zwar erforderlich, technisch aber ein Witz. Wenn ein Seitenbetreiber WILL, dass du eine Wagenladung Cookies bekommst und einen Öltanker voll JavaScripts frisst, dann macht er das einfach. Und zwar ohne Nachfrage.
 
Seit dem Update auf Windows 11, Version 22H2 (von Windows 11) habe ich größere Stabilitätsprobleme mit meinem Büro PC. Ich lasse ihn immer an, weil ich darauf oft via Remote Desktop zugreife. Seit dem letzten Update schmiert er mir aber öfters ohne Vorwarnung oder Fehlermeldung ab, häufig in dem Moment wenn ich versuche mit RD darauf zuzugreifen.
Man sieht das auch ganz deutlich am "Zuverlässigkeitsverlauf".

stability.png

Vor dem Update war der Stabilitätswert immer bei 10, kurz nach dem Update fangen dagegen die Fehlermeldungen an und jetzt liegt der Wert nur noch irgendwo zwischen 1 und 5?

Bei den kritischen Events spuckt er mir ab und zu auch einen "Hardware Fehler" aus, allerdings werde ich nicht schlau draus was das soll.

hardwarefehler.png


hardware2.png


Hat jemand eine Ahnung wo es haken könnte?
Virenscans habe ich mehrmals durchgeführt ohne irgendwelche Ergebnisse.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dein Rechner regelmäßig abschmiert und ein Hardwareproblem hat, liegt das oft am RAM oder am Datenträger. Ich würde mal den RAM und den Datenträger testen. Wenn es weder am RAM noch am Datenträger liegt kann das aber viele Gründe haben, z.B. fehlendes BIOS-Update. Es kann auch einfach sein das ein Treiber fehlt. Ein Blick in den Geräte Manager hilft da oft. Sowas ist halt schwer aus der Ferne zu erkennen.
 
Wenn dein Rechner regelmäßig abschmiert und ein Hardwareproblem hat, liegt das oft am RAM oder am Datenträger. Ich würde mal den RAM und den Datenträger testen. Wenn es weder am RAM noch am Datenträger liegt kann das aber viele Gründe haben, z.B. fehlendes BIOS-Update. Es kann auch einfach sein das ein Treiber fehlt. Ein Blick in den Geräte Manager hilft da oft. Sowas ist halt schwer aus der Ferne zu erkennen.
Schon mal danke für den Input und sorry für die verspätete Rückmeldung. Hier mal ein Update: Die Windows-Speicherdiagnose hat keine Auffälligkeiten vom Ram ergeben. Ich würde also nächstes schauen ob ein BIOS-Update von nöten ist. Aber ich habe absolut keine Ahnung davon und habe gehört dass das unter Umständen den PC schrotten kann. Finde ich dafür irgendwo gute Anleitungen?

Ich finde halt nach wie vor verdächtig, dass die Probleme anfingen nachdem ich das letzte Windows 11 Service Paket installierte.
 
Finde ich dafür irgendwo gute Anleitungen?

Vorsicht, das ist alles andere, als trivial! Es gibt da ne erhebliche Streuung in der erforderlichen Methodik. Grundsätzlich ist zu sagen, dass es bei nem Komplettsystem deutlich anstrengender wird, als bei einem PC, den du selbst aufgebaut hast bzw. aus, von dir ausgesuchten Komponenten hast zusammenbauen lassen. Bestes Beispiel ist seit Jahren schon "der Medion-PC", den man überall kaufen kann und der Hardwaremäßig schlecht dokumentiert ist. Bei Dell und Lenovo hast du dagegen dann z.B. wieder relativ gute Chancen. Ebenso bei namhaften Mainboard-Herstellern. Noname-Boards sind oft rebrandete Spezialversionen aus dem Hause der vorgenannten Hersteller, die aber auch nicht immer (meist nicht?) gut gepflegt werden.

1. Du musst den Hersteller sowie die Typbezeichnung des Mainboards, sowie die gerade laufende Version von BIOS/UEFI zweifelsfrei identifizieren. In der Regel gibt es in einer Produktlinie mehrere verschiedene Modelle und Hardwarerevisionen. Da gibt's Programme für, die behilflich sein können, mit Glück gibt's vom Hersteller schon Software, die den ganzen Prozess drastisch (!) erleichtert. Ansonsten wären z.B. CPU-Z oder HWINFO hilfreich. Und im schlimmsten Fall ist der Griff zum Schraubendreher erforderlich und die anschließende Suche nach einer genauen Typbezeichnung auf der Mainboardplatine.

2. Du musst die Webseite des Herstellers aufsuchen und im Support- oder Download-Bereich nach Dateien suchen. Auch das ist nicht immer ganz einfach, weil es je nach Hersteller sein kann, dass man mit dutzenden Software-Produkten erschlagen wird, die alle irgendwie zu dem Mainboard gehören. Das meiste davon sind irgendwelche Treiber für bestimmte Mainboardfunktionen (Netzwerkkarte+WLAN, Chipsatztreiber, Soundkarte, Bluetooth etc.), Handbücher und UEFI & BIOS-Versionen. Auch gibt's zum Teil je nach Hersteller erhebliche inhaltliche Unterschiede bei Deutscher/Internationaler Internetseite. Manchmal muss man irgendwo auf nem FTP-Server herumwühlen. Das sollte bei nem Windows 11-fähigen Mainboard eigentlich nicht mehr so schlimm sein, aber garantieren würd ich da trotzdem für nix.

3. Du musst die Changelogs lesen. Es ist möglich, dass ein Update von BIOS/UEFI dein Problem womöglich überhaupt gar nicht löst, weil es lediglich dafür gedacht ist, den Betrieb mit neuen Prozessoren zu ermöglichen, die es zum Zeitpunkt der MB-Produktion noch gar nicht gab. In diesem Fall solltest du die Finger davon lassen.

4. Lesen. Lesen. Lesen. Es ist wichtig, Google zu bemühen, sich durch Techforen zu wühlen und sich vorher so schlau, wie nur möglich zu machen.
 
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Vorsicht, das ist alles andere, als trivial! Es gibt da ne erhebliche Streuung in der erforderlichen Methodik. Grundsätzlich ist zu sagen, dass es bei nem Komplettsystem deutlich anstrengender wird, als bei einem PC, den du selbst aufgebaut hast bzw. aus, von dir ausgesuchten Komponenten hast zusammenbauen lassen. Bestes Beispiel ist seit Jahren schon "der Medion-PC", den man überall kaufen kann und der Hardwaremäßig schlecht dokumentiert ist. Bei Dell und Lenovo hast du dagegen dann z.B. wieder relativ gute Chancen. Ebenso bei namhaften Mainboard-Herstellern. Noname-Boards sind oft rebrandete Spezialversionen aus dem Hause der vorgenannten Hersteller, die aber auch nicht immer (meist nicht?) gut gepflegt werden.

1. Du musst den Hersteller sowie die Typbezeichnung des Mainboards, sowie die gerade laufende Version von BIOS/UEFI zweifelsfrei identifizieren. In der Regel gibt es in einer Produktlinie mehrere verschiedene Modelle und Hardwarerevisionen. Da gibt's Programme für, die behilflich sein können, mit Glück gibt's vom Hersteller schon Software, die den ganzen Prozess drastisch (!) erleichtert. Ansonsten wären z.B. CPU-Z oder HWINFO hilfreich. Und im schlimmsten Fall ist der Griff zum Schraubendreher erforderlich und die anschließende Suche nach einer genauen Typbezeichnung auf der Mainboardplatine.

2. Du musst die Webseite des Herstellers aufsuchen und im Support- oder Download-Bereich nach Dateien suchen. Auch das ist nicht immer ganz einfach, weil es je nach Hersteller sein kann, dass man mit dutzenden Software-Produkten erschlagen wird, die alle irgendwie zu dem Mainboard gehören. Das meiste davon sind irgendwelche Treiber für bestimmte Mainboardfunktionen (Netzwerkkarte+WLAN, Chipsatztreiber, Soundkarte, Bluetooth etc.), Handbücher und UEFI & BIOS-Versionen. Auch gibt's zum Teil je nach Hersteller erhebliche inhaltliche Unterschiede bei Deutscher/Internationaler Internetseite. Manchmal muss man irgendwo auf nem FTP-Server herumwühlen. Das sollte bei nem Windows 11-fähigen Mainboard eigentlich nicht mehr so schlimm sein, aber garantieren würd ich da trotzdem für nix.

3. Du musst die Changelogs lesen. Es ist möglich, dass ein Update von BIOS/UEFI dein Problem womöglich überhaupt gar nicht löst, weil es lediglich dafür gedacht ist, den Betrieb mit neuen Prozessoren zu ermöglichen, die es zum Zeitpunkt der MB-Produktion noch gar nicht gab. In diesem Fall solltest du die Finger davon lassen.

4. Lesen. Lesen. Lesen. Es ist wichtig, Google zu bemühen, sich durch Techforen zu wühlen und sich vorher so schlau, wie nur möglich zu machen.
Vielen lieben Dank für die Warnungen. Da werde ich dann erst mal die Finger von lassen und erst mal andere Fehlerquellen ausschöpfen. Wie kann ich denn testen ob die Festplatte einen Schaden hat, gibt‘s da auch Tools wie beim RAM?
 
Wie kann ich denn testen ob die Festplatte einen Schaden hat, gibt‘s da auch Tools wie beim RAM?

Wenn ne SSD verbaut ist, dann machst du da heutzutage nix mehr dran. Du kannst aber schauen, ob sich der Gesundheitszustand im argen befindet: https://www.heise.de/download/product/crystaldiskinfo-59349

Andererseits: Gibt's vielleicht irgendwelche exotischen USB-Geräte, z.B. Messgeräte, Interfaces oder uraltes Zeug? Ich würde spaßeshalber mal alles Seltsame entfernen und schauen, wie das Windows sich dann verhält.
 
Könnte das auch mit dem gemounteten Network Drive der Uni zusammenhängen? Da weiß ich zumindest dass das Rechenzentrum da vor ein paar Wochen dran rumgewerkelt hat.

Auffallend ist zumindest, dass mir ganz oft der Explorer abschmiert.
 
Könnte das auch mit dem gemounteten Network Drive der Uni zusammenhängen?

Das kann durchaus sein. Vielleicht macht es an dieser Stelle Sinn, deine Autostart-Einträge (ist ein Karteireiter im Taskmanager; STRG+ALT+ENTF) bis auf das Allernötigste auszudünnen, wenn da ein installiertes Programm auf ne Netzwerkressource zuzugreifen versucht, die noch nicht bereit ist, könnte das durchaus knallen. Aber pass auf, dass du deinen Remote-Server nicht mit abschaltest. ;)
 
Wir haben heute einen neuen Router von der Telekom bekommen, den Speedport 4, funktioniert auch wie er soll. Jetzt haben wir nur das Problem das wir zwei Festnetzanschlüsse zum Telefonieren haben, der Speedport 4 hat aber nur einen, jetzt können wir dementsprechen nur einen Telefonanschluss nutzen.
Ich habe jetzt auch mit der Telekom telefoniert und die meinten ich müsste mir einen Splitter zulegen. Habe mir den hier bestellt. Ist dass das richtige Gerät?
Kann man wenn man über sowas telefoniert dann noch beide Anschlüsse gleichzeitig nutzen?
 
Habe mir den hier bestellt. Ist dass das richtige Gerät?

Das kommt auf die vorhandenen Geräte an, ich würde aber mal vermuten, dass die zwei N-Buchsen eher suboptimal sind. Is außerdem schrecklich 90er-Retro. ;)

Siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Telekommunikations-Anschluss-Einheit#Kodierung

Ich geh aber mal davon aus, dass du zwei analoge Telefone mit F-Steckern hast. Dementsprechend bräuchtest du auch einen Splitter von TAE-F <-> TAE-NFF. Für Details lies dir bitte den Textabschnitt "Mehrere Geräte an einer TAE" im obigen Wikiartikel durch.

Tipp für die Zukunft: Nimm ne Fritz-Box, das macht das Leben erheblich leichter... ;)
 
Wir nutzen ebenfalls den Speedport 4. Analoge Telefone sind wirklich Retro, das stimmt.
Ich würde zum Speedphone raten. 2 Stück davon kaufen und jedem Mobilteil seine eigene Telefonnummer zuweisen. Ist eine Sache von 5 Minuten das zu konfigurieren.

Speedphone ( Amazon )

Wir haben die Speedphones seit 2016 im Einsatz, die Dinger sind robust, allerdings halten die Akkus nicht ewig. Nach etwa 4 Jahren habe ich die Akkus erneuert.

Soll es kein Telekom Gerät werden, dann kannst Du jedes beliebige Mobilteil verwenden, welches den DECT-CAT-iq Standard unterstützt.
 
Danke für die Hilfe, ich habe am Dienstag bereits einen TAE-F zu TAE-NFF Splitter besorgt, (bei Saturn, hat überteuerte 16.99€ gekostet aber Familie hat druck gemacht) jetzt funktionieren beide Telefone wieder, ist aber halt nicht das selbe wie zwei separate Anschlüsse. Man kann jetzt zum Beispiel am jeweils anderem Apparat mithören (Kenne ich nur aus alten Spionage Filmen. lol) und sich nicht mehr einfach so gegenseitig anrufen. Müsste aber theoretisch wohl noch auf andere weise gehen. Habe mich bisher nie um sowas gekümmert.

Werde also mal überlegen ob wir nicht doch noch ein Gerät gegen eines dieser "Speedphones" tauschen. Dann haben die Familienmitglieder auch wieder ihre Privatsphäre.


Außerdem habe ich festgestellt das eines meiner Altgeräte mit Windows 8 wohl den neuen Sicherheitsstandard WPA3 nicht mehr unterstützt und aus irgendeinem Grund das WLAN nicht mal in der Liste der Verfügbaren Netzte angezeigt wird. Ich wollte das Gerät allerdings dieser Jahr ohnehin noch austauschen, da es ein paar Macken hat und die Unterstützung von Windows 8 ausläuft, allerdings hatte ich das erst für den Sommer geplant.
Ist also eher ein kleine Unannehmlichkeit. Wird das Tablet-PC eben schon früher entsorgt.
Ich frage mich halt nur warum das Gerät das Netzwerk nicht sehen kann.
 
Ich frage mich halt nur warum das Gerät das Netzwerk nicht sehen kann.
Eine häufige Ursache ist es, wenn ältere Geräte nur auf 2,5 Ghz funken, das WLan vom Router aber auf 5 Ghz eingestellt ist. 5 Ghz ist die Highspeed Variante, viele ältere Geräte kennen das jedoch nicht.
Das kannst Du im Setup des Routers ändern. Habe das jetzt nicht zur Hand da ich nicht Zuhause bin, sonst würde ich Screenshots einfügen.
Prüfe mal, ob Du da was unter dem Wlan Menü findest.

Die Gegenprobe zum Eingrenzen der Fehlerursache kannst Du mit Deinem Smartphone machen. Aktiviere am Handy "Mobile Hotspot" und stelle das auf 2,5 Ghz ein. Der PC sollte dann das WLan ( vom Handy ) erkennen.
 
Sagtmal, hat einer von euch Windows 11? Ich kann kein einziges Spiel über diese X-Box App starten, ohne einen Bluescreen zu erzeugen. Alle anderen Spiele laufen über EA oder andere Launcher und laufen ganz normal. Sind aber auf Platte 1.
X-Box App Spiele auf der zweiten Festplatte. Ich habe sie bereits neu formatiert, aber könnte es sein, dass die X-Box App oder Win11 mit dem Starten eines Spieles von der 2. Festplatte nicht klar kommt oder ist die X-Box App einfach verbuggt? Ich kann es leider nicht testen, indem ich ein Spiel auf die erste Platte lege von der X-Box App, weil sie komplett krachend voll ist mit Windows, Sims4 und allen Erweiterungen und SWTOR. Hat jemand ne Vermutung? Könnt ihr mir folgen?

Achso und normaler Datenverkeher auf Festplatte 2 läuft ohne Probleme. X-Box App und die jeweiligen Spiele auch bereits neu installiert - ohne Erfolg.
 
Leider nicht. Der Pc startet innerhalb weniger Sekunden von selbst neu und man sieht nur einen QR Code. Auch nach dem Hochfahren steht nichts in der Logdatei. Es steht nur da im Bluescreen: "Es tut uns leid, dass ein Fehler aufgetreten ist. Das System startet nun neu." Ehe ich mein Handy gezückt habe, ist es weg
 
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